EuropÀer, Sicherheitsgarantien

EuropĂ€er pochen auf Sicherheitsgarantien fĂŒr die Ukraine

16.08.2025 - 15:10:04

Nach dem Alaska-Gipfel von US-PrĂ€sident Donald Trump und dem russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin pocht Europa weiter auf Schutzversprechen fĂŒr die Ukraine.

"Wir sind uns darĂŒber im Klaren, dass die Ukraine unumstĂ¶ĂŸliche Sicherheitsgarantien benötigt, um ihre SouverĂ€nitĂ€t und territoriale IntegritĂ€t wirksam zu verteidigen", heißt es in einem gemeinsamen Statement mehrerer europĂ€ischer Staats- und Regierungschefs.

Nach Angaben von Teilnehmern hatte Trump nach seinem Treffen mit Putin in einer Schaltkonferenz mit europÀischen Partnern die Bereitschaft bekrÀftigt, der Ukraine gemeinsam mit Europa entsprechende Sicherheitsgarantien zu geben.

Diese Bereitschaft begrĂŒĂŸe man, schreiben Bundeskanzler Friedrich Merz, EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen, der französische PrĂ€sident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer, der finnische PrĂ€sident Alexander Stubb, Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni, Polens Regierungschef Donald Tusk und EU-RatsprĂ€sident AntĂłnio Costa in ihrem Statement.

Die sogenannte Koalition der Willigen sei bereit, eine aktive Rolle zu spielen. Die zuvor immer wieder erwÀhnte Forderung der EuropÀer nach einem Waffenstillstand findet in dem Statement keine ErwÀhnung.

Nun mĂŒssten weitere GesprĂ€che folgen, auch mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj, fordern die EuropĂ€er weiter. Man sei bereit, mit Trump und Selenskyj auf einen trilateralen Gipfel mit europĂ€ischer UnterstĂŒtzung hinzuarbeiten.

Starmer: Wichtiger Fortschritt

Der britische Premier Starmer erklĂ€rte: "Die BemĂŒhungen von PrĂ€sident Trump haben uns der Beendigung des völkerrechtswidrigen Krieges Russlands in der Ukraine nĂ€her gebracht als je zuvor." Die Bereitschaft der USA, der Ukraine gemeinsam mit Europa im Rahmen eines Abkommens robuste Sicherheitsgarantien zu geben, sei ein wichtiger Fortschritt und werde entscheidend dazu beitragen, Putin von weiteren Angriffen abzuhalten.

@ dpa.de