MilitÀrs, Friedenstruppe

MilitĂ€rs beraten ĂŒber mögliche Friedenstruppe fĂŒr Ukraine

20.03.2025 - 05:49:03

In Großbritannien beraten an diesem Donnerstag MilitĂ€rvertreter aus europĂ€ischen LĂ€ndern und von deren VerbĂŒndeten ĂŒber einen möglichen Einsatz von Truppen in der Ukraine zur Absicherung eines Friedensabkommens.Erwartet wird, dass neben britischen und französischen Offizieren auch hochrangige Vertreter der Bundeswehr teilnehmen werden.

In Großbritannien beraten an diesem Donnerstag MilitĂ€rvertreter aus europĂ€ischen LĂ€ndern und von deren VerbĂŒndeten ĂŒber einen möglichen Einsatz von Truppen in der Ukraine zur Absicherung eines Friedensabkommens.

Erwartet wird, dass neben britischen und französischen Offizieren auch hochrangige Vertreter der Bundeswehr teilnehmen werden. Es handle sich um eine Fortsetzung frĂŒherer GesprĂ€che im Kreis einer "Koalition der Willigen", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in London. Es gehe dabei um die Frage, welche Optionen es fĂŒr einen möglichen Einsatz gebe und was die einzelnen LĂ€nder beitragen könnten. Verteidigungsminister John Healey werde an dem Treffen teilnehmen.

Moskau lehnt Nato-Friedenstruppen ab

Großbritannien und Frankreich hatten sich bereiterklĂ€rt, Bodentruppen zur Friedenssicherung in die Ukraine zu entsenden, allerdings pochen sie auf eine Absicherung durch die USA im Fall einer Eskalation. US-PrĂ€sident Donald Trump ließ sich trotz erheblicher BemĂŒhungen von Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierminister Keir Starmer aber bislang nicht dazu bewegen. Moskau lehnt die Stationierung von Soldaten aus Nato-Staaten in der Ukraine bislang kategorisch ab.

An bisherigen GesprĂ€chen der "Koalition der Willigen" hatten auf politischer Ebene bisher neben Staats- und Regierungschefs europĂ€ischer Nato-LĂ€nder auch Vertreter Australiens, Kanadas, Neuseelands und der TĂŒrkei teilgenommen. Der australische Regierungschef Anthony Albanese hatte kĂŒrzlich erklĂ€rt, sein Land erwĂ€ge ebenfalls eine Entsendung von Truppen. Welchen Beitrag Deutschland leisten könnte, ist bislang unklar.

@ dpa.de