MinisterprĂ€sident von Niedersachsen stellt SolidaritĂ€tszuschlag auf den PrĂŒfstand
14.05.2020 - 08:39:41
Um die Folgen der Corona-Pandemie zu minimieren, mĂŒssen jetzt zeitnah MaĂnahmen zur StĂ€rkung des privaten Konsums umgesetzt werden, fordert Stephan Weil, MinisterprĂ€sident von Niedersachsen in der âFrankfurter Allgemeinen Zeitungâ. Die schon seit langer Zeit geplante Abschaffung des SolidaritĂ€tszuschlags sollte beschleunigt und noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Ein weiteres Potential fĂŒr eine nachhaltige Entlastung der Verbraucher bildet die Senkung der EEG-Umlage. Damit wĂŒrden die Energiekosten fĂŒr den Durchschnittshaushalt erheblich sinken, betont der SPD-Landespolitiker. Die Möglichkeit fĂŒr eine Beschleunigung der Entlastungen bietet die Gegenfinanzierung der notwendigen Mittel aus Steuergeldern. Dies bedeutet zwar eine kurzfristige Belastung der öffentlichen Haushalte, aber der Effekt auf die LiquiditĂ€t von Verbrauchern und Unternehmen wĂ€re sofort spĂŒrbar. Wir können gezielte Steuerinstrumente entwickeln, um mit diesen Mitteln auch einen deutlichen Impuls fĂŒr eine neue Klimapolitik zu setzen. Dies ist angesichts des nachgebenden Ălpreises dringend gefordert, versichert der SPD-Politiker.
Zur weiteren Stimulierung der Nachfrage setzt der niedersĂ€chsische MinisterprĂ€sident zudem auf KaufprĂ€mien fĂŒr hochwertige Konsumprodukte. Wir mĂŒssen den Markt nachhaltig beleben, damit wir die EinbuĂen durch die Corona-Pandemie zumindest zum teil wieder ausgleichen können. Weil hat hierbei in erster Linie die Automobilindustrie im Blick. Das Auto ist ein zentrales Objekt unserer Wirtschaft und es hĂ€ngen in der Zulieferindustrie extrem viele ArbeitsplĂ€tze an dieser Branche. Wie die MinisterprĂ€sidenten von Baden-WĂŒrttemberg und Bayern fordert auch der niedersĂ€chsische MinisterprĂ€sident eine KaufprĂ€mie fĂŒr alle Antriebsarten. Die PrĂ€mien dĂŒrfen sich nicht nur auf ElektromobilitĂ€t beschrĂ€nken, sondern mĂŒssen auch die moderne Verbrennertechnologie einbeziehen, mahnt Weil in der FAZ. Derzeit gibt es noch kein ausreichendes Angebot an Elektroautos, die sich ĂŒberwiegend noch in der Entwicklungsphase befinden. AuĂerdem provoziert ein beschleunigter Umstieg auf die ElektromobilitĂ€t den Abbau von ArbeitsplĂ€tzen, die mit der dem Verbrenner verbunden sind. Der Strukturwandel muss mittelfristig eingeleitet werden. In der aktuellen Situation wĂ€re er nur eine weitere Belastung von Unternehmen, fordert der SPD-Politiker.
Zur weiteren Stimulierung der Nachfrage setzt der niedersĂ€chsische MinisterprĂ€sident zudem auf KaufprĂ€mien fĂŒr hochwertige Konsumprodukte. Wir mĂŒssen den Markt nachhaltig beleben, damit wir die EinbuĂen durch die Corona-Pandemie zumindest zum teil wieder ausgleichen können. Weil hat hierbei in erster Linie die Automobilindustrie im Blick. Das Auto ist ein zentrales Objekt unserer Wirtschaft und es hĂ€ngen in der Zulieferindustrie extrem viele ArbeitsplĂ€tze an dieser Branche. Wie die MinisterprĂ€sidenten von Baden-WĂŒrttemberg und Bayern fordert auch der niedersĂ€chsische MinisterprĂ€sident eine KaufprĂ€mie fĂŒr alle Antriebsarten. Die PrĂ€mien dĂŒrfen sich nicht nur auf ElektromobilitĂ€t beschrĂ€nken, sondern mĂŒssen auch die moderne Verbrennertechnologie einbeziehen, mahnt Weil in der FAZ. Derzeit gibt es noch kein ausreichendes Angebot an Elektroautos, die sich ĂŒberwiegend noch in der Entwicklungsphase befinden. AuĂerdem provoziert ein beschleunigter Umstieg auf die ElektromobilitĂ€t den Abbau von ArbeitsplĂ€tzen, die mit der dem Verbrenner verbunden sind. Der Strukturwandel muss mittelfristig eingeleitet werden. In der aktuellen Situation wĂ€re er nur eine weitere Belastung von Unternehmen, fordert der SPD-Politiker.
Redaktion ad-hoc-news.de, NeoMatrix


