Rheinmetall offen für Kooperation mit Ukrainern
22.06.2026 - 14:28:02 | dts-nachrichtenagentur.deSeit die US-Regierung die Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern in Deutschland abgesagt hat, sucht die Regierung nach Alternativen im Bereich weitreichender Waffensysteme. Auf der Pariser Rüstungsmesse Eurosatory hatte unter anderem der ukrainische Rüstungshersteller Fire Point mit dem Marschflugkörper "Flamingo" eine Alternative vorgestellt. Immer mehr europäische Rüstungsunternehmen suchen nun nach Kooperationsmöglichkeiten.
Serhiy Pashinskyi, Chef des ukrainischen Rüstungsverbands Naudi, sagte, dass beide Länder von einer vertieften Kooperation profitierten. Es liefen mehrere "Deep Strike"-Projekte parallel. Vladyslav Belbas, Chef des größten privaten ukrainischen Rüstungskonzerns Ukrainian Armor, geht davon aus, dass die ukrainisch-europäische Alternative zum Tomahawk im kommenden Jahr einsatzbereit sein werde. "Es ist eine Frage des Geldes und des politischen Willens", sagte er dem "Handelsblatt". Beides sei nun vorhanden.
