ORGATEC, LiberNovo

ORGATEC 2026: LiberNovo zeigt in Köln zwei neue ergonomische Sitzmodelle

Veröffentlicht am: 26.10.2026 um 18:31 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Omni Gen und Omni Pro kombinieren verstellbare Sitzpositionen mit Lordosenstütze; der Pro ergänzt Belüftung und Akku.
Ein lichtdurchfluteter, moderner Büroraum mit großen Fenstern und minimalistischem Design ohne Personen. Illustration mit AI erstellt.

Auf der Fachmesse ORGATEC 2026 in Köln stellt der Hersteller LiberNovo vom 27. bis zum 30. Oktober 2026 neue Ansätze für dynamische Ergonomie vor. Der Auftritt in Halle 5.2 an Stand D040 C041 steht unter dem Leitthema „Von Räumen zu Beziehungen“. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen zwei ergonomische Sitzmodelle, die gezielt auf veränderte Anforderungen in modernen Arbeitswelten eingehen.

Technische Ausstattung der Modelle Omni Gen und Omni Pro

Das Produktportfolio umfasst die Modelle Omni Gen und Omni Pro. Beide Ausführungen bieten fünf Neigungspositionen in einem Winkelbereich von 105° bis 160°. Zudem verfügen die Stühle über eine elektrische Lordosenverstellung mit einem Verstellweg von 50 mm, die den Lendenwirbelbereich gezielt abstützen soll.

Das Modell Omni Pro zeichnet sich durch zusätzliche Ausstattungsmerkmale aus. Dazu zählt eine aktive Sitzbelüftung mit einem integrierten Radialventilator. Für die Energieversorgung dieser elektronischen Funktionen ist das Modell mit einem Akku mit einer Kapazität von 3.000 mAh ausgestattet. Darüber hinaus nutzt der Stuhl einen Gabriel-Stoffbezug und ruht auf einem Fußkreuz aus Aluminiumdruckguss.

Entwicklungen bei aktiver Unterstützung und Anpassung

Die Präsentationen auf der Kölner Messe spiegeln einen breiteren Branchentrend wider, bei dem klassische Sitzmöbel zunehmend durch anpassbare und bewegungsfördernde Systeme ergänzt werden. Aktives und bewegliches Sitzen gilt als vorteilhaft, da der Stuhl den natürlichen Bewegungen des Nutzers folgen und Haltungswechsel ermöglichen soll.

Neben mechanischen Lösungen gewinnen auch sensorische und automatisierte Elemente an Bedeutung. So setzt etwa der Hersteller HBADA beim Modell E3 Pro 2026 auf eine dreizonige Lendenstütze und beim Modell X7 auf eine KI-gestützte Lendenverfolgung.

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Fachleute weisen in Kaufempfehlungen darauf hin, dass bei der Auswahl von Arbeitsstühlen maßbasierte Kriterien im Vordergrund stehen sollten. Neben der reinen Verstellstrecke ist vor allem der tatsächlich nutzbare Bereich entscheidend: Sitzhöhe, nutzbare Sitztiefe, Lendenkontakt und Armlehnenposition müssen individuell aufeinander abgestimmt sein.

So weisen beispielsweise Einstellbereiche von 43 bis 48 Zentimetern und 46 bis 51 Zentimetern zwar denselben Verstellweg von 5 Zentimetern auf, bedienen jedoch unterschiedliche Körperproportionen.

Zu den typischen Fehlern beim Kauf zählen eine unpassende Sitztiefe – empfohlen wird ein Abstand von zwei bis drei Fingern zwischen Sitzvorderkante und Kniekehle – sowie unzureichend justierbare Lordosenstützen.

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Ergonomie am festen Arbeitsplatz und im Homeoffice

Die Anforderungen an die Arbeitsplatzgestaltung beschränken sich nicht auf das klassische Büro. Wenn Beschäftigte über mehrere Monate hinweg mehr als 30 Prozent ihrer Arbeitszeit in Telearbeit verbringen, greifen vergleichbare Standards für die ergonomische Ausstattung. In diesen Fällen steht der Arbeitgeber in der Pflicht, für eine adäquate Ausstattung, einen entsprechenden Kostenausgleich und eine Gefährdungsbeurteilung zu sorgen.

Ein ergonomischer Gesamtarbeitsplatz umfasst neben einem Stuhl mit Höhenverstellung, Lordosenstütze, Drehteller und Armlehnen auch aufeinander abgestimmte Tisch- und Bildschirmsysteme.

Vorgaben für Bildschirmarbeitsplätze sehen unter anderem vor, dass die Bildschirmoberkante nicht über Augenhöhe liegen und eine Armlänge entfernt sein sollte. Zudem wird für dauerhaftes Arbeiten der Einsatz von höhenverstellbaren Schreibtischen empfohlen, um einen regelmäßigen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen zu ermöglichen.

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