KONJUNKTUR, Uhr

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 27.03.2024 - 17.00 Uhr

27.03.2024 - 17:05:02 | dpa.de

Konjunktur kommt kaum in Schwung - aber auch positive SignaleBERLIN - Die deutsche Konjunktur kommt nur langsam wieder in Schwung.

ROUNDUP 2: Konjunktur kommt kaum in Schwung - aber auch positive Signale

BERLIN - Die deutsche Konjunktur kommt nur langsam wieder in Schwung. FĂŒhrende Wirtschaftsforschungsinstitute schrauben ihre Wachstumserwartungen fĂŒr dieses Jahr deutlich herunter. Sie erwarten fĂŒr dieses Jahr nur noch ein Wachstum von 0,1 Prozent. Im Herbst waren sie von einem Plus des Bruttoinlandsprodukts fĂŒr 2024 von 1,3 Prozent ausgegangen "Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen", sagte Stefan Kooths vom Kieler Institut fĂŒr Weltwirtschaft am Mittwoch in Berlin.

Metall-BetriebsrÀte: Firmen investieren zu wenig im Inland

FRANKFURT - Bei einer Umfrage der IG Metall haben BetriebsrĂ€te die mangelnde Investitionsbereitschaft ihrer Betriebe kritisiert. Nach EinschĂ€tzung der Arbeitnehmer stecke rund die HĂ€lfte der Unternehmen zu wenig Geld in die heimischen Standorte, wie die Gewerkschaft am Mittwoch in Frankfurt berichtete. Jedes fĂŒnfte Unternehmen investiere sogar "deutlich zu wenig". An der Umfrage haben sich den Angaben zufolge die BetriebsrĂ€te aus knapp 2600 Firmen aus dem Organisationsbereich der IG Metall beteiligt, die rund 1,48 Millionen BeschĂ€ftigte reprĂ€sentierten.

Gesundheitsministerium weist Rechnungshofkritik zurĂŒck

BERLIN - Das Gesundheitsministerium hat Kritik des Bundesrechnungshofs an seiner Praxis bei der Auftragsvergabe an eine Werbeagentur und bei der Einstufung von Unterlagen als vertrauliche Verschlusssache zurĂŒckgewiesen. Man teile die EinschĂ€tzung des Bundesrechnungshofes "ausdrĂŒcklich nicht", sagte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch in der Bundespressekonferenz in Berlin. Die vergabe- und vertragsrechtlichen Vorgaben seien erfĂŒllt gewesen. "Das haben wir auch schon ausfĂŒhrlich im Parlament auf entsprechende Anfragen dargelegt."

Verband erwartet leichte Belebung im GeschÀft mit Immobilienkrediten

FRANKFURT - Nach dem vergangenen Krisenjahr auf dem Immobilienmarkt erwartet der Verband deutscher Pfandbanken (VDP) 2024 einen leichten Aufschwung im GeschĂ€ft mit Immobilienkrediten. "Dass im Abschlussquartal 2023 mehr Immobilienkredite vergeben wurden als im entsprechenden Vorjahresquartal, deutet auf eine einsetzende Stabilisierung des FinanzierungsgeschĂ€fts hin", sagte HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Jens Tolckmitt am Mittwoch. Da die Kreditzinsen offenbar ihren Höhepunkt erreicht hĂ€tten und es grĂ¶ĂŸere Planungssicherheit bei der Finanzierung gebe, rechne man mit einer leichten Belebung des NeugeschĂ€fts mit Immobilienfinanzierungen.

ROUNDUP: Schwedische Notenbank signalisiert Zinssenkung

STOCKHOLM - Die schwedische Zentralbank steuert auf eine erste Zinssenkung zu. ZunĂ€chst beließ sie ihren Leitzins aber auf dem aktuellen Stand von 4,0 Prozent, wie die Reichsbank am Mittwoch in Stockholm nach ihrer Sitzung mitteilte. Auf dieses Niveau hatten die WĂ€hrungshĂŒter den Leitzins als Reaktion auf die hohe Inflation seit dem FrĂŒhjahr 2022 angehoben. Analysten hatten mit der jetzigen Entscheidung gerechnet.

Eurozone: Wirtschaftsstimmung hellt sich auf

BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im MĂ€rz aufgehellt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Punkte auf 96,3 ZĂ€hler, wie die EuropĂ€ische Kommission am Mittwoch in BrĂŒssel mitteilte. Ökonomen hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 96,2 Punkte gerechnet. In fast allen wichtigen Sektoren verbesserte sich die Stimmung. Lediglich in der Bauwirtschaft trĂŒbte sie sich etwas ein.

Schwedische Notenbank signalisiert Zinssenkung

STOCKHOLM - Die schwedische Zentralbank steuert auf eine erste Zinssenkung zu. ZunĂ€chst beließ sie ihren Leitzins aber auf dem aktuellen Stand von 4,0 Prozent, wie die Reichsbank am Mittwoch in Stockholm nach ihrer Sitzung mitteilte. Auf dieses Niveau hatten die WĂ€hrungshĂŒter den Leitzins als Reaktion auf die hohe Inflation seit dem FrĂŒhjahr 2022 angehoben. Analysten hatten mit der jetzigen Entscheidung gerechnet.

Spanien: Inflation steigt wieder ĂŒber drei Prozent

MADRID - In Spanien hat die Teuerung im MĂ€rz wieder angezogen. Die fĂŒr europĂ€ische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) stiegen im Jahresvergleich um 3,2 Prozent, wie das Statistikamt INE am Mittwoch in Madrid nach einer ersten SchĂ€tzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt eine etwas höhere Rate von 3,3 Prozent erwartet.

Frankreich: Verbraucherstimmung hellt sich leicht auf

PARIS - Die Stimmung der Verbraucher in Frankreich hat sich im MĂ€rz leicht verbessert. Das Konsumklima stieg um einen Punkt auf 91 ZĂ€hler, wie das Statistikamt Insee am Mittwoch in Paris mitteilte. Analysten hatten mit 90 Punkten gerechnet. Der Vormonatswert wurde leicht nach oben revidiert.

Kundenhinweis:ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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