Regionalwahlen in der Slowakei bestÀtigen viele Amtsinhaber
Veröffentlicht am: 25.10.2026 um 17:38 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDas zeigten die am Sonntag von der staatlichen Wahlkommission veröffentlichten inoffiziellen Endergebnisse. Damit blieben auch VerÀnderungssignale aus, die mit Blick auf die spÀtestens im Herbst 2027 stattfindende Parlamentswahl erwartet worden waren.
Das Lager der in Bratislava regierenden Parteien unter dem linkspopulistischen MinisterprÀsidenten Robert Fico verteidigte bei den Wahlen am Samstag die meisten seiner Positionen ebenso wie die liberalen und konservativen Oppositionsparteien. Auf kommunaler Ebene gewannen erneut viele parteiunabhÀngige Kandidaten.
Kein Wechsel der RegionsprÀsidenten
Alle acht RegionsprĂ€sidenten wurden in ihren Ămtern bestĂ€tigt. Wie bisher stellen die Regierungsparteien zwei RegionsprĂ€sidenten, vier sind liberalen und konservativen Oppositionsparteien zuzuordnen. In zwei Regionen gewannen erneut die beiden parteiunabhĂ€ngigen Kandidaten, die sich keinem der groĂen Lager zuordnen lassen.
In der Hauptstadt Bratislava, die als Hochburg der Opposition gilt, gewann der amtierende BĂŒrgermeister Matus Vallo mit 64 Prozent der Stimmen in der Direktwahl ĂŒberlegen gegen den von den Regierungsparteien unterstĂŒtzten Verkehrsminister Jozef Raz. Juraj Droba, der liberale PrĂ€sident der gleichnamigen Verwaltungsregion um die Hauptstadt verteidigte sein Amt mit 71 Prozent Zustimmung sogar noch deutlicher. Umgekehrt gelang es den Oppositionsparteien nicht, ihre Postionen in der groĂen Zahl kleinerer StĂ€dte und Gemeinden wesentlich zu stĂ€rken.
"Superwahl" in Regionen und Gemeinden
Rund 4,4 Millionen StaatsbĂŒrger und EU-BĂŒrger mit Hauptwohnsitz in der Slowakei waren aufgerufen, in einer Art "Superwahl" an einem einzigen Tag ĂŒber die RegionsprĂ€sidenten und Regionalparlamente aller acht Regionen und zugleich auch die BĂŒrgermeister und Gemeindevertretungen der fast 3.000 Gemeinden zu entscheiden.
