Elterngeld Plus wird immer stÀrker in Anspruch genommen
27.03.2024 - 08:38:59Insgesamt betrug der Anteil der EmpfĂ€nger von Elterngeld, die bei ihrem Elterngeldbezug zumindest anteilig auch "Elterngeld Plus" einplanten, 34,8 Prozent (2022: 32,8 Prozent). Seit seiner EinfĂŒhrung wird das "Elterngeld Plus" somit immer stĂ€rker nachgefragt. Zum Vergleich: 2016, im ersten Jahr nach seiner EinfĂŒhrung, entschieden sich 20,1 Prozent der MĂŒtter und 8,2 Prozent der VĂ€ter fĂŒr das Instrument. Zwar fĂ€llt das "Elterngeld Plus" in der Regel monatlich niedriger aus als das sogenannte Basiselterngeld, wird dafĂŒr aber lĂ€nger gezahlt. Erstmals seit der EinfĂŒhrung der Statistik wurden Zahlen zu den alleinerziehenden Elterngeldbeziehern veröffentlicht: Demnach waren im Jahr 2023 unter den 1,8 Millionen MĂŒttern und VĂ€tern, die Elterngeld erhalten haben, rund 50.400 Personen alleinerziehend. 49.300 oder 97,8 Prozent davon waren Frauen. Der VĂ€teranteil beim Elterngeld blieb im Jahr 2023 nahezu unverĂ€ndert bei 26,2 Prozent (2022: 26,1 Prozent), so das Bundesamt weiter. Seit 2015 ist der VĂ€teranteil kontinuierlich angestiegen, damals hatte er noch bei 20,9 Prozent gelegen. Spitzenreiter im BundeslĂ€ndervergleich mit einem VĂ€teranteil von 30,1 Prozent im Jahr 2023 war - wie im Vorjahr - Sachsen, gefolgt von Baden-WĂŒrttemberg (28,4 Prozent), Bayern (28,2 Prozent) und ThĂŒringen (28,1 Prozent). Am niedrigsten lag der VĂ€teranteil 2023 - ebenfalls wie im Vorjahr - im Saarland (20,4 Prozent). Die durchschnittliche Dauer des geplanten Elterngeldbezugs lag bei den Frauen im Jahr 2023 bei 14,8 Monaten und stieg damit weiter an (2021 und 2022: 14,6 Monate, 2020: 14,5 Monate, 2019: 14,3 Monate). Die von MĂ€nnern angestrebte Bezugsdauer war mit durchschnittlich 3,7 Monaten dagegen deutlich kĂŒrzer. Die geplanten Bezugsdauern der VĂ€ter blieben in den vergangenen Jahren praktisch konstant (2022: 3,6 Monate; 2019 bis 2021: 3,7 Monate).


