Arbeitsmarkt

Kofa-Studie: Osten holt bei offenen Stellen auf

03.10.2025 - 00:00:00

In den ostdeutschen BundeslÀndern ist die Zahl der offenen Stellen in den 15 Jahren bis 2025 stÀrker gewachsen als in Westdeutschland.

Das geht aus einer Studie des Kompetenzzentrums FachkrĂ€ftesicherung (Kofa) hervor, ĂŒber die die "Rheinische Post" (Freitagausgabe) berichtet. Demnach wuchs die Zahl der offenen Stellen zwischen 2011 und 2015 in Ostdeutschland um knapp 122 Prozent auf derzeit 277.000. "In Westdeutschland fĂ€llt der Zuwachs mit 86,1 Prozent etwas geringer aus, wobei in absoluten Zahlen das Ausgangsniveau deutlich höher liegt. Von rund 609.000 im Jahr 2011 zu knapp 1.134.000 offenen Stellen im Jahr 2025", heißt es in der Studie. Bei der sozialversicherungspflichtigen BeschĂ€ftigung hinkte der Osten dem Westen allerdings etwas hinterher.

Im Westen wuchs die Zahl sozialversicherungspflichtiger Jobs in dem Zeitraum um 19,6 Prozent, im Osten um 18,6 Prozent. "Ökonomisch ist dieser Trend vor allem deswegen positiv zu bewerten, da der Zuwachs an offenen Stellen sowohl in West- als auch in Ostdeutschland mit einem BeschĂ€ftigungswachstum einherging - andernfalls könnte er vor allem einen FachkrĂ€ftemangel widerspiegeln", heißt es in der Studie. Das Kofa analysiert im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums regelmĂ€ĂŸig den Arbeitsmarkt. Es kooperiert mit dem arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW).

@ dts-nachrichtenagentur.de