KĂŒrzungen, Armut

Nach harten KĂŒrzungen: Armut in Argentinien sinkt wieder

31.03.2025 - 21:26:32

Nach anfĂ€nglichen sozialen HĂ€rten durch ein radikales Sparprogramm der ultraliberalen Regierung von PrĂ€sident Javier Milei ist die Armut in Argentinien wieder deutlich zurĂŒckgegangen.

Im zweiten Halbjahr 2024 lebten 38,1 Prozent der Menschen in dem sĂŒdamerikanischen Land unterhalb der Armutsgrenze, wie die staatliche Statistikbehörde (Indec) mitteilte. Im ersten Halbjahr 2024 waren es noch 52,9 Prozent gewesen. Der Anteil der Bevölkerung, die in extremer Armut lebt, sank von 18,1 auf 8,2 Prozent.

Verantwortlich fĂŒr den RĂŒckgang der Armut waren nach EinschĂ€tzung von Experten die deutlich gesunkene Inflation und die verbesserte Konjunktur. Nach eineinhalb Jahren Rezession wĂ€chst die argentinische Wirtschaft seit Ende 2024 wieder. Anfang vergangenen Jahres nahm die Armut zunĂ€chst deutlich zu, nachdem PrĂ€sident Milei zahlreiche Sozialprogramme und Subventionen gekĂŒrzt und Tausende staatliche Bedienstete entlassen hatte.

@ dpa.de