Job, MĂ€nner

Jede fĂŒnfte Frau im Job unzufrieden

06.03.2025 - 06:00:39 | dpa.de

MĂ€nner sind laut einer Umfrage zufriedener mit ihrer Arbeit als Frauen. Woran liegt das? Ein Grund scheint maßgeblich.

  • Mehr als jeder Dritte kann sich einer Befragung zufolge einen Jobwechsel vorstellen oder plant diesen. (Illustration) - Foto: Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn
  • Mehr als jeder Dritte kann sich einer Befragung zufolge einen Jobwechsel vorstellen oder plant diesen. (Illustration) - Foto: Arne Dedert/dpa/dpa-tmn
Mehr als jeder Dritte kann sich einer Befragung zufolge einen Jobwechsel vorstellen oder plant diesen. (Illustration) - Foto: Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn Mehr als jeder Dritte kann sich einer Befragung zufolge einen Jobwechsel vorstellen oder plant diesen. (Illustration) - Foto: Arne Dedert/dpa/dpa-tmn

Frauen sind einer Befragung zufolge mit ihrer Arbeit unzufriedener als MĂ€nner. Jede FĂŒnfte gab in der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa an, eher unzufrieden oder sehr unzufrieden mit ihrer TĂ€tigkeit zu sein. Im Fall der MĂ€nner lag der Wert bei zwölf Prozent. In Auftrag gegeben hat die Studie das Job-Netzwerk Xing aus Hamburg. Das Ergebnis liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. 

Xing lĂ€sst die Studie zur Wechselbereitschaft seit 2012 erheben. An der jĂŒngsten Befragung nahmen mehr als 3.400 erwachsene BerufstĂ€tige aus Deutschland teil. Nahezu unverĂ€ndert im Vergleich zum Vorjahr ist die Bereitschaft von Befragten, die Stelle zu wechseln. 36 Prozent sind offen fĂŒr einen anderen Arbeitgeber oder planen konkret einen Abgang (2024: 37 Prozent). 

Chefin von New Work: Frauen tragen die Hauptlast von Care-Arbeit

Als GrĂŒnde fĂŒr einen Wechselwunsch nannten die Befragten am hĂ€ufigsten ein zu niedriges Gehalt, ein zu hohes Stresslevel und Unzufriedenheit ĂŒber den Chef. AuffĂ€llig ist, dass unter den Wechselwilligen vor allem Frauen angaben, unter Stress zu leiden: Der Anteil lag bei 44 Prozent (MĂ€nner: 30 Prozent). 

Die Chefin der Xing-Muttergesellschaft New Work, Petra von Strombeck, sagt, Frauen seien ĂŒberdurchschnittlich oft in Teilzeit beschĂ€ftigt, und sie trĂŒgen die Hauptlast von Care-Arbeit. «Es ist kein Wunder, dass enge Zeitfenster fĂŒr Arbeit und Kinderbetreuung zu einem hohen Stresslevel fĂŒhren.» 

Unter Care-Arbeit oder Sorgearbeit werden unter anderem Hausarbeit, Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen verstanden. Frauen leisten nach Zahlen des Statistischen Bundesamts mehr unbezahlte Sorgearbeit als MÀnner.

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