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Bericht: Deutsche Bank verschÀrft Homeoffice-Regeln

11.11.2024 - 17:20:19

Mitarbeitende der Deutschen Bank dĂŒrfen ab dem kommenden Jahr offenbar grundsĂ€tzlich höchstens zwei Tage pro Woche außerhalb des BĂŒros arbeiten.

Das sehen die neuen Regeln fĂŒr das Homeoffice vor, auf die sich Management und Gesamtbetriebsrat geeinigt hĂ€tten, zitiert das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) mehrere mit dem Thema vertraute Personen. Damit verschĂ€rft die Deutsche Bank scheinbar die bislang in Deutschland geltenden Regeln. Die neue Vereinbarung sieht laut "Handelsblatt" außerdem vor, dass BeschĂ€ftigte zusĂ€tzlich einmal im Jahr zwei Wochen am StĂŒck von außerhalb arbeiten dĂŒrfen.

Dadurch wĂŒrde sich die maximale Homeoffice-Grenze auf 40 Prozent plus sechs Tage erhöhen. Die alte Vereinbarung sah die Möglichkeit vor, an bis zu drei Tagen in der Woche von zuhause aus zu arbeiten. DafĂŒr gab es keine Möglichkeit, zwei Wochen en bloc dem BĂŒro fernzubleiben. Vorstandschef Christian Sewing hatte sich zu Jahresbeginn fĂŒr mehr BĂŒroprĂ€senz ausgesprochen und eine Obergrenze von zwei Tagen gefordert. Im Ausland konnte er diese Vorstellungen direkt umsetzen, in Deutschland musste er mit den BetriebsrĂ€ten verhandeln. Die Einigung mit dem Gesamtbetriebsrat muss von den örtlichen BetriebsrĂ€ten noch genehmigt werden. Der Gesamtbetriebsrat ist allerdings fĂŒr einige deutsche BetriebsrĂ€te, die frĂŒher die Postbank vertraten, nicht zustĂ€ndig. Dort werden weiterhin GesprĂ€che gefĂŒhrt. "Die Deutsche Bank hat konstruktive GesprĂ€che mit ihren BetriebsrĂ€ten zum hybriden Arbeitsmodell in Deutschland gefĂŒhrt mit dem Ziel, neue Betriebsvereinbarungen fĂŒr alle Mitarbeitenden abzuschließen", sagte ein Sprecher der Bank auf Anfrage. "Die neuen Betriebsvereinbarungen sollen die Richtlinien fĂŒr ihre Mitarbeitenden in Deutschland an die globalen Vorgaben zum hybriden Arbeiten der Deutschen Bank anpassen."

@ dts-nachrichtenagentur.de