ROUNDUP, Opfer

Mehrere Opfer bei massivem Raketenangriff auf Kiew

20.12.2024 - 11:42:00

Russland hat mit einem Raketenangriff am Morgen schwere SchÀden in der ukrainischen Hauptstadt Kiew angerichtet.

Es gebe inzwischen neun Verletzte und einen Toten, schrieb BĂŒrgermeister Vitali Klitschko auf seinem Telegramkanal. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen, denn in mehreren Stadtteilen wĂŒten BrĂ€nde.

Nach Angaben der MilitĂ€rverwaltung hat das russische MilitĂ€r fĂŒr den Schlag auch ballistische Raketen eingesetzt.

Neben mehreren GebĂ€uden und einer Reihe von Autos sei auch eine WĂ€rmetrasse getroffen worden, teilte Klitschko mit. Damit seien Hunderte WohnhĂ€user und jeweils mehr als ein Dutzend medizinische Einrichtungen, Schulen und KindergĂ€rten von der WĂ€rmeversorgung abgeschnitten. In Kiew herrschen derzeit Temperaturen knapp ĂŒber dem Gefrierpunkt.

Bei dem Raketenangriff ist auch das Tschechische Zentrum in der ukrainischen Hauptstadt durch eine Druckwelle verwĂŒstet worden. Das teilte der tschechische Außenminister Jan Lipavsky bei X mit. Vom Personal sei niemand vor Ort gewesen, in den umliegenden Wohnungen hĂ€tten sich aber ukrainische Zivilisten aufgehalten. Die Tschechischen Zentren sind auslĂ€ndische Kulturinstitute wie die deutschen Goetheinstitute.

Auch im Umland der Hauptstadt gab es mehrere EinschlĂ€ge - dort kamen Drohnen zum Einsatz. Es seien vor allem Lager in Brand geraten, teilte der Katastrophenschutz mit. In der NĂ€he des Flughafens Boryspol sei ein Feuer in einem Großlager mit 15.000 Quadratmetern FlĂ€che ausgebrochen. Die Flammen seien inzwischen lokalisiert, heißt es.

@ dpa.de