China bekrÀftigt Verhandlungsbereitschaft im Zollstreit um E-Autos
04.07.2024 - 12:04:36 | dpa.de"Ich hoffe, dass die europĂ€ische und die chinesische Seite aufeinander zugehen, Aufrichtigkeit zeigen und den Konsultationsprozess beschleunigen", sagte ein Sprecher des Pekinger Handelsministeriums am Donnerstag. Bis zu einer endgĂŒltigen Entscheidung gebe es noch ein Zeitfenster von vier Monaten.
China, so der Sprecher weiter, habe sich wiederholt stark gegen die Anti-Subventionsuntersuchung ausgesprochen und fĂŒr eine faire Behandlung und Verhandlungen plĂ€diert. Seit dem 22. Juni, als sich beide auf GesprĂ€che einigten, hĂ€tten bereits mehrere Konsultationsrunden auf technischer Ebene zwischen China und Europa stattgefunden, so der Sprecher weiter.
Zölle treten zunÀchst vorlÀufig in Kraft
Wie aus dem EU-Amtsblatt hervorgeht, sollen die vorlĂ€ufigen Strafzölle auf den Import von Elektroautos aus China an diesem Freitag in Kraft treten. Die vorlĂ€ufigen Zölle sind das Ergebnis einer Untersuchung der EU-Kommission. Diese ergab, dass die gesamte Wertschöpfungskette fĂŒr Elektroautos in China stark subventioniert wird und durch die Einfuhren chinesischer E-Autos eine klar voraussehbare und unmittelbar bevorstehende SchĂ€digung der Industrie in der EU droht. Kommissionsangaben zufolge sind chinesische Elektroautos normalerweise rund 20 Prozent gĂŒnstiger als in der EU hergestellte Modelle.
Die endgĂŒltige EinfĂŒhrung der Strafzölle soll innerhalb von vier Monaten erfolgen, wenn China nicht noch ĂŒberraschende ZugestĂ€ndnisse macht. Bis dahin mĂŒssen die Zölle noch nicht gezahlt werden, sondern nur Sicherheitsleistungen fĂŒr sie hinterlegt werden.
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