Wetterdienst, Dauerregen-Warnungen

Wetterdienst verlÀngert Dauerregen-Warnungen

03.01.2024 - 11:49:29

In den Hochwasser-Regionen ist keine Entspannung in Sicht.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet "neue RegenfÀlle in den bisher bereits gebeutelten Gebieten". Noch am Mittwoch sollten neue Warnungen vor Dauerregen ausgegeben werden. Bestehende Warnungen sollen bis Samstag verlÀngert werden. "Besonders im Fokus stehen dabei Gebiete im Westen und der Mitte des Landes", berichtete Meteorologin Julia Tuschy.

FĂŒr Mittwoch und Donnerstag erwartete der DWD Regenmengen zwischen 30 und 50 Litern pro Quadratmeter. Im Bergland - vor allem in Staulagen - könnten es auch 60 bis 120 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 30 bis 60 Stunden sein.

"In der Nacht zum Donnerstag halten die Schauer landesweit an", heißt es in der Vorhersage vom Mittwoch. TagsĂŒber gibt es in den meisten Regionen vorĂŒbergehend Entspannung. "Nur in einem breiten Streifen vom Niederrhein ĂŒber ThĂŒringen hinweg bis zum Erzgebirge und dem Fichtelgebirge muss bis zum Abend mit weiteren RegenfĂ€llen gerechnet werden", so die Meteorologin.

Am Donnerstag macht sich ein neues Tief namens "Brigitta" von der Bretagne aus auf den Weg Richtung Norddeutschland. "Es greift in der Nacht zum Freitag mit seinem Niederschlagsgebiet auf den Westen und Nordwesten Deutschlands ĂŒber und erfasst im Laufe des Freitags die NordhĂ€lfte", sagte die Meteorologin voraus.

In der zweiten WochenhĂ€lfte sickert kalte Luft ein. Das hat zur Folge, dass die NiederschlĂ€ge in Schnee ĂŒbergehen - zunĂ€chst vor allem im Norden Schleswig-Holsteins. "Aufgrund der doch recht warmen BodenbelĂ€ge dĂŒrfte sich verbreitete GlĂ€tte aber in Grenzen halten", sagte Tuschy. WĂ€hrend sich die kalte Luft ausbreitet, kann es im Norden einige Zentimeter Neuschnee geben.

Gegen Ende der Woche formiert sich ein weiteres Sturmtief, das laut DWD voraussichtlich den Namen "Charlotte" tragen wird. Die zugehörigen NiederschlĂ€ge erfassen am Samstag den Alpenraum und SĂŒddeutschland. Aufgrund der von Norden einsickernden Kaltluft sinkt auch in SĂŒddeutschland die Schneefallgrenze. So fĂ€llt dort bis ins Flachland zunehmend Schnee. "Der Winter klopft zum Wochenende an die TĂŒr", sagte Meteorologin Julia Tuschy.

@ dpa.de