Unternehmensnachfolge, Experte

Unternehmensnachfolge wird immer schwieriger - Experte verrÀt, woran viele Unternehmen scheitern und wie sich das vermeiden lÀsst

19.03.2025 - 11:30:00

Schwarzach - Tausende mittelstĂ€ndische Unternehmen in Deutschland stehen vor einem Problem: Die Suche nach einer geeigneten Nachfolge gestaltet sich schwierig. WĂ€hrend die Zahl der Unternehmer, die in den Ruhestand gehen, steigt, bleibt die nĂ€chste Generation aus verschiedenen GrĂŒnden aus – fehlende Planung, unklare Übergangsstrategien und wirtschaftliche Unsicherheiten fĂŒhren dazu, dass viele Betriebe nicht ĂŒbergeben, sondern geschlossen werden. Doch woran scheitert die Nachfolge konkret – und wie lĂ€sst sich das verhindern?

Viele Unternehmer schieben das Thema Nachfolge zu lange vor sich her oder unterschĂ€tzen die KomplexitĂ€t. Eine erfolgreiche Übergabe erfordert klare Strukturen, langfristige Vorbereitung und die Bereitschaft, Verantwortung schrittweise abzugeben. Dieser Beitrag verrĂ€t, welche typischen Fehler Unternehmer bei der Nachfolgeregelung machen.

Ursachen - hÀufige Fehler bei der Nachfolgeregelung

Bei der Suche nach einem Nachfolger unterlaufen vielen Unternehmern dieselben Fehler. Einer davon ist das Verpassen des richtigen Zeitpunkts fĂŒr den Unternehmensverkauf. Der eigene Betrieb hat fĂŒr Inhaber oftmals einen hohen emotionalen Stellenwert. Deshalb zögern sie den Verkauf zu lange hinaus. Weil sie gleichzeitig wissen, dass sie sich in absehbarer Zeit von ihrem Unternehmen trennen werden, kĂŒmmern sie sich allerdings auch nicht mehr um langfristige betriebliche Angelegenheiten: Mitarbeiter, die in den Ruhestand eintreten, werden nicht mehr ersetzt und neue Technologien werden nicht mehr implementiert. Dadurch wird das Unternehmen fĂŒr potenzielle KĂ€ufer immer unattraktiver.

Auch der Zeitaufwand, den eine sorgfĂ€ltige Vorbereitung des Unternehmensverkaufs benötigt, wird von vielen Inhabern unterschĂ€tzt. Das fĂŒhrt dazu, dass die PrĂ€sentation des Unternehmens vor Kaufinteressenten suboptimal verlĂ€uft und so den Verkaufsprozess beeintrĂ€chtigt. Ebenso problematisch ist eine VernachlĂ€ssigung des betrieblichen TagesgeschĂ€fts, wĂ€hrend sich alle BemĂŒhungen auf den Unternehmensverkauf konzentrieren.

Ein weiterer hĂ€ufig begangener Fehler bei der Regelung der Unternehmensnachfolge ist mangelnde Digitalisierung im Betrieb. FĂŒr potenzielle Nachfolger bedeutet der Kauf eines solchen Unternehmens einen enormen Mehraufwand, weshalb sich viele lieber nach einer Alternative umsehen, in der bereits Digitalisierungsprozesse stattfinden.

Maßnahmen – so wird der Unternehmensverkauf zum Erfolg

Die genannten Ursachen haben eins gemeinsam: Mit einer sorgfĂ€ltigen, von langer Hand geplanten Vorbereitung des Unternehmensverkaufs lassen sie sich vermeiden. Etwa drei bis sechs Monate sollten Unternehmer fĂŒr vorbereitende Maßnahmen einplanen. Der Verkaufsprozess selbst erstreckt sich ĂŒber weitere sechs bis zwölf Monate. Deutlich frĂŒher muss geklĂ€rt werden, ob innerhalb der eigenen Familie Interesse an der Unternehmensnachfolge besteht, bevor potenzielle Erben andere Lebenswege einschlagen.

Auch die steuerlichen Angelegenheiten sollten vor dem Verkauf geklĂ€rt sein. Mithilfe geeigneter Steuerstrukturen, beispielsweise der GrĂŒndung einer Holding oder einer GmbH, lĂ€sst sich die Steuerlast des Unternehmens optimieren. Das ist nicht nur fĂŒr den Inhaber interessant, sondern ĂŒberzeugt auch Kaufinteressenten. Außerdem trĂ€gt eine solche Optimierung der Unternehmensstruktur zum Werterhalt des Betriebs bei.

Mit Experten zusammenarbeiten

Ein weiterer Aspekt, der zu einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge gehört, ist die Bereinigung finanzieller Angelegenheiten. Inhaber mĂŒssen deshalb schon vor dem Verkaufsprozess klĂ€ren, ob fĂŒr den Betrieb noch Schulden abbezahlt werden, wie hoch Verbindlichkeiten ausfallen und ob im Unternehmen Eigenkapital gebunden ist. Diese Faktoren entscheiden ĂŒber den spĂ€teren Verkaufspreis und sollten deshalb sorgfĂ€ltig kalkuliert werden.

Die meisten Unternehmer mĂŒssen sich nur einmal in ihrem Leben mit einer BetriebsĂŒbergabe auseinandersetzen. Dementsprechend fehlt ihnen diesbezĂŒglich Fachwissen und Erfahrung. Die Zusammenarbeit mit einem professionellen Berater ist in solchen FĂ€llen empfehlenswert. Dieser kennt den aktuellen Markt, kann potenzielle KĂ€ufer vermitteln und das Unternehmen diskret zum Verkauf anbieten. Außerdem unterstĂŒtzt er bei der Ermittlung eines realistischen Verkaufspreises.

Fazit

Bei einem Unternehmensverkauf kommt es unter anderem auf den richtigen Zeitpunkt an. Zu langes Zögern fĂŒhrt womöglich dazu, dass der beste Moment verpasst wird; voreiliges Handeln hingegen beeintrĂ€chtigt oft die Vorbereitung. Durch die Zusammenarbeit mit einem Berater stellen Unternehmer sicher, dass der Verkauf geordnet und professionell erfolgt. Dies sichert nicht nur einen guten Verkaufspreis, sondern bewahrt darĂŒber hinaus auch die Mitarbeiter vor Unsicherheiten.

Über Fabian Zamzau und Michael Polit:

Fabian Zamzau und Michael Polit sind die GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Otter Consult GmbH. Sie unterstĂŒtzen Unternehmer dabei, einen qualifizierten Nachfolger fĂŒr ihren Betrieb zu finden, um ihn im Anschluss gewinnbringend an den Interessenten zu verkaufen. Das Team der Otter Consult GmbH begleitet seine Kunden hierbei bei allen wichtigen Prozessen und Entscheidungen und betreut sie vollumfĂ€nglich bis zum Verkauf. Weitere Informationen unter: https://otterconsult.de/

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