MilitÀrschlÀgen, Huthi

Nach MilitÀrschlÀgen gegen Huthi: USA verhÀngen weitere Sanktionen

12.01.2024 - 18:02:10

Nach MilitĂ€rschlĂ€gen gegen die vom Iran unterstĂŒtzten Huthi-Rebellen im Jemen hat die US-Regierung weitere Sanktionen verhĂ€ngt.

Wie das US-Finanzministerium am Freitag mitteilte, richten sich die Maßnahmen gegen vier Handelsschiffe und zwei in Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten ansĂ€ssige Unternehmen, denen die USA vorwerfen, die Huthi mit Geld aus dem Verkauf und Versand iranischer Waren zu versorgen.

"Die Vereinigten Staaten gehen weiterhin gegen die illegalen iranischen Finanznetzwerke vor, die die Huthi finanzieren und ihre Angriffe erleichtern", teilte die US-Regierung mit. Man werde "alle verfĂŒgbaren Maßnahmen ergreifen, um diese destabilisierenden AktivitĂ€ten der Huthi und ihre Bedrohungen fĂŒr den Welthandel zu stoppen."

Bereits Anfang Dezember hatte die US-Regierung in diesem Kontext Sanktionen gegen 13 Personen und Einrichtungen verhĂ€ngt. Als Folge werden mögliche Vermögenswerte in den USA gesperrt. US-BĂŒrgern oder Menschen, die sich in den Vereinigten Staaten befinden, sind GeschĂ€fte mit den sanktionierten Firmen und Personen untersagt.

In der Nacht zum Freitag hatten die USA und Großbritannien mit MilitĂ€rschlĂ€gen auf wiederholte Attacken der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer reagiert. Die Angriffe riefen scharfe Kritik aus dem Iran und Russland sowie wĂŒtende Reaktionen der mit Teheran verbĂŒndeten Huthi hervor.

@ dpa.de