KĂ€mpfe, Gazastreifen

Kein Ende der KĂ€mpfe im Gazastreifen in Sicht

12.07.2024 - 17:27:30

Israels MilitÀr setzt eigenen Angaben zufolge seine EinsÀtze in mehreren Gebieten des Gazastreifens fort.

So gebe es etwa KĂ€mpfe in der Gegend der Stadt Rafah. "Die Truppen eliminierten zahlreiche Terroristen in NahkĂ€mpfen und bei Luftangriffen", teilte die Armee mit. Im Zentrum des KĂŒstengebiets hĂ€tten EinsatzkrĂ€fte "eine große Menge an Geldmitteln, genutzt fĂŒr terroristische AktivitĂ€ten" gefunden. Die Angaben ließen sich zunĂ€chst nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen.

PalĂ€stinensischen Angaben zufolge hat sich die israelische Armee nach einem einwöchigen Einsatz aus den westlichen Vierteln Tal al-Hawa und Rimal der Stadt Gaza zurĂŒckgezogen. Ein Sprecher des von der Hamas kontrollierten Zivilschutzes sagte der Deutschen Presse-Agentur, seine Teams hĂ€tten dort 60 Leichen gefunden. Auch diese Angaben ließen sich zunĂ€chst nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen. Israels MilitĂ€r Ă€ußerte sich auf Anfrage zunĂ€chst nicht zu den Berichten.

Armee weiter in UNRWA-Zentrale im Einsatz

Laut Armee dauert der Einsatz in der Zentrale des PalÀstinenserhilfswerks UNRWA in der Stadt Gaza an. Auf dem GelÀnde hÀtten sich Soldaten NahkÀmpfe mit Terroristen geliefert. Bei dem Einsatz wurden demnach auch Personen festgenommen, die versuchten zu fliehen.

Israelische EinsatzkrĂ€fte hĂ€tten zudem von der Hamas genutzte RĂ€ume zur Überwachung sowie zahlreiche Waffen gefunden. Laut MilitĂ€r missbrauchen Mitglieder der Hamas und des PalĂ€stinensischen Islamischen Dschihads (PIJ) die UNRWA-Zentrale völkerrechtswidrig als StĂŒtzpunkte.

Unter dem GelĂ€nde verlaufe auch ein Tunnel der Hamas. Diesen hĂ€tten EinsatzkrĂ€fte bereits zuvor entdeckt. Auch diese Angaben ließen sich zunĂ€chst nicht unabhĂ€ngig ĂŒberprĂŒfen. In der UNRWA-Zentrale gibt es aber seit Kriegsbeginn keinen regulĂ€ren Betrieb der Helfer mehr.

Das PalÀstinenserhilfswerk schÀtzt, dass seit Beginn des Krieges mindestens 524 Vertriebene, die in Einrichtungen der Organisation Schutz gesucht hatten, getötet und mindestens 1606 weitere verletzt wurden. Die Armee versucht bei Angriffen auf die GebÀude nach eigenen Angaben, zivile Opfer zu vermeiden.

@ dpa.de