KI-Arbeitsmarkt, Altman

KI-Arbeitsmarkt: Altman warnt vor Verlust von 30-40% der Jobs

Veröffentlicht am: 28.07.2026 um 20:49 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Sam Altman prognostiziert, dass Effizienzgewinne durch KI in Mehrarbeit statt Freizeit münden. Er warnt vor dem Wegfall von bis zu 40 Prozent der Jobs.

OpenAI-Chef Altman: KI bringt keine kürzere Arbeitswoche
Moderne Büroatmosphäre mit konzentrierten Mitarbeitern vor Bildschirmen, die digitale Vernetzung symbolisieren. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der CEO von OpenAI, Sam Altman, hat in einem am 27. Juli 2026 veröffentlichten Podcast mit dem Titel "Relentless" klargestellt, dass die technologischen Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) nicht zu einer Verkürzung der Arbeitswoche für Arbeitnehmer führen werden. Damit widerspricht Altman der in weiten Teilen der Arbeitswelt verbreiteten Hoffnung, dass Effizienzsteigerungen durch KI-Systeme zwangsläufig in Modelle wie die Vier-Tage-Woche münden könnten.

Wettbewerbsorientierung verhindert Arbeitszeitreduzierung

Altman begründete seine Einschätzung mit der grundlegenden Natur des Menschen. Er führte aus, dass Menschen von Natur aus wettbewerbsorientiert seien. Diese Eigenschaft werde dazu führen, dass durch KI erzielte Produktivitätsgewinne nicht für mehr Freizeit, sondern für ein höheres Arbeitspensum genutzt würden. Anstatt die gewonnene Zeit zur Entspannung zu nutzen, würden Arbeitnehmer und Unternehmen die gesteigerte Effizienz einsetzen, um ihre Leistung weiter zu steigern und sich im Wettbewerb zu behaupten.

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Der OpenAI-Chef verdeutlichte zudem seine Erwartung für die fernere Zukunft. Sobald eine sogenannte Superintelligenz erreicht sei, würden die Anforderungen an die Menschen nicht sinken. Im Gegenteil erwarte er, dass alle Beteiligten nach diesem technologischen Meilenstein noch beschäftigter sein werden als zuvor. In diesem Kontext vertrat Altman die Ansicht, dass die Gesellschaft bereits jetzt den Punkt der Singularität erreicht habe – jene Phase, in der technologische Entwicklungen eine unumkehrbare Eigendynamik entfalten.

Risiken für den globalen Arbeitsmarkt

Trotz der Aussicht auf eine anhaltend hohe oder gar steigende Arbeitsbelastung für den Einzelnen warnte Altman vor den strukturellen Folgen für den Beschäftigungssektor. Er wies darauf hin, dass die Integration von KI-Systemen das Potenzial habe, 30 bis 40 % der derzeitigen Arbeitsplätze zu ersetzen. Diese Prognose unterstreicht die massiven Umbrüche, die auf den globalen Arbeitsmarkt zukommen könnten, während gleichzeitig der Druck auf die verbleibenden Arbeitskräfte hoch bleibt.

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Für die strategische Personalplanung und das Arbeitsrecht deuten diese Aussagen darauf hin, dass die technologische Dividende der KI-Revolution primär in zusätzliche Wirtschaftsleistung und Innovation fließen könnte, statt in eine flächendeckende Entlastung der Belegschaften. Experten und Unternehmen stehen damit vor der Herausforderung, den durch die Wettbewerbsnatur getriebenen Produktivitätszuwachs mit dem drohenden Wegfall zahlreicher Stellenprofile in Einklang zu bringen.

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