7 Dropshipping-Fehler, die AnfÀnger immer wieder machen und wie es besser geht
19.02.2024 - 10:00:05"Hohe WettbewerbsintensitĂ€t, Margendruck und Kundenunzufriedenheit durch lange Lieferzeiten sind nur einige der Stolpersteine. Dropshipping ist also kein SelbstlĂ€ufer und definitiv kein 'Get-rich-quick'-Schema", erklĂ€rt Torben Baumdick, Experte fĂŒr E-Commerce und Online-Marketing. In diesem Artikel verrĂ€t er sieben Fehler, die AnfĂ€nger immer wieder machen - und wie es besser geht.
Fehler 1: FĂ€lschlicher Glaube an Produktsuche-Tools
Jedes Jahr kommen neue Tools fĂŒr die Produktsuche im Dropshipping auf den Markt, doch letztendlich Ă€hneln sie sich alle sehr. Es gibt kein perfektes Tool, das AnfĂ€ngern "Winning Products" auf dem Silbertablett liefert. Am Ende sind es ausschlieĂlich die KPIs, die ein Produkt zu einem "Winning Product" machen. Dazu gehören zum Beispiel ein Verkaufspreis von mindestens 50 Euro und ein Gewinn von mindestens 25 Euro - Winning Products sollten bestenfalls sogar eine Gewinnspanne von 60 bis 70 Prozent haben. Ebenfalls essenziell ist eine virale PrĂ€senz im englischsprachigen Markt. Die erkennt man am besten daran, wie viele Kommentare und Likes solche Produkte haben: Mindestens 1.000 Kommentare sind dafĂŒr ein guter Richtwert. Wenn das Produkt zusĂ€tzlich ein Problem löst, haben Dropshipping-Anbieter alles richtig gemacht. Die Wahl des Produktsuche-Tools ist dabei eher nebensĂ€chlich.
Fehler 2: Keine Markt- und Konkurrenzanalyse
Bevor Dropshipping-Anbieter ihren Onlineshop aufbauen, sollten sie eine grĂŒndliche Marktanalyse durchfĂŒhren. Dabei werden das ideale Kundenprofil, die Interessen des Kunden und seine potenziellen Probleme identifiziert. Online-Gruppen und -Communities, so zum Beispiel auf Facebook, können AnfĂ€ngern dabei helfen, Einblicke in die Zielgruppe und ihren Sprachgebrauch zu gewinnen.
Fehler 3: Fehlende Vernetzung mit HĂ€ndlern
Dropshipping-Anbieter sollten auf jeden Fall mit verschiedenen HĂ€ndlern in Kontakt treten, anstatt sofort auf das erste Preisangebot einzugehen. Nur so lassen sich die bestmöglichen Konditionen aushandeln. Zudem empfiehlt es sich, frĂŒhzeitig zu kommunizieren, dass man an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert ist. Auf diese Art und Weise haben Dropshipping-Anbieter auf lange Sicht einen Ansprechpartner, den sie bei Problemen jederzeit kontaktieren können und der eventuell sogar "Winning Products" empfehlen kann.
Fehler 4: Kein klarer Fahrplan
Bevor AnfĂ€nger sich an den Aufbau ihres Dropshipping-Onlineshops machen, ist es unerlĂ€sslich, ein klar definiertes Ziel vor Augen zu haben. Mögliche Ziele könnten zum Beispiel der Sprung in die SelbststĂ€ndigkeit oder der Aufbau eines nebenberuflichen Einkommens sein. Die Wahl des Ziels ist deshalb so wichtig, weil sie am Ende die Strategie und die Produktauswahl bestimmt. DarĂŒber hinaus hĂ€ngt auch das benötigte Startkapital vom jeweiligen Ziel ab: Möchte ich mir nur ein kleines Nebeneinkommen durch das Dropshipping generieren, wird zu Beginn relativ wenig Eigenkapital benötigt. Strebe ich allerdings an, zukĂŒnftig mein Haupteinkommen durch den Onlineshop zu generieren, sollte ich durchaus dazu bereit sein, mehr Geld in beispielsweise hochwertigere Produkte zu investieren - das ist schlieĂlich ein Investment in die eigene Zukunft.
Fehler 5: Schlechtes Cashflow- und LiquiditÀts-Management
Ein effektives Cashflow-Management ist fĂŒr den langfristigen Erfolg als Dropshipping-Anbieter entscheidend. Dazu gehört die Bildung von RĂŒcklagen fĂŒr Steuern sowie die Nutzung von Kreditkarten fĂŒr LiquiditĂ€tsvorteile. Ab einem Umsatz von rund 10.000 Euro sollten Dropshipping-Anbieter zudem einen Blick auf die App Lifetimely werfen, mit deren Hilfe sich die tĂ€gliche Profitanalyse automatisieren lĂ€sst.
Fehler 6: Ăbereiltes KĂŒndigen des Jobs
Es ist nachvollziehbar, dass Dropshipping-Anbieter nach den ersten 10.000, 30.000 oder 50.000 Euro Umsatz erst einmal den Bezug zum Geld verlieren. Die Euphorie ĂŒber die steigenden KontostĂ€nde verleitet dazu, ĂŒberstĂŒrzt den Hauptjob zu kĂŒndigen. Ein Fehler, denn eine solide finanzielle Basis ist entscheidend fĂŒr langfristigen Erfolg und finanzielle Sicherheit. Ihren Job sollten AnfĂ€nger daher erst dann kĂŒndigen, wenn eine eiserne Reserve fĂŒr mindestens zwölf Monate vorhanden ist. Das ermöglicht kluge unternehmerische Entscheidungen und schĂŒtzt vor finanziellen EngpĂ€ssen.
Fehler 7: Fehlende Bereitschaft zum Experimentieren
Um sich von der Masse abzuheben, sollten Dropshipping-Anbieter regelmĂ€Ăig ĂŒber den Tellerrand hinausschauen, statt nur dieselben kostenlosen Inhalte wie alle anderen AnfĂ€nger zu nutzen. Die Suche nach auĂergewöhnlichen Strategien ist entscheidend, um innovative Wege zu finden, den Markt zu erschlieĂen und einzigartige AnsĂ€tze zu entwickeln, die das Dropshipping-GeschĂ€ft voranbringen. Tools wie A/B-Tests mit Google Optimize oder Visitor Replays von Hotjar ermöglichen es Dropshipping-Anbietern, ihren Besuchern auf der Produktseite ĂŒber die Schulter zu schauen. Neue Traffic-Quellen auf TikTok oder Pinterest helfen ebenfalls dabei, das eigene Online-Business zu optimieren und zu erweitern.
Ăber Torben Baumdick:
Torben Baumdick ist GeschĂ€ftsfĂŒhrer der BAUMDICK GmbH. Die digitale Beratungsfirma hilft Menschen bei der GrĂŒndung ihrer SelbststĂ€ndigkeit im E-Commerce und zeigt ihnen, wie sie sich ein sicheres, zweites Standbein aufbauen. Seit ĂŒber vier Jahren bietet die BAUMDICK GmbH bereits ihr einzigartiges Mentoring an und wurde zuletzt sogar von FOCUS-Business als "Wachstumschampion 2024" ausgezeichnet. Weitere Informationen unter: https://www.baumdick.de/
Pressekontakt:
BAUMDICK GmbH
Torben Baumdick
Telefon: +49 160 96688041
E-Mail: [email protected]
Pressekontakt:
Ruben SchÀfer
[email protected]
Original-Content von: BAUMDICK GmbH ĂŒbermittelt durch news aktuell


