Sachsens, MinisterprÀsident

Sachsens MinisterprĂ€sident Kretschmer regt BĂŒrokratie-Moratorium an

16.06.2025 - 11:50:05 | dpa.de

Sachsens MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer (CDU) sieht dringenden Handlungsbedarf beim BĂŒrokratieabbau.

Die Deutschen mĂŒssten bereit sein, ĂŒberschĂŒssigen Ballast abzuwerfen, den es an ganz vielen Stellen gebe, sagte er der Deutschen Presse-Agentur nach einem Besuch auf der Baustelle des Halbleiterkonzerns Infineon DE0006231004 in Dresden. "Ich weiß nicht, ob das im Klein-Klein gelingt oder ob wir nicht hier eine generelle Lösung brauchen."

Moratorium fĂŒr Regelungsdichte

Kretschmer nannte in diesem Zusammenhang ein Moratorium, fĂŒr die nĂ€chsten Jahre keine neuen Regeln zu erlassen und sie auf das europĂ€ische Mindestmaß zurĂŒckzufĂŒhren. Deutschland liege bei vielen Vorschriften ĂŒber dem europĂ€ischen Recht, was Vorhaben teuer, langsamer und schwieriger macht. "So geht das nicht." Der Bau der neuen Smart Power Fab von Infineon sei ein Beleg dafĂŒr, dass Projekte schnell und effizient umgesetzt werden können, wenn man professionell arbeite und sich von Überregulierung befreie.

Neue Halbleiterfabrik soll bis zu 1.000 neue ArbeitsplÀtze bringen

In Dresden entsteht derzeit eine der modernsten Halbeiterfabriken Europas. Infineon investiert dafĂŒr fĂŒnf Milliarden Euro. UnlĂ€ngst hatte das Unternehmen die BestĂ€tigung des Bundeswirtschaftsministeriums zur Förderung der Smart Power Fab bekommen. Im Mai 2023 erfolgte der Spatenstich, 2026 soll die Produktion beginnen. Mit dem Ausbau der Chipproduktion soll auf die Nachfrage nach Halbleitern im Bereich erneuerbare Energien, Rechenzentren und E-MobilitĂ€t reagiert werden. Bis zu 1.000 neue Jobs sind avisiert.

Milliarden-Projekt liegt im Zeitplan und Kostenrahmen

Nach Angaben von Infineon liegt der Bau voll im Zeitplan und Kostenrahmen. "Die Smart Power Fab ist mehr als ein Bauprojekt. Sie ist ein starkes Bekenntnis zum Standort Dresden und zur Zukunft der europĂ€ischen Mikroelektronik", erklĂ€rte Raik Brettschneider, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Infineon Dresden. Das Unternehmen beschĂ€ftigt hier mehr als 3.900 Mitarbeiter aus gut 50 Nationen. Die Suche nach Personal fĂŒr die neue Fabrik lĂ€uft bereits. Infineon will dabei auch von seinen mehr als 350 Azubis im Standort profitieren.

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