Verhandlungsspielraum, ImmobilienkÀufer

Mehr Verhandlungsspielraum fĂŒr ImmobilienkĂ€ufer

22.12.2023 - 13:00:00 | dts-nachrichtenagentur.de

Kaufinteressenten können wieder stĂ€rker verhandeln: Die tatsĂ€chlich erzielten Preise fĂŒr HĂ€user und Wohnungen liegen deutschlandweit deutlich unter den inserierten Angebotspreisen.

"Zu Verkaufen"-Schild (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das geht aus einer Auswertung des Kreditvermittlers Interhyp hervor, ĂŒber die der "Spiegel" berichtet. 2023 konnten KĂ€ufer demnach Immobilien im Schnitt zwischen drei und vier Prozent unterhalb des ursprĂŒnglich geforderten Preises erwerben.

"KĂ€ufer haben aufgrund des höheren Angebots inzwischen deutlich mehr Verhandlungsmacht als vor der Zinswende", sagte Interhyp-VorstĂ€ndin Mirjam Mohr. Vergleichbar große AbschlĂ€ge hat es auf dem Immobilienmarkt seit Jahren nicht gegeben. Auf dem Höhepunkt des Booms, im Mai 2021, zahlten KĂ€ufer durchschnittlich 2,5 Prozent mehr als den aufgerufenen Preis. Besonders großen Verhandlungsspielraum gibt es derzeit bei unsanierten Bestandsimmobilien. FĂŒr Objekte mit den Energieeffizienzklassen C bis E lagen die tatsĂ€chlichen Verkaufspreise 2023 im Schnitt zeitweise sieben Prozent unter den Angebotspreisen. Derzeit sind es noch knapp vier Prozent. Noch stĂ€rker fallen die PreisabschlĂ€ge bei Immobilien in den niedrigen Effizienzklassen F bis H aus. Hier betrĂ€gt der Unterschied zu den Angebotspreisen aktuell minus 4,5 Prozent. Neben dem Kaufpreis fallen dann aber auch Modernisierungskosten an.

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