Luftverkehr an sechs FlughÀfen wieder angelaufen
16.03.2024 - 08:46:34Nach dem Warnstreik der LuftsicherheitskrĂ€fte am Freitag ist der Luftverkehr an den betroffenen FlughĂ€fen wieder angelaufen. In Dortmund und Weeze, wo am Freitag ganztĂ€gig gestreikt wurde, lief der Verkehr am Samstag wieder im Normalbetrieb. Auf den Websites wurden keine VerspĂ€tungen oder Annullierungen angezeigt. Andere Airports hatten den Flugbetrieb teilweise bereits am Freitag wieder aufgenommen.Â
Die Gewerkschaft Verdi hatte die BeschÀftigten der Luftsicherheit an den FlughÀfen Dortmund, Weeze, Dresden, Leipzig/Halle, Hannover und Karlsruhe/Baden-Baden zum Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand sei wie geplant verlaufen und mittlerweile zu Ende gegangen, bestÀtigte ein Verdi-Sprecher am Samstag. «Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf, auch weil wir an einigen FlughÀfen erstmalig gestreikt haben.»
Mit den Warnstreiks will Verdi vor der nĂ€chsten Verhandlungsrunde am 20. MĂ€rz den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Dabei geht es um die Löhne und Arbeitsbedingungen von rund 25.000 BeschĂ€ftigten privater Sicherheitsdienstleister. Sie kontrollieren im Auftrag der Bundespolizei Passagiere, Personal und GepĂ€ck an den ZugĂ€ngen zum Sicherheitsbereich. In den bisher fĂŒnf Verhandlungsrunden waren Verdi und der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) nicht zu einer Einigung gekommen.
Schlichtungsverfahren als Hoffnungsschimmer
Mit dem Warnstreik der LuftsicherheitskrĂ€fte geht eine turbulente Woche in der Luftfahrt zu Ende. Bereits am Donnerstag hatten Warnstreiks des Sicherheitspersonals an fĂŒnf deutschen FlughĂ€fen den Betrieb weitgehend zum Erliegen gebracht. Betroffen waren FlughĂ€fen in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Karlsruhe/Baden-Baden sowie Köln/Bonn. In den Tagen zuvor waren zudem teils Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa in den Ausstand getreten.
Einen Hoffnungsschimmer gibt es rund zwei Wochen vor Ostern im Tarifkonflikt des Lufthansa-Bodenpersonals. Sie streben mittlerweile ein Schlichtungsverfahren an. Verdi hĂ€lt eine Einigung bis spĂ€testens Karsamstag fĂŒr realistisch.


