TradingView, Chartsoftware

TradingView speichert Chartvorlagen und Layouts für klare Abläufe

Veröffentlicht am: 16.10.2026 um 12:50 Uhr | trading-house.net, AD HOC NEWS
Wer von einer anderen Software umsteigt, muss vertraute Chartansichten nicht jedes Mal neu bauen. TradingView speichert Layouts, Setups und Farbschemata, während das kostenfreie Abo bei trading-house den Arbeitsfluss erweitern kann.

Gespeicherte Chartarbeit sinnvoll ordnen

  • Layouts halten Charts, Zeichnungen, Indikatoren und Farbschema für wiederkehrende Aufgaben fest.
  • Vorlagen sollten nach Setup und Zweck benannt und vor dem Einsatz auf Vollständigkeit geprüft werden.
  • Beim Export ist zwischen Chartdaten und einer vollständigen Einstellungsdatei zu unterscheiden.
  • TradingView lässt sich kostenfrei testen und als Kunde kostenfrei erhalten.
TradingView, Chartsoftware, Charting, trading-house.net, Vorlagen, Layouts, Einstellungen - Bild: THN

Oben ein breiter Kurschart, darunter ein schmales Indikatorfeld und daneben Platz für eine zweite Ansicht: Eine solche Layout-Skizze ohne Marktdaten zeigt bereits, wie eine persönliche Arbeitsfläche aufgebaut sein kann. Für Umsteiger ist entscheidend, vertraute Abläufe nicht nur nachzuahmen, sondern als wiederverwendbare Vorlagen zu ordnen. TradingView kann dabei Charts, Einstellungen und Zeichenobjekte in gespeicherten Layouts bündeln. Dieser Ratgeber erklärt, was in eine Vorlage gehört, wie ein Farbschema Orientierung schafft und warum der Export von Einstellungen genauer betrachtet werden muss.

Layouts als Arbeitsfläche

Ein Layout beschreibt die gesamte Chartumgebung für eine Aufgabe. Dazu können ein oder mehrere Charts, Zeiteinheiten, Charttypen, Indikatoren, Zeichnungen und Darstellungsoptionen gehören. Sinnvoll sind getrennte Layouts für Analyse, Vorbereitung und Ausführung, statt jede Ansicht mit allen verfügbaren Werkzeugen zu überladen.

Beim Umstieg hilft eine einfache Skizze: Hauptchart oben links, Vergleichschart oben rechts, Indikatorbereich unten und eine freie Zone für Notizen oder Alarme. Danach wird diese Struktur in TradingView nachgebaut und unter einem klaren Namen gespeichert. Bezeichnungen wie "Trend_Analyse", "Rücklauf_Setup" oder "Wochencheck" sind hilfreicher als "Layout 1", weil sie den Zweck sofort erkennen lassen.

Vorlagen für ein Setup

Eine Vorlage sollte eine wiederkehrende Fragestellung abbilden. Für ein Breakout-Setup, also die Untersuchung eines Ausbruchs aus einer engen Spanne, können beispielsweise Charttyp, Zeiteinheit, ein Trendindikator, ein Volatilitätsindikator und die bevorzugten Zeichenwerkzeuge vorbereitet werden. Die Vorlage ist damit eine Startkonfiguration, aber keine fertige Handelsentscheidung.

Vor dem Speichern empfiehlt sich eine kurze Prüfung: Sind die Indikatoren eindeutig benannt? Stimmen die Einstellungen mit dem Lern- oder Handelsplan überein? Sind Linien und Markierungen wirklich Bestandteil des Layouts oder nur auf einem einzelnen Chart sichtbar? Eine Indikatorvorlage speichert in TradingView die ausgewählten Indikatoren und ihre Einstellungen, während Zeichenobjekte und Layoutbestandteile gesondert betrachtet werden müssen. Nach jeder Änderung sollte das Layout manuell oder über die aktivierte automatische Speicherung gesichert werden.

Farben mit Funktion

Ein Farbschema ist mehr als Dekoration. Ein ruhiger Hintergrund, gut erkennbare Kerzen und festgelegte Farben für Unterstützungen, Widerstände und Trendlinien reduzieren die Gefahr, dass wichtige Elemente im Bild verschwimmen. Für Umsteiger ist es oft sinnvoll, zunächst die bisherige Farb-Logik nachzubilden und sie danach zu vereinfachen.

Die Farben sollten eine feste Bedeutung behalten: etwa eine Farbe für horizontale Zonen, eine zweite für Trendlinien und eine dritte für Szenarien, die noch beobachtet werden. Zu viele Signalfarben erzeugen dagegen visuelles Rauschen. Ein gespeichertes Chart-Template kann diese Darstellung auf neue Charts übertragen, ohne dass jedes Mal Hintergrund, Kerzenfarben und Linien einzeln angepasst werden müssen.

Einstellungen sauber übertragen

Beim Export ist zwischen Chartdaten und Einstellungen zu unterscheiden. TradingView kann Chartdaten in einem geeigneten Datenformat ausgeben, doch daraus entsteht keine vollständige, plattformübergreifende Einstellungsdatei für ein gesamtes Layout. Wer von einer anderen Software wechselt, sollte deshalb zuerst eine Inventarliste anlegen: Charttyp, Zeiteinheiten, Farben, Indikatoren, Parameter, Zeichenregeln und bevorzugte Alarme.

Diese Liste dient als Kontrollblatt beim Nachbau. Nach dem Speichern werden die wichtigsten Ansichten geöffnet und auf fehlende Indikatoren, falsche Zeiteinheiten oder abweichende Farben geprüft. Zusätzlich kann ein Layout kopiert und für eine neue Aufgabe angepasst werden. So bleibt die ursprüngliche Vorlage unverändert, während eine Variante für eine andere Analyse entsteht. Die Anzeige von Daten und Indikatoren ersetzt jedoch weder eine Strategie noch Risikomanagement und keine eigene Entscheidung; CFDs, Futures, Forex und Kryptowerte sind risikoreich, weshalb Risikobegrenzung und das Üben im Demokonto zum Lernprozess gehören.

Mehr Raum für gespeicherte Ansichten

Das kostenfreie TradingView-Angebot der trading-house.net AG betrifft für Umsteiger vor allem den Komfort wiederverwendbarer Arbeitsflächen. Kunden der trading-house.net AG können TradingView kostenfrei testen und ein TradingView-Abo über einen längeren Zeitraum kostenfrei erhalten. Welches Abo kostenfrei bereitgestellt wird, erfährt der Kunde vom Kundenberater. Je nach bereitgestelltem Abo können unter anderem mehr Charts in einem Layout, mehr Indikatoren, mehr Alarme oder zusätzliche Zeiteinheiten zur Verfügung stehen. Die konkreten Möglichkeiten sind vor der Einrichtung zu prüfen, denn ein größeres Layout löst keine unklare Arbeitsweise.

Der Zugang führt über die TradingView kostenfrei bei trading-house. Alternativ ist der Kontakt zum Kundenberater telefonisch unter +49 30 5900 9110 möglich. Der Handel mit TradingView läuft über ein Handelskonto bei einem Partner-Broker der trading-house.net AG; welche Funktionen im verbundenen Konto nutzbar sind, hängt von den jeweiligen Voraussetzungen ab.

Ordnung vor jedem Chartwechsel

Für Umsteiger lohnt sich ein kostenfreies TradingView-Abo besonders, wenn mehrere wiederkehrende Setups, Farbschemata oder Layouts gepflegt werden sollen. Voraussetzung bleibt ein sauberer Benennungsstandard und die regelmäßige Kontrolle gespeicherter Einstellungen. Eine Vorlage spart Klickarbeit und schafft Übersicht, nimmt aber keine Analyseentscheidung ab.

TradingView kostenfrei testen und als Kunde kostenfrei erhalten

Hinweis: Das TradingView-Angebot ist ein Angebot der trading-house.net AG für ihre Kunden; der Handel erfolgt über ein Handelskonto bei einem Partner-Broker. TradingView ist ein eigenständiges Unternehmen. CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 56 Prozent und 82,08 Prozent der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit den Partner-Brokern der trading-house.net AG. AD HOC NEWS ist eine Tochtergesellschaft des trading-house.net Konzerns. Dieser Beitrag dient der Information und Bildung, ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handel mit Finanzinstrumenten. Der Handel mit Hebelprodukten, CFDs und Kryptowerten ist mit hohen Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

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