Aufwind fĂŒr den SĂŒdwesten: Neue Industrie- und GewerbeflĂ€chen am Flughafenareal Lahr
23.02.2026 - 08:08:40 | presseportal.de
Direkt am ehemaligen kanadischen Flughafen Lahr gelegen und ideal an die Autobahn A5 angebunden: In der Oberrheinregion entwickelt der Zweckverband IGP zurzeit rund 80 Hektar fĂŒr groĂe Industrie- und GewerbeflĂ€chen. Ab Anfang 2028 sollen sich Unternehmen dort niederlassen. Damit das möglich wird, unterstĂŒtzt das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE den Zweckverband IGP dabei, das Projekt in verkehrsgĂŒnstiger Lage voranzutreiben.
Vom MilitĂ€rstĂŒtzpunkt zum Wirtschaftsstandort
Seit rund 30 Jahren hat der Flughafen Lahr als MilitĂ€rstandort ausgedient. Nachdem die kanadischen Truppen 1994 abzogen, haben die Stadt Lahr und die umliegenden Kommunen in Form eines interkommunalen Zweckverbands das GelĂ€nde fĂŒr zivile und wirtschaftliche Zwecke entwickelt - inklusive aktiv betriebenem Flughafen. Im 600 Hektar groĂen Gebiet, dem startkLahr Airport & Business Park Raum Lahr, haben sich seither ĂŒber 140 Industrie- und Gewerbebetriebe niedergelassen. "Diese FlĂ€chen haben wir in den letzten Jahren weitgehend entwickelt und aufgesiedelt", erklĂ€rt Daniel Halter, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Bewirtschaftungsgesellschaft startkLahr/IGZ GmbH und Verbandsdirektor des Zweckverbands. "Um auch in Zukunft Anfragen von nationalen und internationalen Unternehmen bedienen zu können, muss der Zweckverband sich weiter nachhaltig ausrichten. Das Gebiet zu entwickeln ist eine Mehrgenerationenaufgabe", verdeutlicht er. Deshalb erschlieĂt der Zweckverband weitere FlĂ€chen im Norden des Areals zwischen der Autobahn A5 und der Start- und Landebahn.
ZusammenhĂ€ngende FlĂ€chen ermöglichen groĂe Unternehmensstandorte
Bevor der Bebauungsplan aufgestellt wurde, haben sich GrundstĂŒckseigentĂŒmer und Planer damit auseinandergesetzt, wie das Gebiet kĂŒnftig strukturiert und gegliedert werden soll. Die daraus entstandene planerische Grundlage zeigt auf, wie es sich verkehrlich und stĂ€dtebaulich in die Umgebung einbinden lĂ€sst. Dabei besteht die Hauptaufgabe darin, die FlĂ€chen ökonomisch und ökologisch nachhaltig zu entwickeln, und gleichzeitig eine klare Strategie zu verfolgen: "Im Zweckverbandsareal schaffen wir vorrangig FlĂ€chen fĂŒr gröĂere Unternehmen, die sich in der Region ansonsten nur schwer integrieren lassen", sagt Daniel Halter. Die fĂŒr sie vorgesehenen GrundstĂŒcksgröĂen liegen zwischen zwei und drei Hektar. Es sollen sich Produktionsunternehmen verschiedener Branchen ansiedeln.
Das neue Areal im Ăberblick
Im Norden grenzt das Plangebiet an die LandesstraĂe 118, im Osten an das Flugfeld des Flughafens Lahr, und im SĂŒden an den Logistikstandort von Zalando. Westlich schlieĂt es ĂŒber die Autobahnzufahrt Lahr/Schwarzwald an die Bundesautobahn A5 an. Zurzeit befinden sich im Plangebiet noch ehemalige MilitĂ€rgebĂ€ude und befestigte Fahrbahnen des frĂŒheren MilitĂ€rflughafens. "Der Zweckverband IGP hat schon damit begonnen, diese GebĂ€ude rĂŒckzubauen; bereits 2024 haben die Arbeiten an den ehemaligen Flugzeugbunkern gestartet", so Lukas Hach, Projektleiter und Experte fĂŒr FlĂ€chenentwicklung bei Drees & Sommer, der das Projekt seit vier Jahren begleitet. Das in groĂer Menge anfallende Material, das hauptsĂ€chlich Beton beinhaltet, soll im Plangebiet bei den ErschlieĂungsarbeiten weiterverwendet werden.
Ein Projekt mit Schubkraft
Um die FlĂ€chen zu entwickeln, investiert der Zweckverband in den nĂ€chsten Jahren rund 29 Millionen Euro. Dass sich das lohnen wird, ist sich Daniel Halter sicher: "Mit den neuen Industrie- und GewerbeflĂ€chen schaffen wir die Grundlage dafĂŒr, dass Unternehmen sich hier ansiedeln können und dadurch in der Region viele ArbeitsplĂ€tze entstehen." Die neuen FlĂ€chen leisten so einen Beitrag fĂŒr die lokale Wirtschaft, sichern langfristige Steuereinnahmen und können zusĂ€tzliche Investitionen in Infrastruktur, Bildung und MobilitĂ€t ermöglichen.
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