Stoltenberg, Irgendwann

Stoltenberg: Irgendwann wird der Preis fĂŒr Russland zu hoch

16.01.2024 - 14:25:15 | dpa.de

Nato-GeneralsekretĂ€r Jens Stoltenberg setzt auf anhaltende UnterstĂŒtzung der Nato-Staaten fĂŒr den Abwehrkampf der Ukraine gegen die russische Invasion.

"Hilfe fĂŒr die Ukraine ist eine Investition in unsere eigene Sicherheit", betonte er am Dienstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. "Wir mĂŒssen der Ukraine nur beistehen - und irgendwann wird Russland verstehen, dass sie einen zu hohen Preis zahlen und einer Art gerechtem Frieden zustimmen", sagte er. Die Nato-Staaten mĂŒssten ihr Möglichstes tun, um den Preis fĂŒr Russland hochzutreiben.

Paradoxerweise sei ein Ende des Krieges ausgerechnet mit mehr Waffen fĂŒr die Ukraine zu erreichen, sagte Stoltenberg. Je glaubwĂŒrdiger die militĂ€rische UnterstĂŒtzung sei, desto wahrscheinlicher werde ein Erfolg der Diplomaten am Verhandlungstisch. Irgendwann mĂŒsse Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin einsehen, dass der Preis zu hoch sei und einem dauerhaften Frieden mit der Ukraine als unabhĂ€ngiger Nation zustimmen.

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