Presse: Washington will jetzt auch Minen an Kiew liefern
20.11.2024 - 06:25:54 | dpa.deBiden sei damit von seiner bisherigen Position abgerĂŒckt, um der Ukraine im Abwehrkampf gegen die russische Armee zu helfen, berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf ranghohe Vertreter der US-Regierung. Grund fĂŒr die MeinungsĂ€nderung im WeiĂen Haus sei das stetige VorrĂŒcken russischer Truppen im Donbass. Die Lieferung dieser Minen sei nach Meinung des Pentagon ein wirksames Mittel, um das Vordingen der russischen Einheiten zu verlangsamen.
Der Einsatz dieser SchĂŒtzenminen, auch als Antipersonenminen bekannt, werde jedoch auf den Osten der Ukraine beschrĂ€nkt. Zudem sollten spezielle Minen geliefert werden, die sich nach einer gewissen Zeit selbst zerstören oder deren Batterieladung zeitlich begrenzt sei. Nach dem Bericht der Zeitung haben ukrainische MilitĂ€rs bereits zugesagt, diese Minen nicht in dicht besiedelten Gebieten auszulegen.
Das russische MilitÀr hat am Rande der besetzten Gebiete in der Ukraine dichte Minenfelder ausgelegt und damit eine ukrainische Offensive zum Scheitern gebracht.
Der Einsatz von Minen ist international geĂ€chtet. Die 1999 in Kraft getretene sogenannte Ottawa-Konvention von 1999 verbietet Einsatz, Produktion und Weitergabe dieser heimtĂŒckischen Waffen, die auch lange Zeit nach Kampfhandlungen ihre Opfer vor allem unter der Zivilbevölkerung in den jeweiligen Regionen finden. Die Konvention wurde von 164 Staaten unterzeichnet und ratifiziert, nicht jedoch von Russland und den USA. Die Ukraine hat das Papier 2005 ratifiziert.
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