Sartorius Tacta Pipette, Laborpipette mechanisch

Sartorius Tacta mechanische Einkanal-Pipette 0,5–10 µl präzises Liquid Handling im Labor

Veröffentlicht am: 12.08.2026 um 07:09 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS

Die Sartorius Tacta mechanische Einkanal-Pipette 0,5–10 µl bietet variable Volumeneinstellung in 0,01?µl?Schritten und ist voll autoklavierbar. Sie richtet sich an professionelle Labore, die präzises Arbeiten bei geringem Gewicht und hoher chemischer Beständigkeit benötigen.

Aquarellgemälde eines Firmengeländes mit modernen Laborgebäuden und Grünflächen
Sartorius Stedim Biotech Aquarellmalerei vom Göttingen Firmengelände mit modernen Laborgebäuden und Grünflächen, ISIN FR0013154002, Illustration mit AI erstellt.

Die Sartorius Tacta mechanische Einkanal-Pipette 0,5–10 µl ist eine Premium-Handpipette für präzises Liquid Handling in Forschung und Routine-Laboren, ausgelegt für ein Volumenintervall von 0,5 bis 10 µl mit einstellbaren 0,01?µl?Schritten. Mit einem Gewicht im Bereich von rund 70 bis 100 g je Einkanal-Modell und voll autoklavierbarer Konstruktion zielt sie auf professionelle Anwender mit hohem Pipettieraufkommen. Preislich liegt eine einzelne Tacta-Einkanal-Pipette im europäischen Fachhandel typischerweise im mittleren dreistelligen Euro-Bereich, Stand 12.08.2026.

Volumenbereich und technische Kennwerte

Der zentrale Leistungsparameter der Sartorius Tacta mechanischen Einkanal-Pipette 0,5–10 µl ist der variable Volumenbereich von 0,5 bis 10 µl, der sich in feinen 0,01?µl?Inkrementen einstellen lässt. Diese Ausführung adressiert Anwendungen wie PCR-Ansätze, qPCR oder Enzymtests, bei denen Kleinstmengen zuverlässig dosiert werden müssen. Die Tacta-Reihe deckt insgesamt einen Bereich von 0,1 µl bis 10 ml ab, wobei die konkrete hier betrachtete Variante bewusst den unteren Bereich für Mikropipettieraufgaben fokussiert.

Die Genauigkeit der 0,5–10?µl-Variante ist nach Herstellerangaben und Händlerdaten abhängig vom eingestellten Volumen. Bei 0,5 µl liegt die Genauigkeit bei ± 5,0 %, während sie bei 10 µl auf ± 1,0 % sinkt. Die Präzision wird ergänzend mit ± 4,0 % bei 0,5 µl und ± 0,6 % bei 10 µl angegeben, was die Streuung der abgegebenen Volumina beschreibt. Damit positioniert sich das Modell im für mechanische Laborpipetten üblichen Genauigkeitsrahmen, jedoch mit dokumentierten Kennwerten über mehrere Stufen hinweg.

Als Einkanal-Pipette arbeitet diese Tacta-Version mit einem Luftverdrängermechanismus, wie er für mechanische Pipetten üblich ist. Die Volumeneinstellung erfolgt manuell über den Drehknopf am Griff, der die Anzeige im vierstelligen Display steuert. Die Kombination aus feiner Skalierung, dokumentierter Genauigkeit und klar ablesbarer Anzeige erleichtert die reproduzierbare Einstellung herstellungsspezifischer Pipettiervolumina.

Ergonomie, Materialien und Autoklavierbarkeit

Die Tacta-Produktlinie wurde von Sartorius explizit mit Fokus auf Komfort und Zuverlässigkeit entwickelt, wobei die mechanische Pipette leicht in der Hand liegen soll und die Belastung für Finger und Hand reduziert wird. Der Griff der Tacta-Pipetten ist ergonomisch geformt und mit einem Fingerhaken ausgestattet, der das Halten in Pausen erleichtert. Händlerinformationen nennen für Einkanal-Modelle der Reihe ein Gewicht von 70 bis 100 g, was im Segment leichter Laborpipetten liegt und längere Pipettierreihen unterstützt.

Für den Einsatz in chemisch anspruchsvollen Umgebungen ist die Tacta mit hoch UV- und chemikalienbeständigen Materialien konstruiert, die ihre Eigenschaften unter UV-Licht und bei Kontakt mit gängigen Laborreagenzien beibehalten. Das Gehäuse ist so ausgelegt, dass es sowohl mechanische Beanspruchung als auch die Belastung durch Reinigungsprozesse über längere Zeiträume verkraftet. Diese Materialwahl ist für Laborgeräte bedeutsam, die regelmäßig mit Desinfektionsmitteln und Lösungsmitteln in Berührung kommen.

Ein wesentlicher Praxisvorteil der Sartorius Tacta mechanischen Einkanal-Pipette ist die vollständige Autoklavierbarkeit bei 121 °C, ohne dass das Instrument dazu zerlegt werden muss. Laut Bedienungsanleitung kann die Pipette als komplette Einheit in den Autoklaven gegeben werden, was das Sterilisationsprozedere vereinfacht und Fehlerquellen beim Wiederzusammenbau reduziert. Zudem betont Sartorius, dass die Tacta schnell und mit wenigen Handgriffen zu reinigen ist, da lediglich drei Hauptteile zu demontieren sind und keine Werkzeuge benötigt werden.

Bedienfunktionen: Optilock, Optiject und Optiload

Die Tacta-Reihe ist mit der Optilock-Funktion ausgestattet, einem dualen Verriegelungssystem für den Volumenverstellmechanismus. Anwender können das Volumen zunächst einstellen und anschließend verriegeln, um unbeabsichtigte Verstellung während des Pipettierens zu verhindern. Die Verriegelung kann sowohl mit einer Hand als auch mit zwei Händen bedient werden, was je nach Präferenz und Arbeitssituation Flexibilität bringt. Diese Funktion ist besonders relevant in Routineabläufen, in denen ein einmal definiertes Volumen über viele Zyklen beibehalten werden muss.

Ergänzend nutzt die Sartorius Tacta mechanische Einkanal-Pipette die Optiject-Technologie, ein leverbasiertes System für die kontrollierte und glatte Tip-Ejektion. Der Mechanismus soll die Kraft verringern, die Anwender beim Abwerfen der Spitzen einsetzen müssen, und die Bewegung besser dosierbar machen. Durch die Hebelkonstruktion reduziert sich der Druck auf die Finger, was bei hoher Pipettierfrequenz physische Belastung minimiert.

Mit Optiload verfügt die Tacta außerdem über federbelastete Tip-Konen, die das Aufsetzen von Spitzen erleichtern und für einen definierten Sitz sorgen. Dadurch können kompatible Sartorius Optifit Tips und SafetySpace Filter Tips gleichmäßiger fixiert werden. Der gesamte Aufbau zielt auf standardisierte Spitze-Passung, reduzierte Kraft und wiederholbare Pipettierabläufe, was insbesondere in akkreditierten Laboren mit Validierungsanforderungen eine Rolle spielt.

Genauigkeitsdaten und typische Laboranwendungen

Die für die 0,5–10?µl-Variante hinterlegten Genauigkeits- und Präzisionsdaten geben Laborteams einen belastbaren Rahmen für die Einordnung ihres Pipettierrisikos. Bei 0,5 µl ist die Genauigkeit mit ± 5,0 % ausgewiesen, was einem möglichen Volumenbereich von 0,475 bis 0,525 µl entspricht. Parallel liegt die Präzision bei ± 4,0 %, sodass sich einzelne Messungen innerhalb eines entsprechenden Streubereichs bewegen. Bei 10 µl verbessert sich die Genauigkeit auf ± 1,0 %, verbunden mit einer Präzision von ± 0,6 %, was die Eignung für Anwendungen mit höherem Volumenbedarf im unteren Mikroliterbereich verdeutlicht.

In der Praxis adressiert die 0,5–10?µl-Ausführung der Tacta Pipette Applikationen wie das Dosieren von Primern, Enzymen oder konzentrierten Reagenzien in PCR-Rohlinge und anderen Mikrotiterformaten. Auch bei seriellen Verdünnungen kleiner Volumina kann die feine 0,01?µl-Abstufung eine präzise Volumenanpassung ermöglichen. Die Kombination aus dokumentierten Genauigkeitswerten, fein skalierbarem Volumenbereich und ergonomischer Gestaltung macht die Pipette zu einem Werkzeug für Labore, die Messunsicherheit kontrolliert quantifizieren wollen.

Laut internationalen Produktübersichten wird die Tacta-Reihe in unterschiedlichen Kanalkonfigurationen angeboten, darunter Einkanal-, Achtkanal- und Mehrkanalversionen, die jeweils den gleichen mechanischen Grundaufbau und Ergonomieansatz teilen. Die hier betrachtete Einkanal-Variante eignet sich dabei vor allem für Einzelproben und kleine Serien, während Mehrkanalversionen eher High-Throughput-Aufgaben bedienen. In Laborgerätekatalogen werden Tacta-Pipetten unter anderem für Anwendungen in der Molekularbiologie, Mikrobiologie, Zellkultur sowie diagnostischen und pharmazeutischen Arbeitsumgebungen geführt.

Hersteller- und Vertriebseinheit

Die Tacta-Pipetten werden von Sartorius Biohit Liquid Handling Oy entwickelt und gefertigt, einer Einheit des Sartorius Konzerns mit Sitz in Helsinki, Finnland. Für den deutschen Markt fungiert Sartorius Lab Instruments GmbH mit Sitz in Otto?Brenner?Straße 20, 37079 Göttingen als zentrale Vertriebseinheit. In technischen Unterlagen und Bedienungsanleitungen sind beide Gesellschaften explizit genannt, inklusive Kontaktangaben und Verweis auf die zentrale Sartorius-Webpräsenz.

Die europäische Vertriebsstruktur sorgt dafür, dass die Sartorius Tacta mechanische Einkanal-Pipette 0,5–10 µl über Fachhändler und direkte Vertriebswege in zahlreichen Ländern erhältlich ist. In Produktprofilen wird darauf hingewiesen, dass Laborkunden in Europa die Pipetten häufig über den Sartorius-Webshop oder spezialisierte Laborkataloge bestellen. Die Präsenz von Tacta-Modellen in Laborbedarfsportalen aus unterschiedlichen EU-Ländern unterstreicht den Fokus auf professionelle Anwender und regulatorisch eingebettete Laborumgebungen.

Preis, VerfĂĽgbarkeit und Einordnung im Sortiment

Konkrete Händlerangebote für Tacta-Pipetten bewegen sich im US-Markt für eine einkanalige 1–10?ml-Variante bei rund 516 US?Dollar, Stand 2024, was einen Premium-Preis im Pipettsegment signalisiert. Für den europäischen Markt wird in Produktanalysen von einer typischen Positionierung im mittleren dreistelligen Euro-Bereich pro Einkanal-Einheit ausgegangen, Stand 12.08.2026. Der konkrete Preis für die 0,5–10?µl-Version variiert nach Land, Händler und Rabattstruktur, rangiert jedoch innerhalb dieses Rahmens. Damit ist die Pipette klar als professionelle Laborinvestition einzuordnen, nicht als Einstiegsprodukt.

Im Gesamtportfolio von Sartorius stehen mechanische Pipetten wie die Tacta neben Reihen wie mLINE und Proline Plus, die unterschiedliche Gewichtung bei Ergonomie, Preis und Funktionsumfang setzen. Während mLINE für ihr besonders geringes Gewicht und breite Volumenabdeckung hervorgehoben wird, kombiniert Tacta gezielt Komfortfunktionen wie Optilock, Optiject und Optiload mit Premium-Materialien und Autoklavierbarkeit. Fachportale heben Tacta als Premiumreihe hervor, die sich an Forschungseinrichtungen, pharmazeutische Labore und akademische Einrichtungen richtet.

Die Verfügbarkeit der Tacta-Reihe ist laut Laborhändlerkatalogen und internationalen Distributionsprofilen über Europa hinaus auf Nordamerika und ausgewählte Märkte im asiatisch-pazifischen Raum ausgedehnt. Einzeln gelistete Artikelnummern, wie LH?729020 für die 0,5–10?µl-Einkanal-Pipette, erleichtern die eindeutige Bestellung und die Zuordnung zu Dokumentation, Ersatzteilen und Zertifikaten. Dies ist insbesondere für Qualitätsmanagementsysteme wichtig, die Laborgeräte nach Modell, Seriennummer und Spezifikationsstand verwalten.

Fazit im Laboralltag

Die Sartorius Tacta mechanische Einkanal-Pipette 0,5–10 µl richtet sich an Labore, die Kleinstvolumina im unteren Mikroliterbereich mit dokumentierter Genauigkeit und hoher Ergonomie handhaben möchten. Mit einem fein abstimmbaren Volumenbereich von 0,5 bis 10 µl, einer Genauigkeit von bis zu ± 1,0 % bei 10 µl und kompletter Autoklavierbarkeit bei 121 °C erfüllt sie Anforderungen, wie sie in molekularbiologischen und biochemischen Workflows üblich sind. Funktionen wie Optilock, Optiject und Optiload sind darauf ausgelegt, das Risiko versehentlicher Volumenänderungen zu minimieren, die Kraft beim Spitzenwechsel zu senken und gleichzeitig standardisierte Tip-Passung sicherzustellen.

In Kombination mit der ergonomischen Gestaltung und einem Gewicht im Bereich von 70 bis 100 g je Einkanal-Modell bietet die Tacta auch bei langen Pipettierreihen eine auf Belastungsreduktion ausgerichtete Lösung. Die Positionierung im mittleren dreistelligen Euro-Segment macht die Pipette vor allem für professionelle Nutzer attraktiv, die ihre Geräte vielfach täglich einsetzen und Wert auf dokumentierte Leistungsdaten, einfache Reinigung und Kompatibilität mit Qualitätsmanagementsystemen legen. Damit eignet sich die Sartorius Tacta mechanische Einkanal-Pipette 0,5–10 µl besonders für Forschungsinstitute, klinische und pharmazeutische Labore sowie akademische Einrichtungen mit hohem Pipettierbedarf.

Sartorius Tacta Pipette im Ăśberblick

  • Produkt: Sartorius Tacta mechanische Einkanal-Pipette 0,5–10 µl
  • Hersteller: Sartorius Lab Instruments GmbH, Göttingen
  • Kategorie: mechanische Laborpipette
  • Volumenbereich: 0,5–10 µl, einstellbar in 0,01?µl?Schritten
  • Genauigkeit: ± 5,0 % bei 0,5 µl, ± 1,0 % bei 10 µl
  • Präzision: ± 4,0 % bei 0,5 µl, ± 0,6 % bei 10 µl
  • Autoklavierbarkeit: vollständig autoklavierbar bei 121 °C ohne Zerlegung
  • Preis: typischerweise mittlerer dreistelliger Euro-Bereich pro Einheit, Stand 12.08.2026
  • Zielgruppe: Forschungs-, Klinik- und Pharma-Labore sowie akademische Einrichtungen mit hohem Pipettieraufkommen

Produktprofil zur 0,5–10?µl-Tacta-Pipette bei Alphalabs

Bedienungsanleitung der Sartorius Tacta mechanischen Pipette

Produktbeschreibung der Tacta mechanischen Pipette auf einer Sartorius-Landeswebsite

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