HandwerksprĂ€sident, FĂŒhrerschein-Zuschuss

HandwerksprĂ€sident: FĂŒhrerschein-Zuschuss statt Deutschlandticket

29.11.2024 - 01:00:00

Laut HandwerksprĂ€sident Jörg Dittrich fĂŒhlen sich viele Menschen im lĂ€ndlichen Bereich mit ihren Problemen nicht wahrgenommen.

"Leuten auf dem Land zu sagen: Kauft Euch ein Deutschlandticket, das verfĂ€ngt dort nicht. Denn dort fĂ€hrt oft kein Bus mehr, wenn er gebraucht wird, etwa ganz frĂŒh am Morgen, wenn man zur Baustelle oder zum Ausbildungsplatz kommen will. Dem Azubi im lĂ€ndlichen Raum wĂ€re mehr geholfen, wenn er einen Zuschuss fĂŒr den FĂŒhrerschein bekommt", sagte der PrĂ€sident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Auch die Diskussion ĂŒber das Lastenfahrrad möge im stĂ€dtischen Bereich in Kombination mit dem Öffentlichen Personennahverkehr eine wichtige Rolle spielen, "aber von Weißwasser kommt man damit nicht nach Dresden, geschweige denn können Betriebe ihre Materialien und Werkzeuge damit transportieren", sagte Dittrich. Mit Blick auf die starken Wahlergebnisse der AfD bei den ostdeutschen Landtagswahlen und der Inszenierung der AfD als Partner des Handwerks sagte Dittrich: "Ich kenne keine Partei, die sich nicht als Partner des Handwerks bezeichnet. Das liegt daran, dass das Handwerk einen so guten Ruf hat." Aber auch den Handwerkern sei klar, dass das deutsche Wirtschaftsmodell ĂŒberwiegend von Exporten abhĂ€ngt.

"Wer glaubt, mit Abschottung Wohlstand erhalten zu können, der muss ein paar Lektionen Volkswirtschaftslehre besuchen. In einer globalisierten Welt sind wir angewiesen auf eine starke EuropÀische Union und den Euro."

@ dts-nachrichtenagentur.de