Klopp-Deal: DFB verhandelt über 7 Millionen Euro Jahresgehalt
Veröffentlicht: 14.07.2026 um 05:50 Uhr, Redaktion boerse-global.de
FC Nürnberg nach nur zwei Wochen wieder aufgelöst. Der 38-jährige Spielanalyst bat um die sofortige Beendigung seines Arbeitsverhältnisses – aus familiären Gründen.
Der frühere RB-Salzburg- und DFB-Mitarbeiter hatte die Auswirkungen seiner neuen beruflichen Situation auf das Privatleben unterschätzt. Das bestätigte Sport-Vorstand Joti Chatzialexiou.
Vierzehnter Wechsel im Klose-Stab
Sommers Abgang ist bereits der 14. personelle Wechsel im Trainerstab von Miroslav Klose seit dessen Amtsantritt im Sommer 2024. Der Analyst war eigentlich als Nachfolger für Jerome Polenz geholt worden, der zum VfL Wolfsburg wechselte.
Trotz der Unruhe im Hintergrund zeigten sich Klose und Spieler wie Adam Markhiev am vergangenen Sonntag zuversichtlich für die kommende Saison. Parallel arbeitet der Club an weiteren Kaderveränderungen.
Klopp-Deal: DFB verhandelt mit Red Bull
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Während in Nürnberg die Kurzzeit-Experten kommen und gehen, laufen auf Verbandsebene die ganz großen Personalgespräche. Am Sonntag einigten sich Jürgen Klopp und der DFB grundsätzlich auf eine Zusammenarbeit bis zur WM 2030. Das Jahresgehalt: über sieben Millionen Euro.
Doch der Deal hakt noch. Klopp ist vertraglich bis 2029 an den Red-Bull-Konzern gebunden. Der DFB verhandelt deshalb mit Red-Bull-CEO Oliver Mintzlaff über die Ablösemodalitäten. Eine Option: Klopp bleibt Markenbotschafter für seinen bisherigen Arbeitgeber – das würde die finanzielle Last für den Verband senken.
Ein einziger Fehler in der Vertragsgestaltung kann für Arbeitgeber später teure Nachzahlungen oder langwierige Rechtsstreitigkeiten nach sich ziehen. Erfahrene Personaler nutzen daher diesen kostenlosen Experten-Report, um Aufhebungsverträge von Anfang an wasserdicht aufzusetzen. Kostenlosen Musterformulierungs-Report jetzt herunterladen
In den DFB-Landesverbänden sorgt das für Kritik. Sie befürchten Interessenkonflikte und eine zu enge Verzahnung mit kommerziellen Partnern. DFB-Schatzmeister Stephan Grunwald verwies derweil auf die finanzielle Lage: Nach dem WM-Aus erwartet der Verband ein Defizit von rund 9,4 Millionen Euro.
Tennis-Talent im Rechtsstreit
Auch im Individualsport sorgen vertragliche Differenzen für Ärger. Das Nachwuchstalent Anna Pircher liegt im Rechtsstreit mit ihrem ehemaligen Manager Hannes König. Die Mutter der Spielerin hatte den Managementvertrag vorzeitig gekündigt – mit der Begründung der Unzumutbarkeit.
Im Raum stehen Investitionen von rund 400.000 Euro über drei Jahre. Ein gerichtlicher Vergleich wird frühestens im Herbst erwartet. Der Fall zeigt: Die Förderung minderjähriger Spitzensportler birgt hohe finanzielle Risiken – besonders wenn sportliche Entwicklung und geschäftliche Erwartungen auseinanderdriften.
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