Weiterbildung neu gedacht: Julian Mehlig und Josef Zauner von Digital Blocks verraten, wie Handwerksbetriebe ihre Mitarbeiter mit maximaler Effizienz beschulen
15.04.2024 - 11:20:50In Zeiten von demografischem Wandel und Digitalisierung wird die Weiterbildung im Handwerk immer wichtiger. Insbesondere gilt es, das Wissen scheidender Mitarbeiter zu erhalten, mit dem technischen Fortschritt Schritt zu halten und neue BeschĂ€ftigte möglichst effizient einzuarbeiten. Ersteres ist mit traditionellen Mitteln nicht immer realisierbar, wĂ€hrend Letzteres oftmals hohe Kosten verursacht und erfahrene Mitarbeiter langfristig bindet. "Um weiterhin produktiv arbeiten zu können, mĂŒssen Handwerksbetriebe auch die Art und Weise ĂŒberdenken, wie Wissen vermittelt wird", betont Julian Mehlig von Digital Blocks. "Es ist nĂ€mlich nicht mehr tragbar, zur Beschulung auf veraltete Methoden zu setzen."
"Gerade in Zeiten hoher Fluktuation mĂŒssen Mitarbeiter schnell und effizient eingearbeitet und weitergebildet werden: Anstatt also wie frĂŒher jeden Mitarbeiter individuell einzuarbeiten, mĂŒssen strukturierte, zeitlich effiziente und qualitativ hochwertige Lösungen dafĂŒr geschaffen werden", ergĂ€nzt sein GeschĂ€ftspartner Josef Zauner. "Realisieren lĂ€sst sich dies beispielsweise durch digitale Weiterbildungskonzepte." Gemeinsam haben die Experten mit Digital Blocks bereits fĂŒr zahlreiche Unternehmen derartige Lösungen implementiert und so die Beschulung von Mitarbeitern in den Betrieben revolutioniert.
Steigende Anforderungen an moderne Weiterbildungskonzepte
Ein besonders wichtiger Aspekt der Beschulung von Mitarbeitern im Handwerk ist das Onboarding. War es frĂŒher noch möglich, jedem neuen Mitarbeiter die AblĂ€ufe im Betrieb individuell zu erklĂ€ren, so lĂ€sst sich dies inzwischen nicht mehr immer realisieren. Da ohnehin FachkrĂ€fte fehlen und gerade jĂŒngere Mitarbeiter oftmals wenig LoyalitĂ€t zu ihrem Betrieb zeigen, mĂŒssen immer weniger erfahrene Mitarbeiter immer öfter NeuzugĂ€nge einfĂŒhren. Dies strapaziert die Ressourcen der Betriebe, da wichtige KapazitĂ€ten gebunden werden. Es gilt also in erster Linie, Schulungskonzepte zu etablieren, die neue Mitarbeiter auf ihre Aufgaben im Betrieb vorbereiten, ohne Personal dauerhaft zu binden. Nur so kann ein Betrieb auch in Zukunft profitabel bleiben. Ferner muss eine Wissensbasis geschaffen werden, um wichtiges Know-how zu erhalten und weiterzugeben, auch wenn erfahrene FachkrĂ€fte den Betrieb verlassen. Doch wie gelingt das im Detail?
1. Rollen und Anforderungen definieren
Zu diesem Zweck gilt es zunĂ€chst, die Anforderungen fĂŒr die einzelnen Rollen im Betrieb klar zu definieren. So sollte den Verantwortlichen eindeutig klar sein, was Mitarbeiter in ihrer jeweiligen Position leisten mĂŒssen und welches Wissen sie dafĂŒr benötigen. Dies bildet die Grundlage, um zielgerichtet das nötige Know-how zu vermitteln.
2. Wissen sammeln und langfristig sichern
Tatsache ist, dass viele gestandene Mitarbeiter, die zur Babyboomer-Generation gehören, bald die Unternehmen verlassen werden. Ăber die Jahre haben sie sich einen enormen Wissens- und Erfahrungsschatz angeeignet, der fĂŒr die Unternehmen essenziell ist. Dieses gilt es rechtzeitig zu sammeln und strukturiert zu erfassen, um es fĂŒr ihre Nachfolger festzuhalten. Dabei ist es wichtig, spezialisiertes Know-how nicht individuell weiterzugeben, sondern zentral zu sichern, um es fĂŒr alle Mitarbeiter zugĂ€nglich zu machen. Dadurch gelingt es dem Unternehmen, von einzelnen SchlĂŒsselpersonen und deren Wissen unabhĂ€ngig zu werden.
3. Etablierung einer digitalen Akademie
Damit BeschĂ€ftigte effektiv weitergebildet werden können, muss das gesammelte Wissen des Betriebs jedoch weiter aufbereitet werden. So mĂŒssen die Informationen strukturiert und in ein umfassendes Konzept eingebunden werden, damit die Weitergabe möglichst effizient ablĂ€uft. DafĂŒr ist es unerlĂ€sslich, eine digitale Wissensbasis in Form einer unternehmensinternen Lernplattform zu schaffen, auf der wichtige Inhalte wie Sicherheitsunterweisungen, Checklisten und Lerninhalte fĂŒr spezifische Stellen und Aufgabenbereiche zur VerfĂŒgung gestellt werden. Diese ermöglicht es jedem Mitarbeiter, flexibel und zeitlich unabhĂ€ngig das benötigte Wissen abzurufen, ohne dafĂŒr laufende AblĂ€ufe mit RĂŒckfragen zu unterbrechen oder Personal zu binden. Gleichzeitig lĂ€sst sich auf diese Weise ein System schaffen, das es erleichtert, die Teilnahme an Sicherheits- und QualitĂ€tsunterweisungen zu kontrollieren und im Zweifelsfall nachzuweisen.
4. Praktische und digitale Weiterbildung kombinieren
Dennoch darf auch die praktische Weiterbildung nicht vernachlĂ€ssigt werden. Die digitale firmeninterne Akademie sollte daher in Kombination mit praxisnahen Schulungen und Workshops eingesetzt werden, die BeschĂ€ftigten das nötige Fachwissen in einem anwendungsorientierten Umfeld vermitteln. ZusĂ€tzlich bietet es sich an, Praxisinhalte digital festzuhalten, um auch nach einer Fortbildung auf Skripte und Lernvideos zurĂŒckgreifen zu können, um das Gelernte zu wiederholen und weiter zu vertiefen.
5. Mitarbeiter dazu motivieren, sich zu entwickeln
Ein erfolgreiches Schulungskonzept zeichnet sich allerdings nicht nur durch seine technische und strukturelle Umsetzung aus. Mitarbeiter mĂŒssen zudem dazu motiviert werden, sich proaktiv weiterzubilden. Dies lĂ€sst sich am besten mit zusĂ€tzlichen Incentives realisieren. Beispielsweise könnten Betriebe ein Punktesystem einfĂŒhren, in dem Mitarbeiter fĂŒr erreichte Lernziele oder abgeschlossene Fortbildungen mit Punkten belohnt werden, die sich gegen PrĂ€mien wie Gutscheine oder zusĂ€tzliche Urlaubstage eintauschen lassen.
Fazit: Effiziente Beschulung als nachhaltiger Wettbewerbsvorteil
Indem Handwerksbetriebe die oben genannten Punkte umsetzen und in ihre Weiterbildungsstrategie integrieren, stellen sie nicht nur sicher, dass ihre Mitarbeiter auf dem neuesten Stand bleiben und ihre FĂ€higkeiten kontinuierlich verbessern, sie sorgen vor allem auch fĂŒr mehr ProduktivitĂ€t. SchlieĂlich ermöglichen digitale Lernkonzepte zeit- und ortsunabhĂ€ngig Lernen, ohne dass dafĂŒr Ressourcen eingesetzt werden mĂŒssen, die an anderer Stelle benötigt werden. Gemeinsam mit praxisnahen Fortbildungen ist es dem Unternehmen somit möglich, seine WettbewerbsfĂ€higkeit und Innovationskraft dauerhaft zu stĂ€rken.
Sind Sie GeschĂ€ftsfĂŒhrer eines Handwerksunternehmens und auf der Suche nach Möglichkeiten, die Effizienz und ProduktivitĂ€t der AblĂ€ufe in Ihrem Betrieb zu maximieren und sich selbst und Ihre Mitarbeiter zu entlasten? Dann melden Sie sich jetzt bei Josef Zauner und Julian Mehlig und buchen Sie Ihr unverbindliches und kostenloses ErstgesprĂ€ch!
Pressekontakt:
Digital Blocks GmbH
Vertreten durch: Josef Zauner
E-Mail: info@digitalblocks.at
https://digitalblocks.at
Original-Content von: Digital Blocks GmbH ĂŒbermittelt durch news aktuell


