EU berĂ€t nach US-Wahl ĂŒber WettbewerbsfĂ€higkeit
08.11.2024 - 05:49:59Konkret geht es dabei darum, wie die WettbewerbsfĂ€higkeit europĂ€ischer Unternehmen vor allem gegenĂŒber Konkurrenz aus China und den USA gestĂ€rkt werden kann.
Die Aussicht auf Trump als neuen US-PrĂ€sidenten verstĂ€rkt die Dringlichkeit der Debatte von Bundeskanzler Olaf Scholz und seinen Amtskolleginnen und -kollegen in Budapest. Trump hatte im Wahlkampf angekĂŒndigt, auf Importe aus Weltregionen wie Europa neue Zölle in Höhe von 10 bis 20 Prozent einfĂŒhren zu wollen. Damit will er den Produktionsstandort US stĂ€rken und das aktuelle Handelsdefizit abbauen.
Besonders hart könnte es fĂŒr die deutsche Autoindustrie und ihre Zulieferer werden. FĂŒr Hersteller wie Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz sind die USA zusammen mit China der wichtigste Absatzmarkt auĂerhalb der EU. Sonderzölle hĂ€tten voraussichtlich erhebliche negative Auswirkungen.
Grundlage fĂŒr die Debatte ist eine Analyse des frĂŒheren Chefs der EuropĂ€ischen Zentralbank, Mario Draghi. Diese zeigt SchwĂ€chen als auch Handlungsoptionen fĂŒr die Staatengemeinschaft auf.

