Ferrari 296 GTB, Supersportwagen Hybrid

Ferrari 296 GTB von Ferrari - Hybrid Supersportwagen mit 830 PS und 330 km/ h Spitze

Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 12:36 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Ferrari 296 GTB verbindet einen 3,0 Liter V6 Biturbo mit einem Plug-in-Hybridsystem und erreicht eine Systemleistung von 610 kW beziehungsweise 830 PS sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h. Für sportlich orientierte Fahrer ist vor allem die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,9 Sekunden entscheidend.

Fotorealistische Studioansicht von Sportcoupé in neutraler Produktdarstellung, neutral
Fotorealistische Studioaufnahme von Sportcoupé zum Thema Ferrari 296 GTB, ISIN NL0011585146, klare Lichtfuehrung, Illustration mit AI erstellt.

Ferrari 296 GTB markiert seit 2022 den Einstieg in die moderne Hybridära der italienischen Sportwagenschmiede Ferrari und setzt auf einen kompakten V6 samt Plug-in-Hybridtechnik. Das zweisitzige Coupé kombiniert eine Systemleistung von 610 kW beziehungsweise 830 PS mit einem Hinterradantrieb und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h. Gleichzeitig erlaubt die verbaute Batterie eine rein elektrische Reichweite von rund 25 km für kurze innerstädtische Strecken.

Motor, Hybridtechnik und Fahrleistungen

Im Ferrari 296 GTB arbeitet ein 3,0 Liter V6 Biturbo mit 2992 cm3 Hubraum, der zusammen mit einem Elektromotor als Plug-in-Hybrid ausgelegt ist und als Systemleistung 610 kW beziehungsweise 830 PS bereitstellt. Der Verbrenner leistet 488 kW beziehungsweise 663 PS bei 8000 U/min, während der Elektromotor mit 122 kW zusätzlich unterstützt, was sich in einem maximalen Systemdrehmoment von 740 Nm niederschlägt. Über ein 8-Gang Doppelkupplungsgetriebe gelangt die Kraft an die Hinterräder, wodurch der 296 GTB in etwa 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und bis zu 330 km/h Höchstgeschwindigkeit beschleunigt.

Als Energiespeicher dient eine Lithium-Ionen-Batterie mit einem Energiegehalt von rund 7,5 bis 8 kWh, die für eine rein elektrische WLTP-Reichweite von etwa 25 km ausgelegt ist und den Normverbrauch im kombinierten Fahrzyklus auf rund 7,4 l/100 km Benzin und zusätzlich elektrische Energie reduziert. Damit bewegt sich der Ferrari 296 GTB trotz seiner sehr hohen Leistung in einem für einen Supersportwagen vergleichsweise moderaten Verbrauchsbereich, während er auf der Rennstrecke die Performance eines klassischen V8-Modells übertrifft.

Abmessungen, Gewicht und Alltagstauglichkeit

Der Ferrari 296 GTB ist als kompaktes Sportcoupé mit zwei Türen und zwei Sitzplätzen konzipiert und misst etwa 4565 mm in der Länge, 1958 mm in der Breite und 1187 mm in der Höhe, bei einem Radstand von 2600 mm. Die Spurweiten liegen bei rund 1665 mm vorn und 1632 mm hinten, was zusammen mit der breiten Karosserie und dem niedrigen Schwerpunkt für eine sehr direkte Straßenlage sorgt. Das Leergewicht beträgt laut technischen Daten rund 1470 kg, das zulässige Gesamtgewicht liegt bei etwa 1952 kg, sodass sich eine maximale Zuladung von 482 kg ergibt.

Für die Alltagstauglichkeit verfügt der 296 GTB über ein vorderes Gepäckabteil mit einem Kofferraumvolumen von rund 202 Litern, was für Wochenendgepäck oder kleinere Taschen ausreicht. Der Tank fasst etwa 65 Liter Benzin, womit sich bei moderater Fahrweise und Nutzung der Hybridfunktionen eine ordentliche Reichweite ergibt. Insgesamt bleibt der Ferrari 296 GTB trotz seines Fokus auf Fahrdynamik ein alltagstauglicher Supersportwagen, der kurze elektrische Strecken und längere Touren mit kombiniertem Antrieb abdeckt.

Preisniveau und Einordnung im Supersportsegment

Der Listenpreis des Ferrari 296 GTB liegt laut deutschen und europäischen Marktangaben je nach Ausstattung im Bereich von etwa 266000 Euro aufwärts, womit er im hochpreisigen Supersportsegment angesiedelt ist. Damit positioniert Ferrari das Modell klar oberhalb klassischer Gran-Turismo-Modelle und in direkter Konkurrenz zu anderen Hybrid-Supersportwagen der 800-PS-Klasse. In Anbetracht der gebotenen Performance und der komplexen Hybridtechnik entspricht dieses Preisniveau dem aktuellen Marktumfeld für Fahrzeuge dieser Leistungsklasse.

Im Vergleich zu früheren Ferrari-Modellen mit V8-Motoren übernimmt der 296 GTB die Rolle eines leistungsstarken Nachfolgers, der mit seinem V6-Hybridkonzept eine ähnliche oder höhere Leistung bei zugleich modernerer Effizienz bietet. Gegenüber klassischen Modellen mit rund 570 bis 720 PS steigert der 296 GTB die Systemleistung auf 830 PS und verkürzt die Beschleunigungszeiten deutlich, während er mit Euro 6d-Abgaseinstufung und Hybridantrieb den aktuellen Emissionsanforderungen Rechnung trägt.

Direkt beim Hersteller

Ferrari 296 GTB auf der Ferrari Website

Weitere Informationen zum Ferrari 296 GTB mit Hybridantrieb und technischen Daten bietet die offizielle Website von Ferrari.

Hybridleistung im Vergleich zu anderen Supersportwagen

Im direkten Vergleich zu konventionell angetriebenen Supersportwagen zeigt der Ferrari 296 GTB, wie sich hohe Leistung und Hybridtechnik verbinden lassen. Während klassische Modelle mit rund 500 bis 600 kW Systemleistung auskommen, bietet der 296 GTB mit 610 kW einen spürbaren Leistungsaufschlag. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in etwa 2,9 Sekunden gehört zu den schnellsten Werten seiner Klasse und liegt im Bereich vieler Spitzenmodelle mit V8 oder V12, wobei die kompakte V6-Auslegung gleichzeitig Gewichtsvorteile bringt.

Die Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h und das Systemdrehmoment von 740 Nm ordnen den 296 GTB klar im oberen Leistungssegment ein, sodass er sowohl auf Landstraßen als auch auf der Rennstrecke eine sehr hohe Performance bietet. Im Vergleich zu einigen Wettbewerbern mit ähnlicher Leistung profitiert der Ferrari zusätzlich von seiner Plug-in-Hybridarchitektur, die kurze elektrische Fahrten und eine teilweise Rekuperation ermöglicht, ohne die klassische Charakteristik eines Hochdrehzahl-Biturbo-Benziners aufzugeben.

Fahrwerk, Bremsen und Handling

Das Fahrwerk des Ferrari 296 GTB setzt auf eine sportlich abgestimmte Mehrlenker-Aufhängung mit adaptiven Dämpfern, die speziell auf hohe Kurvengeschwindigkeiten und schnelle Lastwechsel ausgelegt ist. In Kombination mit der breiten Spur und dem niedrigen Schwerpunkt sorgt das Fahrwerk für präzises Einlenken und hohe Kurvenstabilität, während die elektronische Fahrdynamikregelung die Traktion des Hinterradantriebs optimiert. Die Lenkung ist direkt ausgelegt und ermöglicht eine sehr exakte Rückmeldung, was insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten und auf der Rennstrecke von Bedeutung ist.

Bremsseitig kommt der 296 GTB mit leistungsstarken Bremssystemen, die typischerweise auf Carbon-Keramik-Scheiben setzen und dadurch hohe Verzögerungswerte bei gleichzeitig geringem Gewicht erreichen. Die Kombination aus mechanischer Bremse und Rekuperation über den Elektromotor unterstützt die Verzögerung bei mittleren Geschwindigkeiten und hilft, die Bremsbelastung zu reduzieren. Zusammen sorgt dies für kurze Bremswege und hohe thermische Stabilität, was bei wiederholten Vollbremsungen auf der Rennstrecke ein entscheidender Faktor ist.

Innenraum, Infotainment und Komfortfunktionen

Im Innenraum präsentiert sich der Ferrari 296 GTB mit einem fahrerorientierten Cockpit, das digitale Anzeigen mit klassischen Bedienelementen verbindet. Das zentrale Instrumentendisplay informiert über Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Hybridstatus und einzelne Fahrmodi, während ein separates Display oder eine Infotainment-Einheit Navigations- und Medienfunktionen übernimmt. Lenkradtasten und Schaltwippen ermöglichen den direkten Zugriff auf Fahrmodi und Getriebe, ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen.

Die Sitze sind als Sportsitze ausgeführt und bieten guten Seitenhalt bei hohen Querbeschleunigungen, zugleich können sie je nach Ausstattung mit Leder und optionalen Komfortfunktionen wie Sitzheizung ausgestattet sein. Trotz des klaren Fokus auf Performance finden sich auch Komfortmerkmale wie Klimaautomatik und hochwertige Audioanlagen, die längere Fahrten angenehm gestalten. Insgesamt bleibt der Innenraum funktional auf das Fahren ausgerichtet, ohne auf gewisse Annehmlichkeiten zu verzichten.

Design, Aerodynamik und Karosserie

Das äußere Design des Ferrari 296 GTB kombiniert klassische Ferrari-Elemente wie die niedrige Front, die ausgeprägten Kotflügel und die markante Heckpartie mit modernen Details wie schmalen LED-Leuchten und aerodynamisch geformten Lufteinlässen. Die Karosserie ist so gestaltet, dass Luftströme gezielt zur Kühlung von Motor, Bremsen und Batterie sowie zur Erzeugung von Abtrieb geleitet werden. Durch Elemente wie Frontsplitter, Luftkanäle im Heck und integrierte Spoiler wird der Auftrieb reduziert und die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten gesteigert.

Materialseitig setzt Ferrari beim 296 GTB auf eine Vielzahl leichter Werkstoffe, darunter Aluminium-Strukturen für die Karosserie und Teile des Rahmens sowie Verbundmaterialien für aerodynamische Komponenten. Diese Kombination trägt dazu bei, das Leergewicht trotz der zusätzlichen Masse der Hybridtechnik bei rund 1470 kg zu halten und damit die Fahrdynamik zu unterstützen. Die kompakten Abmessungen und die niedrige Silhouette machen den 296 GTB auch visuell zu einem konsequent sportlich gezeichneten Supersportwagen.

Hybridkonzept im Alltag und auf der Rennstrecke

Das Plug-in-Hybridkonzept des Ferrari 296 GTB ist darauf ausgelegt, sowohl im Alltagsbetrieb als auch auf der Rennstrecke Vorteile zu bieten. Im elektrischen Modus lassen sich kürzere Strecken mit null lokalen Emissionen zurücklegen, während im Hybridmodus der Elektromotor den Verbrenner unterstützt, beispielsweise beim Anfahren oder bei Zwischensprints. Auf der Rennstrecke kann der E-Motor zusätzlich Leistung bereitstellen und den Turbomotor in Phasen hoher Last ergänzen, was die Systemleistung und das Ansprechverhalten verbessert.

Das Zusammenspiel aus Benzin- und Elektromotor wird über verschiedene Fahrmodi gesteuert, die je nach Einstellung stärker auf Effizienz oder maximale Performance ausgelegt sind. So kann der Fahrer zwischen einem Modus mit erhöhter Rekuperation und elektrischer Unterstützung oder einem Fokus auf reine Verbrennerleistung wählen. Insgesamt ermöglicht das System eine Anpassung an unterschiedliche Einsatzszenarien, von Stadtfahrten über Landstraßen bis zu Trackdays.

Vergleich mit klassischen V8-Ferrari und Wettbewerbern

Verglichen mit klassischen V8-Ferrari wie einem früheren 488 GTB mit rund 492 kW beziehungsweise 670 PS bietet der 296 GTB eine höhere Systemleistung von 610 kW beziehungsweise 830 PS und gleichzeitig die zusätzliche Flexibilität eines Plug-in-Hybridantriebs. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h fällt mit etwa 2,9 Sekunden kürzer aus und die Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h bewegt sich im Bereich der Topmodelle, während der elektrische Anteil dazu beiträgt, den Verbrauch und die Emissionen im Normzyklus zu reduzieren.

Im Wettbewerbsumfeld der Hybrid-Supersportwagen zeigt sich der 296 GTB mit seiner Kombination aus kompaktem V6, Hybridleistung und reinem Hinterradantrieb als eine eigenständige Konfiguration. Viele Konkurrenten setzen entweder auf größere V8- oder V10-Aggregate oder auf Allradantriebe, während Ferrari mit dem 296 GTB bewusst den Fokus auf Leichtbau und Heckantrieb kombiniert. Dies prägt das Fahrverhalten und die Charakteristik des Fahrzeugs und richtet sich an Fahrer, die eine besonders direkte und heckbetonte Fahrdynamik schätzen.

Regulatorische Aspekte und Emissionsklasse

Der Ferrari 296 GTB ist nach den verfügbaren technischen Angaben in der Emissionsklasse Euro 6d beziehungsweise Euro 6d-ISC-FCM eingestuft, was den aktuellen europäischen Abgasnormen entspricht. Die Kombination aus effizientem V6-Biturbo und Plug-in-Hybridsystem trägt dazu bei, die CO2-Emissionen im Normzyklus zu begrenzen, wobei Angaben von rund 169 g/km CO2 und einem kombinierten Verbrauch von etwa 7,4 l/100 km genannt werden. Damit erfüllt der 296 GTB die für Neuzulassungen geltenden Anforderungen und zeigt, dass Hochleistungsfahrzeuge sich mit hybrider Technik an strengere Emissionsgrenzen anpassen können.

Gleichzeitig bleibt das Fahrzeug klar als Hochleistungs-Supersportwagen positioniert, dessen Fokus auf Performance liegt. Die Emissionswerte im Normzyklus stellen eine technische Kennzahl dar, die vor allem im Rahmen der Zulassung und der Flottenbilanz relevant ist, während das individuelle Fahrprofil mit häufigen Vollgasphasen naturgemäß zu höheren realen Verbräuchen führen kann.

Fazit und Einordnung des Ferrari 296 GTB

Ferrari 296 GTB steht als moderner Hybrid-Supersportwagen mit 610 kW beziehungsweise 830 PS Systemleistung, einem 3,0 Liter V6 Biturbo und Plug-in-Hybridarchitektur für die Verbindung aus klassischer Fahrdynamik und zeitgemäßer Effizienztechnologie. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h, einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in etwa 2,9 Sekunden und einer elektrischen Reichweite von rund 25 km deckt das Modell sowohl den Anspruch an maximale Performance als auch an eingeschränkte lokale Emissionen ab.

Im Supersportsegment positioniert sich der 296 GTB mit einem Preisbereich ab rund 266000 Euro und seiner kompakten Coupé-Bauform als Fahrzeug für Fahrer, die eine hohe Leistung, direkte Fahrdynamik und die zusätzliche Flexibilität eines Plug-in-Hybrids suchen. Gegenüber klassischen V8-Modellen und Wettbewerbern setzt Ferrari mit dem 296 GTB auf ein eigenständiges Konzept, das den Übergang zu stärker elektrifizierten Hochleistungsfahrzeugen markiert und zugleich den typischen Charakter eines Ferrari-Sportwagens beibehält.

Wichtige Fakten zum Ferrari 296 GTB

  • Produkt: Ferrari 296 GTB (Plug-in-Hybrid Coupé)
  • Hersteller: Ferrari N.V.
  • Kategorie: Supersportwagen mit Plug-in-Hybridantrieb
  • Leistung (System): 610 kW / 830 PS
  • Hubraum Verbrenner: 2992 cm3 V6 Biturbo
  • Beschleunigung 0-100 km/h: etwa 2,9 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 330 km/h
  • Leergewicht: rund 1470 kg
  • Länge/Breite/Höhe: 4565 mm / 1958 mm / 1187 mm
  • Kofferraumvolumen: 202 l
  • Elektrische Reichweite: etwa 25 km
  • Preis: ab etwa 266000 Euro (Stand 10.09.2026)
  • Zielgruppe: sportlich orientierte Fahrer mit Interesse an Hybrid-Supersportwagen

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