Ringbergsiedlung, Neubauten

Ringbergsiedlung: Sieben Neubauten sollen 67 Wohnungen auf 100 erhöhen

Veröffentlicht am: 31.10.2026 um 16:06 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Sieben Neubauten sollen die WohnflÀche erweitern; Bestandsmieter erhalten bei der spÀteren Wohnungsvergabe Vorrang.
Ältere MehrfamilienhĂ€user in einer Siedlung vor einer alpinen Bergkulisse in Bad Wiessee. Illustration mit AI erstellt.

Bei einer Informationsveranstaltung im Postsaal von Bad Wiessee haben die Mieter der Ringbergsiedlung am 29. Oktober 2026 große Sorge ĂŒber die geplanten VerĂ€nderungen in ihrem Wohnumfeld geĂ€ußert. Gegenstand der PlĂ€ne ist eine umfassende Neuentwicklung des Areals.

Sechs bestehende MehrfamilienhĂ€user, die in den Jahren 1955 bis 1965 errichtet wurden, gelten nach Angaben des ArchitekturbĂŒros Plankreis als wirtschaftlich nicht sanierungsfĂ€hig und sollen deshalb sukzessive abgerissen werden. Wie merkur.de am 31. Oktober 2026 berichtete, stieß das Vorhaben bei den Betroffenen vor Ort auf erhebliche Verunsicherung.

Deutliche Nachverdichtung und moderne WohnungsgrĂ¶ĂŸen

Anstelle der alten Bausubstanz sieht das vorliegende Konzept eine erhebliche bauliche Erweiterung des GelÀndes vor. Geplant sind sieben dreigeschossige Neubauten, die zusammen auf eine GesamtgeschossflÀche von 8000 qm kommen sollen. Dies bedeutet im Vergleich zum aktuellen Bestand nahezu eine Verdoppelung der FlÀchen.

Mit dem Neubauprojekt soll auch die Zahl der Wohnungen auf dem Siedlungsareal spĂŒrbar wachsen: Vorgesehen ist ein Anstieg von bisher 67 auf kĂŒnftig 100 Einheiten.

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Zugleich vergrĂ¶ĂŸern sich die kĂŒnftigen Zuschnitte, da die durchschnittliche WohnflĂ€che von bislang 60 auf kĂŒnftig 80 qm angehoben werden soll. FĂŒr den ruhenden Verkehr sind im Rahmen der Planungen 100 ParkplĂ€tze vorgesehen. Auf die Errichtung einer Tiefgarage wird den Planungen zufolge verzichtet.

Zeitplan, Mietpreise und Vorrang fĂŒr Bestandsmieter

Trotz der bereits vorgestellten PlĂ€ne wird sich die Umsetzung des Großprojekts noch ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum hinziehen. Ein tatsĂ€chlicher Baubeginn gilt nach aktuellem Stand realistisch erst in 3 bis 5 Jahren als möglich.

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Ein zentrales Thema bei der Veranstaltung waren die kĂŒnftigen Wohnkosten. Laut Anton Bammer, dem Vorstand des Kommunalunternehmens (KU), werden die Mietpreise in den Neubauten steigen. FĂŒr die jetzigen Bewohner der Siedlung gibt es jedoch eine Zusage: Die Bestandsmieter sollen bei der Neuvergabe der Wohnungen Vorrang erhalten.

Insgesamt verfĂŒgt die Gemeinde Bad Wiessee gemeinsam mit der Baugenossenschaft Lenggries ĂŒber 350 bezahlbare Wohnungen. Wie sich der schrittweise Abriss und der Neubau konkret auf die Mieterschaft verteilen werden, soll im weiteren Verlauf der Planungen konkretisiert werden.

Teile dieses Beitrags beruhen auf Recherchen von Merkur.

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