Ladebordwände: Neue Schulungsstandards für befähigte Personen
18.06.2026 - 09:39:53 | boerse-global.de
Neben gesetzlichen Prüffristen gewinnt die kontinuierliche Schulung des Fachpersonals an Bedeutung.
Befähigte Personen nach DGUV-Standard
Für die UVV-Prüfung von LKW-Ladebordwänden sind spezifische Fachkenntnisse Pflicht. Mitte Juni bot die LTS-Akademie eine Qualifizierung zur befähigten Person an. Die Schulung richtete sich an Mitarbeiter mit technischer Berufsausbildung und praktischer Erfahrung mit Hydrauliksystemen.
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Die Schulung basiert auf dem DGUV-Grundsatz 308-002 und ist berufsgenossenschaftlich anerkannt. Die Anforderungen sind streng reglementiert: Laut Technischer Regel für Betriebssicherheit (TRBS 1203) müssen befähigte Personen ihre Kenntnisse regelmäßig aktualisieren.
Wie oft? Ein exakter Zeitabstand ist gesetzlich nicht festgelegt. In der Praxis hat sich eine Orientierung am Änderungszyklus des VDE von etwa drei Jahren etabliert.
UVV-Prüfung als Qualitätsmerkmal im Fahrzeughandel
Der Gebrauchtfahrzeugmarkt zeigt: Eine lückenlose UVV-Dokumentation ist Gold wert. Bei Angeboten wie einem MAN TGS mit Autotransporter oder einem Mercedes-Benz Atego mit Kofferaufbau dient der Prüfstatus als Qualitätsmerkmal. Manche Fahrzeuge haben UVV-Abnahmen, die bis Frühjahr 2027 gültig sind.
Gleichzeitig stehen Sachverständige vor neuen Hürden. Die Prüfung von Fahrassistenzsystemen wird schwieriger, weil Hersteller Diagnosecodes nicht vollständig freigeben. Rund 40 Prozent der Nutzer berichten von Fehlfunktionen. Das Bundesverkehrsministerium arbeitet deshalb an einer Anpassung der Prüfrichtlinien.
Tag der Verkehrssicherheit: Toter Winkel bleibt Gefahr
Der 20. Juni steht ganz im Zeichen der Verkehrssicherheit. Die DGUV warnt vor dem toten Winkel bei schweren Nutzfahrzeugen. Besonders im Lieferverkehr – wo Ladebordwände oft zum Einsatz kommen – stellt die Sichtbehinderung ein Risiko für Fußgänger und Radfahrer dar.
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Die Lösung? Verstärkte Aufklärung und das Üben sicherer Verhaltensweisen im Umfeld von Lastkraftwagen.
Fachkräftemangel: Neue Allianz für Ausbildung
Um den Personalmangel im technischen Bereich zu bekämpfen, starteten das Bundesbildungsministerium und der Zentralverband des Deutschen Handwerks eine neue Periode der Allianz für Aus- und Weiterbildung. Die Initiative läuft von 2026 bis 2029 und setzt auf Berufsorientierung sowie die Sicherung von Grundkompetenzen. Das Ziel: Auch langfristig genügend qualifiziertes Personal für sicherheitskritische Prüfaufgaben.
