FDP-Politiker, DĂŒrr

FDP-Politiker DĂŒrr: Schuldenbremse muss intakt bleiben

07.03.2025 - 14:56:18 | dpa.de

In der Debatte um höhere Verteidigungsausgaben plĂ€diert die FDP fĂŒr eine Erhöhung des Sondervermögens im Grundgesetz um 200 Milliarden Euro.

"Damit wĂ€re klar, dass die Mittel zweckgebunden bleiben und nur der Bundeswehr zugutekommen", sagte FDP-Fraktionschef Christian DĂŒrr dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Zentral sei fĂŒr die FDP, "dass die Schuldenbremse intakt bleibt", so DĂŒrr. Zudem dĂŒrfe die Bundeswehr nicht dauerhaft auf Pump finanziert werden. Die im Haushalt regulĂ€r festgeschriebenen Verteidigungsausgaben mĂŒssten auf das Nato-Ziel von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts hochgefahren werden.

Union und SPD wollen die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse fĂŒr Verteidigungsausgaben lockern und so deutlich mehr Geld ausgeben. Außerdem soll ein Sondervermögen fĂŒr die Instandsetzung der Infrastruktur mit 500 Milliarden Euro geschaffen werden. Union und SPD wollen die fĂŒr diese Änderungen nötigen GrundgesetzĂ€nderungen noch mit dem alten Bundestag beschließen.

Im neuen Parlament, das sich am 25. MĂ€rz konstituiert, haben Union, SPD und GrĂŒne keine Zwei-Drittel-Mehrheit mehr. Deshalb werden vorher die Abgeordneten des alten Parlaments - darunter auch die FDP-Leute - noch einmal zurĂŒck nach Berlin beordert.

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