Bildungsminister Ăzdemir setzt auf Digitalpakt-Fortsetzung
12.11.2024 - 12:17:43Er setze auf konstruktive und ergebnisorientierte GesprĂ€che mit den LĂ€ndern, teilte der GrĂŒnen-Politiker mit. Er wolle die Verhandlungen zu einem gemeinsamen Erfolg fĂŒhren. "Wir brauchen keine unnötigen Konfrontationen. Der Digitalpakt 2.0 muss kommen, denn Digitalisierung ist eine kontinuierliche Aufgabe, die uns alle angeht", sagte Ăzdemir.
Mit dem Aus der Ampel hĂ€ngt das Förderprogramm in der Schwebe. Nach dem Bruch der Koalition fehlt eine Haushaltsplanung fĂŒr das kommende Jahr und damit auch eine konkrete Summe, die dafĂŒr bereitgestellt werden könnte. Geplant war von VorgĂ€ngerin Stark-Watzinger, dass der Bund die LĂ€nder ab dem neuen Jahr bis 2030 mit insgesamt 2,5 Milliarden Euro unterstĂŒtzt, wenn die LĂ€nder den gleichen Anteil in die weitere Digitalisierung ihrer Schulen investieren. Die LĂ€nder hatten die Summe bisher als viel zu klein kritisiert.
Beim ersten Digitalpakt, der im Mai auslief, hatte sich der Bund seit 2019 mit 6,5 Milliarden Euro beteiligt. Damit hatte er 90 Prozent der Ausgaben fĂŒr die Digitalisierung in den Schulen wie Laptops und digitale Tafeln finanziert. Die restlichen zehn Prozent wurden von LĂ€ndern und Kommunen getragen.

