Forvia, FR0000121147

Forvia smart sliding center console von Forvia - variable Mittelkonsole fĂŒr flexible InnenrĂ€ume

Veröffentlicht am: 01.08.2026 um 10:26 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Forvia smart sliding center console bringt eine verschiebbare Mittelkonsole in Serie und zielt auf modulare FahrzeuginnenrÀume der nÀchsten Generation. Wer Forvia (Faurecia) Aktien (ISIN FR0000121147) hÀlt, sollte dieses Produkt kennen.

Extreme Nahaufnahme eines gewebten Autositzstoffs mit feiner Textur und NĂ€hten
Makroaufnahme von Autositz-Stoffgewebe illustriert Materialkompetenz von Forvia SE, ISIN FR0000121147, im InterieurgeschÀft, Illustration mit AI erstellt.

Forvia smart sliding center console knarzt leise, als eine Ingenieurin den Einsatz nach vorne schiebt und ihre Hand kurz an der strukturierten OberflÀche verharren lÀsst. Ein Griff, und aus der Ablage wird ein Arbeitsplatz zwischen Fahrer- und Beifahrersitz. Was auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Mittelkonsole wirkt, verwandelt den Innenraum mit wenigen Zentimetern Weg.

Verschiebbare Konsole als Raumbaukasten

Die smart sliding center console von Forvia ist eine elektrisch oder manuell verschiebbare Mittelkonsole, die sich entlang einer Schiene im Fahrzeugboden vor- und zurĂŒckfahren lĂ€sst. So kann der Raum zwischen den Vordersitzen wahlweise als Stauraum, Durchgang oder ArbeitsflĂ€che genutzt werden, je nach Konfiguration des Fahrzeugs und der jeweiligen Nutzungssituation im Alltag.

Das Konzept zielt auf Mehrzweckfahrzeuge, Vans, Shuttles und kĂŒnftige autonome Modelle, in denen Sitzreihen und NutzflĂ€chen immer hĂ€ufiger variabel ausgelegt werden. Forvia spricht im Kontext der Konsole von einem „reconfigurable interior“, also InnenrĂ€umen, die sich ohne großen Aufwand an verschiedene Lebens- und Arbeitssituationen anpassen lassen und damit zusĂ€tzliche Funktionen erschließen sollen.

Technik unter der beweglichen Abdeckung

Unter der beweglichen Abdeckung sitzt ein modularer Aufbau aus Rahmen, Schlitten und Verkleidungselementen, der vom Automobilhersteller auf die eigene Designsprache angepasst werden kann. Die Konsole selbst kann verschiedene EinsĂ€tze aufnehmen, etwa Becherhalter, induktive Ladeschalen, verschließbare FĂ€cher oder ausklappbare Tische fĂŒr mobile Arbeit oder Entertainment im Fahrzeug. Damit versteht Forvia die Konsole als Plattform und nicht als starres Einzelteil.

Je nach Anforderung ermöglicht der Zulieferer eine elektrische Verstellung mit Motor und Bedienelementen oder eine Lösung mit mechanischer Arretierung, bei der der Nutzer die Konsole von Hand verschiebt. FĂŒr beide Varianten spielt der Crashschutz eine Rolle, denn die Mittelkonsole muss im Ernstfall an ihrem Platz bleiben und definierte KrĂ€fte aufnehmen, was zusĂ€tzliche VerstĂ€rkungen und geprĂŒfte Verriegelungen notwendig macht.

Vertiefen & einordnen

Forvia und der Markt fĂŒr flexible Fahrzeug-InnenrĂ€ume

Welche Rolle die smart sliding center console im Konzern-Portfolio spielt und wie wichtig Innenraumlösungen fĂŒr das Wachstum von Forvia sind, erschließen zusĂ€tzliche Daten und Investor-Informationen.

Innenraumstrategie von Forvia

Forvia bĂŒndelt seit der Integration von Faurecia und Hella ein großes GeschĂ€ft mit FahrzeuginnenrĂ€umen, Sitzsystemen und Cockpit-Modulen. Die smart sliding center console reiht sich in eine Strategie ein, bei der der Innenraum als „dritte Lebensumgebung“ neben Wohnung und BĂŒro verstanden wird, ergĂ€nzt um vernetzte Dienste, Beleuchtung und Elektronik. Diese Sichtweise unterstreicht der Konzern in mehreren PrĂ€sentationen und ProduktankĂŒndigungen zu modularem Interieur.

Der zustĂ€ndige Forvia-Manager Guillaume Devauchelle hat in frĂŒheren Auftritten betont, dass Innenraumlösungen fĂŒr Shared-Mobility-Fahrzeuge und Robotaxis besonders flexibel sein mĂŒssen. In solchen Fahrzeugen wechseln FahrgĂ€ste, GepĂ€ck und Nutzungsszenarien rasch, was variable Elemente wie verschiebbare Konsolen und umklappbare Sitze attraktiv macht. Die Konsole wird so zum Baustein einer grĂ¶ĂŸeren Architektur aus Schienen, Drehpunkten und modularen Bauteilen.

OEM-Anpassung und Designfreiheit

Automobilhersteller haben die Möglichkeit, die smart sliding center console optisch und funktional stark zu differenzieren, obwohl die technische Grundstruktur gleich bleibt. Verkleidungsmaterialien, Farben, Dekorleisten und Beleuchtung lassen sich je nach Marke und Modell variieren. Dadurch kann ein Premium-SUV eine andere Anmutung erhalten als ein elektrischer Shuttlebus, obwohl der technische Unterbau Àhnlich ist.

Auf der technischen Seite kann Forvia zusĂ€tzliche Features integrieren, etwa Ambientebeleuchtung entlang der Schiene oder sensorbasierte Erkennung von HĂ€nden und Objekten auf der Konsole. Kombiniert mit Infotainment-Systemen erlaubt dies etwa die automatische Aktivierung bestimmter Funktionen, sobald ein Nutzer einen Tisch oder eine Ladeschale ausklappt. Solche Szenarien erscheinen vor allem dann interessant, wenn autonomes Fahren mehr Zeit fĂŒr Arbeit und Unterhaltung im Fahrzeug schafft.

Nachhaltigkeit und Materialien

Forvia verweist in seinen Unterlagen regelmĂ€ĂŸig auf den Einsatz von recycelten und biobasierten Materialien fĂŒr Innenraumkomponenten, um die CO?-Bilanz der Fahrzeuge zu verbessern. FĂŒr Verkleidungsteile der smart sliding center console kommen je nach Kundenprojekt etwa Kunststoffe mit Rezyklatanteil oder OberflĂ€chen aus nachhaltigen Fasern infrage. Diese Materialien sollen gleichzeitig den haptischen Eindruck und die GerĂ€uschentwicklung beim Verschieben positiv beeinflussen.

Eine weitere Rolle spielt die Demontierbarkeit der Konsole am Ende des Fahrzeuglebens. Konstruktionsprinzipien mit weniger Materialmix und gut zugÀnglichen Verbindungspunkten sind darauf ausgelegt, Bauteile leichter zu trennen und wiederzuverwerten. Damit folgt Forvia dem wachsenden Druck der Automobilkunden, kreislauffÀhige Bauteile zu liefern, die in Nachhaltigkeitsberichten klar ausgewiesen werden können.

Integration in Sitz- und Innenraumsysteme

Die smart sliding center console steht selten allein, sondern ist Teil kompletter Innenraumsysteme, die Forvia als Tier-1-Zulieferer an Fahrzeughersteller liefert. In PrÀsentationen werden hÀufig Kombinationen gezeigt, bei denen Sitzschienen, Bodenmodule und Konsole aufeinander abgestimmt sind. So lassen sich beispielsweise Sitze drehen oder nach hinten schieben, wÀhrend die Konsole als gemeinsamer Tisch dient.

In einem typischen Setup fĂŒr einen elektrischen Van könnte die Konsole bei Bedarf nach hinten fahren, um die zweite Reihe mit Ablagen oder einer Workstation zu versorgen. Wird der Innenraum als Laderaum benötigt, fĂ€hrt die Konsole nach vorne oder wird mit einem glatten Einsatz abgedeckt. Diese FlexibilitĂ€t schafft Nutzungsmöglichkeiten, die mit fest verschraubten Konsolen nur schwer erreichbar wĂ€ren und macht die Konsole fĂŒr Flottenbetreiber interessant.

Konkurrenz und Differenzierung

Auch andere Zulieferer arbeiten an variablen Innenraumkonzepten, etwa verschiebbaren Mittelkonsolen oder drehbaren Armlehnen. Forvia versucht sich mit der smart sliding center console unter anderem ĂŒber die Tiefe der Systemintegration zu unterscheiden. Als Anbieter von Sitzen, Cockpit-Strukturen und Elektronik kann der Konzern Innenraumfunktionen stĂ€rker aus einer Hand anbieten als mancher Spezialist, der nur einzelne Baugruppen liefert.

FĂŒr Automobilhersteller bedeutet dies, dass sich Schnittstellen vereinfachen und Entwicklungszeiten verkĂŒrzen lassen, wenn grĂ¶ĂŸere Funktionsblöcke gemeinsam entwickelt werden. Forvia positioniert die Konsole deshalb als Teil eines abgestimmten Baukastens, der von den frĂŒhen Konzeptphasen bis zur Serienproduktion begleitet wird. Diese Rolle als Systempartner betont der Konzern regelmĂ€ĂŸig in seinen öffentlichen Auftritten.

Bedeutung fĂŒr Elektro- und Shared-Mobility-Fahrzeuge

Elektrische Plattformen mit flachem Batterieboden bieten mehr Freiheit im Innenraum, weil der klassische Mitteltunnel entfÀllt. In diesem Umfeld kann eine verschiebbare Mittelkonsole besonders sinnvoll sein, da sie keinen festen Tunnel kaschieren muss, sondern als frei positionierbares Element fungiert. Forvia adressiert damit vor allem neue Elektroplattformen von Volumen- und Premiumherstellern.

Im Shared-Mobility-Bereich erwarten Betreiber robuste Lösungen mit einfacher Reinigung und klarer Bedienung. Die smart sliding center console lĂ€sst sich mit glatten OberflĂ€chen und robusten Mechaniken ausfĂŒhren, um den tĂ€glichen Einsatz in Carsharing-Flotten oder Shuttles zu bewĂ€ltigen. Gleichzeitig können eingebaute Ladestationen und Ablagen den Komfort fĂŒr wechselnde Nutzer erhöhen, was in MobilitĂ€tskonzepten ein wichtiger Faktor ist.

Steuerung, Sicherheit und Ergonomie

Die elektrische Variante der Konsole benötigt Bedienelemente, Sensorik und eine Logik, die Bewegungen begrenzt und Kollisionen vermeidet. Denkbar sind zum Beispiel Taster mit klarer Haptik, die nur beim Stillstand des Fahrzeugs eine Verstellung erlauben. ZusÀtzlich können Kraftsensoren oder Blockierer verhindern, dass die Konsole auf Knie oder GegenstÀnde nach vorne fÀhrt, wenn sie bewegt wird.

Ergonomisch spielt die Position der Konsole eine Rolle fĂŒr Armauflage, Ablagenutzung und ZugĂ€nglichkeit zu Bedienelementen. Forvia entwickelt InnenrĂ€ume in der Regel gemeinsam mit den OEMs anhand von Körperdaten und Nutzungsszenarien, um Reichweiten und Blickachsen zu optimieren. Damit soll die Konsole unabhĂ€ngig von der Sitzposition eine sinnvolle ErgĂ€nzung bleiben und nicht als Fremdkörper im Innenraum wirken.

Digitalisierung und Softwareanbindung

Die smart sliding center console selbst ist zunĂ€chst ein mechanisches Bauteil, kann aber mit Softwarefunktionen gekoppelt werden. In Verbindung mit Innenraumkameras und vernetzten SteuergerĂ€ten wĂ€ren Szenarien denkbar, in denen die Konsole automatisch in eine definierte Position fĂ€hrt, sobald ein bestimmter Fahrmodus aktiviert wird. Beispielsweise könnte ein „Work“-Modus im Stand die Konsole ausfahren und gleichzeitig Beleuchtung und Steckdosen aktivieren.

Forvia arbeitet an ĂŒbergreifenden Innenraumplattformen, bei denen Software, Licht und HMI-Komponenten zusammenlaufen. In solchen Systemen wird die Konsole zu einem physischen Endpunkt einer digitalen Erfahrung, statt nur ein StĂŒck Plastik mit Ablagefunktion zu sein. FĂŒr Autobauer eröffnet das die Möglichkeit, neue Nutzungspakete zu gestalten, die sich ĂŒber Software-Updates erweitern lassen.

Kosten, Varianten und Industrialisierung

FĂŒr die Beschaffungsabteilungen der OEMs sind neben den Funktionen auch Kosten und Variantenvielfalt entscheidend. Eine modulare Konsole erlaubt es, mehrere Fahrzeuglinien auf derselben technischen Basis auszurĂŒsten und nur sichtbare Teile auszutauschen. Dadurch lassen sich Skaleneffekte erzielen, wĂ€hrend die Kunden dennoch unterschiedliche InnenrĂ€ume wahrnehmen. Forvia positioniert das System genau in dieser LĂŒcke zwischen Standardisierung und Individualisierung.

Aus Industrialisierungssicht benötigt eine verschiebbare Konsole prĂ€zise Fertigung, damit Schienen, Verriegelungen und Verkleidungen sauber ineinandergreifen. Toleranzen mĂŒssen eng gefĂŒhrt werden, damit die Konsole nicht klappert oder klemmt, gleichzeitig aber auch nach Jahren noch leicht zu bewegen ist. Solche Anforderungen kennt Forvia aus anderen Innenraumprojekten und kann auf bestehende Fertigungsstrukturen zurĂŒckgreifen.

MarkteinfĂŒhrung und Kundenbasis

Forvia prĂ€sentiert die smart sliding center console auf Messen und Technologietagen, um sie potenziellen Kunden zu demonstrieren. Diese Veranstaltungen dienen oft als TĂŒröffner, bevor die Lösung in konkrete Fahrzeugprogramme einfließt. Typischerweise vergehen zwischen einer KonzeptprĂ€sentation und der Serienreife mehrere Jahre, die fĂŒr Tests, Anpassungen und Abstimmungen mit den Herstellern genutzt werden.

Welche OEM-Modelle die Konsole bereits einsetzen oder konkret geplant haben, kommunizieren Zulieferer in der Regel erst, wenn die Autobauer selbst entsprechende Angaben machen. Deshalb stehen im Vordergrund derzeit eher generische Anwendungsbeispiele und Funktionsbeschreibungen, die zeigen sollen, wie sich der Innenraum durch variable Komponenten in verschiedenen Fahrzeugklassen nutzen lÀsst.

Einordnung fĂŒr Forvia und die Aktie

FĂŒr Forvia ist die smart sliding center console ein Baustein in einer grĂ¶ĂŸeren Innenraumstrategie, die auf flexible, vernetzte und zunehmend nachhaltige Fahrzeugkabinen zielt. Mit solchen Bauteilen versucht der Konzern, sich im Wettbewerb um AuftrĂ€ge fĂŒr neue Elektroplattformen und MobilitĂ€tskonzepte zu positionieren und zugleich bestehende Kompetenzen im InterieurgeschĂ€ft auszuweiten.

Die Forvia Aktie (ISIN FR0000121147) ist an der Euronext in Paris notiert, und Produkte wie die smart sliding center console gehören zu den Innenraumlösungen, mit denen der Konzern seine Rolle als globaler Tier-1-Zulieferer untermauern will.

Kernauskunft zur Forvia smart sliding center console

  • Produkt: Forvia smart sliding center console
  • Hersteller: Forvia SE (vormals Faurecia SE)
  • Kategorie: Fahrzeug-Innenraumsystem / B2B-Komponente
  • MarkteinfĂŒhrung: im Rahmen von Forvia-Innenraumkonzepten vorgestellt, Einsatz in kĂŒnftigen Serienprogrammen
  • UVP / Preis: keine Endkundenpreisangabe (B2B-Modul fĂŒr Automobilhersteller)
  • VerfĂŒgbarkeit: fĂŒr OEM-Projekte nach Spezifikation, primĂ€r fĂŒr neue Fahrzeugplattformen
  • Zielgruppe: Automobilhersteller von Vans, Shuttles, Elektrofahrzeugen und zukĂŒnftigen MobilitĂ€tskonzepten
  • Besonderheit / USP: verschiebbare Mittelkonsole als modulares Plattformbauteil fĂŒr flexible InnenrĂ€ume

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