Rente, Millionen

Rente steigt um 4,24 Prozent: 21,5 Millionen Rentner profitieren

30.06.2026 - 01:30:44 | boerse-global.de

Die EU verpflichtet Unternehmen ab 2030 zur elektronischen Rechnung im B2B-Handel. Erste Länder starten bereits 2025 mit der Umsetzung.

EU-B2B-Handel: E-Rechnungspflicht ab 2030 mit Vorreitern
Rente - Ein stilisiertes, leuchtend blaues digitales Rechnungs-Symbol über einem verschwommenen Bürotisch mit Laptop und Dokumenten. 30.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Ab 2030 wird die elektronische Rechnung im grenzüberschreitenden B2B-Handel verpflichtend – und einige Länder starten schon früher.

Das Reformpaket „VAT in the Digital Age“ (ViDA) soll den europäischen Handel transparenter machen und Bürokratie abbauen. Erste Mitgliedstaaten beginnen bereits 2025 und 2026 mit der schrittweisen Umsetzung.

Peppol, KSeF, Factur-X – die neuen Standards

Im Zentrum der technischen Umstellung stehen spezifische Formate wie Peppol, KSeF und Factur-X. Sie ermöglichen die automatisierte Verarbeitung von Rechnungsdaten zwischen verschiedenen IT-Systemen – ganz ohne manuelle Eingriffe.

Das ist mehr als eine bloße PDF per E-Mail. Die E-Rechnung erfordert strukturierte Datensätze, die Systeme direkt verarbeiten können. Wer seine internen Prozesse nicht rechtzeitig anpasst, könnte Probleme bekommen.

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In Österreich klärt die Wirtschaftskammer (WKO) im Juli 2026 in Informationsveranstaltungen über die Konsequenzen der Reform auf.

KI hilft bei Buchhaltung und Forderungen

Parallel zu den gesetzlichen Änderungen treiben Softwareanbieter die Automatisierung voran. Ende Juni 2026 starteten neue KI-gesteuerte Workflows für Tabellenkalkulationsprogramme. Diese Copilot-Funktionen sollen Freelancern helfen, Abrechnungsdaten effizienter zu verwalten.

Besonders spannend: Das Forderungsmanagement wird digitaler. Ein Fall aus Mai 2026 zeigt, wie eine Freelancerin mit der Anwendung Garfield AI eine Forderung von 7.000 Pfund vor einem britischen Gericht durchsetzte.

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Rentenerhöhung zum 1. Juli

Für Selbstständige gibt es auch bei der Altersvorsorge eine wichtige Änderung. Zum 1. Juli 2026 steigen die Renten um 4,24 Prozent. Der Rentenwert erhöht sich von 40,79 Euro auf 42,52 Euro pro Entgeltpunkt.

Rund 21,5 Millionen Rentner profitieren davon. Da die Auszahlung vorschüssig erfolgt, landet die angepasste Summe bereits Ende Juni auf den Konten.

Selbstständige müssen bei der Finanzplanung aber genau rechnen: Von der Bruttorente gehen Sozialabgaben von rund 13 Prozent sowie individuelle Steuern ab.

Die weltweiten Stundensätze für Freelancer liegen derzeit zwischen 32 und 50 Euro. Diese Einnahmen bilden die Basis für Betriebskosten und Altersvorsorge. Wer sich nicht rechtzeitig auf die digitale Buchhaltung einstellt, könnte im internationalen Wettbewerb schnell den Anschluss verlieren.

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