Kreml, Selenskyjs

Kreml lobt Selenskyjs Botschaft an Trump zu Verhandlungen

05.03.2025 - 12:07:45

Russland hat die ErklĂ€rung des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj an US-PrĂ€sident Donald Trump zu seiner Bereitschaft fĂŒr Friedensverhandlungen als "positiv" bezeichnet.

Es bleibe aber die Frage, mit wem Selenskyj verhandeln wolle, nachdem er GesprĂ€che mit Kremlchef Wladimir Putin per Dekret fĂŒr unmöglich erklĂ€rt habe, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Moskau verlangt eine Aufhebung des Verbots vom September 2022.

"Also, im Allgemeinen ist der Ansatz positiv, aber die Nuancen haben sich noch nicht geĂ€ndert", sagte Peskow. "VorlĂ€ufig besteht noch ein gesetzliches Verbot fĂŒr den PrĂ€sidenten der Ukraine, mit der russischen Seite zu verhandeln."

Selenskyj hatte erklĂ€rt, er sei bereit, so schnell wie möglich Verhandlungen fĂŒr einen gerechten Frieden aufzunehmen. Dazu hatte ihn Trump am vergangenen Freitag bei einem Treffen im Weißen Haus aufgefordert. Das GesprĂ€ch eskalierte unter anderem, weil Selenskyj darauf bestanden hatte, dass Putin nicht vertraut werden könne.

Peskow Ă€ußerte sich auch zu einem Vorschlag des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko, Verhandlungen mit den USA, der Ukraine und Russland in Minsk zu organisieren. FĂŒr Moskau sei das der beste Ort, meinte der Kremlsprecher. "Das ist unser wichtigster VerbĂŒndeter, deshalb ist das der beste Ort fĂŒr Verhandlungen." Die Ukraine wiederum sieht Belarus als Kriegspartei, weil russische Truppen auch von dort aus angriffen. Kiew dĂŒrfte solch einen Vorschlag daher ablehnen.

@ dpa.de