dpa-AFX Ăberblick: KONJUNKTUR vom 28.02.2025 - 17.00 Uhr
28.02.2025 - 17:05:03ROUNDUP 2: Inflationsrate verharrt bei 2,3 Prozent
WIESBADEN - Vorerst keine weitere Entspannung bei der Teuerung in Deutschland: Im Februar lagen die Verbraucherpreise wie im Januar um 2,3 Prozent ĂŒber dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt anhand vorlĂ€ufiger Daten zur Inflation errechnet hat.
EZB: Inflationserwartungen der Verbraucher gehen zurĂŒck
FRANKFURT - In der Eurozone sind die Inflationserwartungen der Verbraucher zu Beginn des Jahres gesunken. Laut einer Umfrage der EuropÀischen Zentralbank (EZB) erwarten die Konsumenten im Januar auf Sicht von 12 Monaten eine Preissteigerung um 2,6 Prozent, wie die EZB am Freitag in Frankfurt mitteilte. Im Dezember hatte die Inflationserwartung noch bei 2,8 Prozent gelegen. Volkswirte hatten im Schnitt einen unverÀnderten Wert erwartet.
ROUNDUP 2/GerÀuschlose Premiere: Schwarz-Rot sondiert still und leise
BERLIN - Fast viereinhalb Stunden haben Union und SPD in Berlin hinter verschlossenen TĂŒren die Möglichkeiten fĂŒr die Bildung einer schwarz-roten Bundesregierung ausgelotet. "Die Sondierungsrunde trifft sich kommende Woche wieder", teilten die GeneralsekretĂ€re von CDU, CSU und SPD, Carsten Linnemann, Martin Huber und Matthias Miersch, in einer Stellungnahme mit. Vor den Kameras Ă€uĂerte sich aus den Verhandlungsteams zunĂ€chst niemand. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll die nĂ€chste Runde spĂ€testens am Donnerstag stattfinden, im GesprĂ€ch ist auch der Dienstag.
USA: Einkommen steigen deutlich - Konsumausgaben sinken
WASHINGTON - In den USA sind im Januar die Einkommen der privaten Haushalte gestiegen und die Konsumausgaben gefallen. Zum Vormonat erhöhten sich die Einkommen um 0,9 Prozent, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg um 0,4 Prozent erwartet. Im Vormonat hatten sie um 0,4 Prozent zugelegt.
ROUNDUP: EU und Indien möchten Freihandelspakt noch in diesem Jahr abschlieĂen
NEU-DELHI - Nach jahrelangen GesprĂ€chen und einer mehrjĂ€hrigen Verhandlungspause wollen die EuropĂ€ische Union und Indien möglichst noch in diesem Jahr ein Freihandelsabkommen abschlieĂen. Es wĂ€re "das gröĂte dieser Art auf der Welt", sagte EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi. "Ich bin mir bewusst, dass das nicht einfach sein wird." Beide Seiten wollten jedoch darauf hinwirken, dass es damit noch dieses Jahr klappe. DarĂŒber herrscht laut von der Leyen Einigkeit mit dem indischen MinisterprĂ€sidenten Narendra Modi.
ROUNDUP 2: Flaute am Arbeitsmarkt in Deutschland - selbst Experten betroffen
NĂRNBERG - Der deutsche Arbeitsmarkt braucht aus Sicht von Fachleuten die richtigen Impulse, um trotz Wirtschaftsflaute wieder Fahrt aufnehmen zu können. Die Unternehmen warteten jetzt auf eine neue Bundesregierung und deren grundsĂ€tzliche Ausrichtung, sagte der Vorstand der Bundesagentur fĂŒr Arbeit, Daniel Terzenbach. Der Arbeitsmarkt verharre zurzeit in einer SeitwĂ€rtsbewegung.
ROUNDUP: Arbeitslosigkeit geht in Deutschland minimal zurĂŒck
NĂRNBERG - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar im Vergleich zum Vormonat leicht um 3000 auf 2,989 Millionen Menschen zurĂŒckgegangen. Das sind allerdings 175.000 mehr als im Februar 2024. Die Arbeitslosenquote verharrte im Monatsvergleich bei 6,4 Prozent, wie die Bundesagentur fĂŒr Arbeit (BA) in NĂŒrnberg mitteilte.
Frankreich: Inflation fÀllt auf tiefsten Stand seit vier Jahren
PARIS - In Frankreich hat sich die Inflation im Februar deutlich abgeschwÀcht. Die nach europÀischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) stiegen im Jahresvergleich um 0,9 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris nach einer ersten SchÀtzung mitteilte. Dies ist die niedrigste Inflationsrate seit Februar 2021. Zu Beginn des Jahres hatte die Jahresrate noch bei 1,8 Prozent gelegen.
Deutschland: Umsatz im Einzelhandel legt leicht zu
WIESBADEN - Der Einzelhandel in Deutschland ist mit besseren GeschÀften in das Jahr gestartet. Im Januar sind die UmsÀtze real (preisbereinigt) um 0,2 Prozent im Monatsvergleich gestiegen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem etwas stÀrkeren Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet.
Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Ăberblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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