PalÀstinenser fordern Hilfe nach israelischem Armeeeinsatz
Veröffentlicht am: 24.10.2026 um 14:16 Uhr | dpa, AD HOC NEWSNach Angaben der Autonomiebehörde stellen die MaĂnahmen im Raum Hebron - darunter die Vertreibung von Anwohnern, der Abriss von HĂ€usern und GebĂ€uden sowie die Abriegelung von StĂ€dten - eine Kollektivstrafe dar. Diese Eskalation werde niemandem Sicherheit oder Frieden bringen, sondern nur weitere Spannungen schĂŒren, hieĂ es.
Am Freitagmorgen hatte es einen Angriff mit Schusswaffen in der NĂ€he von Hebron im Westjordanland gegeben. Dabei wurden israelischen MilitĂ€rangaben zufolge zwei Soldaten getötet und drei weitere verletzt. Die zwei mutmaĂlich palĂ€stinensischen TĂ€ter aus Hebron wurden getötet.
Als Reaktion auf den Angriff begann Israel nach eigenen Angaben am Freitag eine Anti-Terror-Operation im Raum Hebron. Die Operation von Armee, Geheimdienst, Grenzpolizei und Zivilverwaltung ist nach MilitÀrangaben auf das Gebiet beschrÀnkt, aus dem die Terroristen operierten, und werde voraussichtlich mehrere Tage dauern.
MilitÀroperation fÀllt mit Ende des Wahlkampfes zusammen
Israel wĂ€hlt am Dienstag ein neues Parlament. Sicherheitsfragen und das Vorgehen im Westjordanland bilden zentrale Themen des Wahlkampfes. WĂ€hrend rechte Parteien mit Forderungen nach einem harten Vorgehen gegen palĂ€stinensische Gewalt um Stimmen werben, thematisieren sie Ăbergriffe radikaler israelischer Siedler auf die palĂ€stinensische Zivilbevölkerung im Wahlkampf kaum.
