JAY Solution GmbH: Warum Headhunter und Personalvermittler fĂŒr Steuerberater keine Lösung sind
02.01.2024 - 13:36:38 | presseportal.de
Massiver Zeitdruck kurz vor FĂ€lligkeit der typischen Fristen, eingeschrĂ€nktes Wachstum und ĂŒberlastete Mitarbeiter: Ihre weiterhin erheblichen PersonalengpĂ€sse stellen Steuerberatungskanzleien nicht nur vor ungeahnte Herausforderungen - massiv viel Arbeit bleibt dadurch auch bei der GeschĂ€ftsfĂŒhrung hĂ€ngen. Zwar ist der FachkrĂ€ftemangel auch in ihrer Branche gewiss keine neue Erscheinung mehr, dennoch suchen betroffene Kanzleien noch immer hĂ€nderingend nach effektiven Lösungen. Nicht selten wenden sie sich in ihrer Verzweiflung an Headhunter oder Personalvermittler, um wenigstens einige ihrer offenen Stellen zeitnah besetzen zu können - gröĂtenteils nur mit kurzfristigem Erfolg. "Derartige AnsĂ€tze bringen in der Regel eine Reihe zusĂ€tzlicher Belastungen mit sich - vor allem aber lösen sie die eigentlichen Probleme im Kern nicht. Wer also nur krampfhaft versucht, vakante Positionen willkĂŒrlich zu besetzen und dabei nur auf schnelle Abhilfe pocht, wird auf Dauer gegenĂŒber allen Steuerberatungskanzleien ins Hintertreffen geraten, die sich im Gegensatz dazu um langfristige Strategien bemĂŒhen und sich zu attraktiven Arbeitgebern entwickeln, die von alleine Bewerber und Bewerberinnen anziehen", mahnt Martin Kapeller, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der JAY Solution GmbH.
"Allerdings haben es die Kanzleien trotz der prekĂ€ren Lage nach wie vor selbst in der Hand, ihre Situation langfristig zu verbessern: So lassen sich mithilfe strukturierter Recruiting-MaĂnahmen nicht nur ebenfalls zeitnah alle offenen Stellen qualitativ besetzen - vielmehr legen Steuerberatungskanzleien damit den Grundstein, um die besten FachkrĂ€fte ihrer Region dauerhaft anzuziehen", fĂŒgt der Recruiting-Experte hinzu. So unterstĂŒtzt Martin Kapeller seine Kunden bei der Entwicklung einer attraktiven Arbeitgebermarke und macht unter anderem ĂŒber Social Media gezielt auf ihre Stellenanzeigen aufmerksam, um die besten und geeignetsten Kandidaten fĂŒr sie zu begeistern - darunter Bilanzbuchhalter, BerufsanwĂ€rter und Steuerberater. Anhand der folgenden sechs Punkte veranschaulicht er in diesem Ratgeber, wo die SchwĂ€chen in der Zusammenarbeit mit Headhuntern und Personalvermittlern liegen - und wie Steuerberatungskanzleien ihre Recruiting-BemĂŒhungen stattdessen vorantreiben sollten.
1. Externe Ăberzeugungsarbeit
Headhunter und Personalvermittler, die gröĂtenteils auf die Rekrutierung von auĂenstehenden Bewerbern spezialisiert sind, schaffen zwar kurzfristig Abhilfe bei der Personalbeschaffung, können jedoch das Problem der mangelnden inneren Bindung der Mitarbeiter an die Kanzlei in der Regel nicht lösen. Dies fĂŒhrt zu einer hohen Fluktuation, die langfristig die StabilitĂ€t und das Wachstum der Kanzlei beeintrĂ€chtigt. Höchstens kann man damit die Symptome lindern und das eigentliche Problem in die Zukunft schieben. Die Lösung liegt in der Schaffung einer Arbeitsumgebung, die nicht nur qualifizierte, sondern auch motivierte Mitarbeiter anzieht und langfristig an die Kanzlei bindet.
2. Fehlendes Employer Branding
Die enge Zusammenarbeit mit Personalvermittlern fĂŒhrt nicht selten dazu, dass die individuelle MarkenidentitĂ€t und das Marketing der Steuerberatungskanzleien vernachlĂ€ssigt werden. Darunter leidet zwangslĂ€ufig auch ihre FĂ€higkeit, sich als attraktiver Arbeitgeber auf dem Markt zu prĂ€sentieren und Top-Talente anzuziehen. Eine starke und sichtbare Arbeitgebermarke ist daher essenziell, um sich von Konkurrenten abzuheben und die besten Talente fĂŒr sich zu gewinnen.
3. Konkurrenz und Verhandlungsmacht
Zur gĂ€ngigen Praxis vieler Headhunter und Personalvermittler gehört es, einzelne Kandidaten zur gleichen Zeit mehreren Steuerberatungskanzleien vorzustellen. Das wiederum rĂ€umt den Bewerbern eine Ă€uĂerst starke Verhandlungsposition ein, wĂ€hrend Arbeitgeber dadurch in die Ecke getrieben werden. Steuerberatungskanzleien sollten in dieser Hinsicht stattdessen darauf bauen, passende Kandidaten direkt anzusprechen und ihnen einzigartige Arbeitsbedingungen und Karrierechancen zu bieten - nur so heben sie sich von der Masse ab.
4. Vergleichbarkeit
Die Vergleichbarkeit, die durch die PrĂ€sentation von Bewerbern bei mehreren Kanzleien entsteht, erschwert ebenfalls die Positionierung als bevorzugter Arbeitgeber. Dies erfordert eine gezielte Strategie, um die eigene Kanzlei hervorzuheben und ein einzigartiges Profil zu entwickeln, das die Bewerber anspricht und ĂŒberzeugt. Nur so können Steuerberatungskanzleien im Wettbewerb um die besten Talente bestehen.
5. Hohe VermittlungsgebĂŒhren
Die hohen VermittlungsgebĂŒhren, die mit den Diensten von Personalvermittlern und Headhuntern verbunden sind, stellen eine zusĂ€tzliche finanzielle Belastung dar. Mit demselben Budget könnte stattdessen eine langfristige Problemlösung angegangen werden, statt auf kurzfristige Wunder zu hoffen. Es ist daher wichtig, die Kosten-Nutzen-Relation sorgfĂ€ltig abzuwĂ€gen und im Zweifel vorzugsweise in interne Entwicklungs- und Rekrutierungsstrategien zu investieren.
6. SymptombekÀmpfung statt Lösung
SchlieĂlich ist auch die Tendenz zur SymptombekĂ€mpfung anstelle der Lösung aller zugrunde liegenden Probleme ein kritischer Aspekt: Personalvermittler bieten hĂ€ufig nur kurzfristige AnsĂ€tze, ohne eine langfristige Arbeitgebermarke aufzubauen. So werden die eigentlichen Probleme von Steuerberatungskanzleien meist nur verschoben, statt sie tatsĂ€chlich zu lösen. Um dies zu vermeiden, ist es unerlĂ€sslich, eine nachhaltige Strategie zu entwickeln, die eine langfristige und effektive Rekrutierung und Bindung von Talenten ermöglicht.
Fazit
Die Praxis zeigt immer wieder, dass der Erfolg in der Personalgewinnung von Steuerberatungskanzleien maĂgeblich von der Implementierung zielgerichteter Online-Marketingstrategien und eines starken Employer Brandings abhĂ€ngt. Diese AnsĂ€tze tragen entscheidend dazu bei, die Sichtbarkeit der Kanzleien zu erhöhen und sie als attraktive Arbeitgeber zu positionieren. Infolgedessen können sie qualifizierte FachkrĂ€fte effektiver anziehen und dauerhaft an sich binden. "Individuell zugeschnittene und langfristig angelegte AnsĂ€tze sind demnach unerlĂ€sslich, um den Herausforderungen des FachkrĂ€ftemangels nachhaltig zu begegnen. Headhunter und Personalvermittler können das in der Regel nicht leisten - wir hingegen schon", betont Martin Kapeller zum Abschluss.
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Pressekontakt:
JAY Solution GmbH
Martin Kapeller
E-Mail: office@jay-solution.at
Webseite: https://www.jay-solution.at/
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