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Schweizer Wohneigentum: Preise steigen im dritten Quartal um 0,8 Prozent

Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 15:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Wohnungen und HĂ€user wurden teurer; bei Direktanlagen fiel der Quartalsanstieg stĂ€rker aus, wĂ€hrend Transaktionen leicht zurĂŒckgingen.

Schweizer Wohneigentum verteuert sich im dritten Quartal um 0,8 Prozent
Moderne Wohnsiedlung in einer Schweizer Tal-Landschaft mit Bergen im Hintergrund. Illustration mit AI erstellt.

Auf dem Schweizer Markt fĂŒr Wohneigentum setzen sich die Preissteigerungen weiter fort. Im dritten Quartal 2026 kletterten die Preise fĂŒr Wohneigentum im Vergleich zum Vorquartal um 0,8 Prozent, wie aus Berichten vom 7. Oktober 2026 hervorgeht. Getragen wird die Entwicklung von stabilen Rahmenbedingungen, auch wenn sich die Dynamik im Markt stellenweise abschwĂ€cht.

Differenzierte Entwicklung bei Wohnungen und EinfamilienhÀusern

Die Erhebungen der Immobilienindizes zeichnen ein detailliertes Bild der Quartalsentwicklung. Laut dem IAZI Private Real Estate Price Index, der auf effektiven Freihand-Transaktionen basiert, legten die Preise fĂŒr Schweizer Wohneigentum im dritten Quartal um 0,8 Prozent gegenĂŒber dem Vorquartal zu.

Auf Jahresbasis ergibt sich hierbei ein Anstieg um 3,9 Prozent. Bei EinfamilienhĂ€usern verzeichnete der Index ein Plus von 0,7 Prozent gegenĂŒber dem Vorquartal und 2,8 Prozent im Jahresvergleich. Eigentumswohnungen verteuerten sich im selben Zeitraum um 0,8 Prozent zum Vorquartal und um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

ErgÀnzende Zahlen liefert der CIFI Private Property Price Index. Demnach zahlten KÀufer im dritten Quartal 2026 durchschnittlich 0,8 Prozent mehr als im Vorquartal und 3,3 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr.

FĂŒr die Monate Juli bis September weist der CIFI-Index bei Eigentumswohnungen ein Plus von 0,8 Prozent und bei EinfamilienhĂ€usern von 0,7 Prozent aus. Im Jahresvergleich ergab sich laut CIFI bei Eigentumswohnungen eine Steigerung um 2,8 Prozent, wĂ€hrend EinfamilienhĂ€user um 3,9 Prozent zulegten.

Gleichzeitig hat sich die allgemeine Preisdynamik am Markt leicht abgeschwĂ€cht. Beobachtet werden zudem eine leicht rĂŒcklĂ€ufige Zahl der Eigenheimtransaktionen sowie ein etwas geringeres Wachstum des Hypothekarvolumens.

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Die Preise fĂŒr Schweizer Wohneigentum sind im dritten Quartal erneut um 0,8 Prozent gestiegen, wĂ€hrend die Zahl der Transaktionen und das Hypothekarvolumen leicht zurĂŒckgehen. Wer dennoch kaufen will, braucht einen klaren Blick auf Konditionen und Tragbarkeit. Unser kostenloser Leitfaden vergleicht Fest- und SARON-Hypotheken und fĂŒhrt Sie durch die Finanzierbarkeits-Checkliste. Kostenlosen Finanzierungs-Leitfaden anfordern

Hohe Nachfrage nach Anlageimmobilien

Deutlichere ZuwĂ€chse zeigten sich im Segment der Direktanlagen. Der IAZI Investment Real Estate Price Index verzeichnete fĂŒr Immobilien-Direktanlagen, zu denen MehrfamilienhĂ€user und gemischt genutzte Liegenschaften zĂ€hlen, im dritten Quartal 2026 einen Anstieg um 1,4 Prozent gegenĂŒber dem Vorquartal.

Über einen Zeitraum von zwölf Monaten belief sich das Plus auf 4,5 Prozent. Anlageimmobilien wie Wohnblöcke und gemischt genutzte Objekte mit GewerbeflĂ€che bleiben trotz des Anstiegs um 1,4 Prozent gegenĂŒber dem Vorquartal stark nachgefragt.

Zinsumfeld und Marktzugang

GeprĂ€gt wird die Situation von den Entscheidungen der WĂ€hrungshĂŒter. Die Schweizerische Nationalbank beliess ihren Leitzins mit Entscheid vom 24. September 2026 bei 0 Prozent. Vor diesem Hintergrund liegen die Konditionen fĂŒr zehnjĂ€hrige Festhypotheken bei rund 2 Prozent, wĂ€hrend SARON-Hypotheken bei etwas ĂŒber 1 Prozent notieren.

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Anlageimmobilien wie MehrfamilienhĂ€user und gemischt genutzte Liegenschaften verteuerten sich im dritten Quartal um 1,4 Prozent gegenĂŒber dem Vorquartal und bleiben trotzdem stark nachgefragt. Wer in diesem Umfeld investieren will, muss Rendite, Finanzierung und Objektauswahl sauber gegeneinander abwĂ€gen. Der Leitfaden zeigt, welche Strategie trotz Preisanstieg trĂ€gt. Strategie fĂŒr Anlageimmobilien jetzt sichern

Trotz dieser Finanzierungsbedingungen bleibt die Ausgangslage fĂŒr Kaufinteressenten anspruchsvoll. FĂŒr viele Schweizer Haushalte erweist sich der Zugang zu Wohneigentum weiterhin als schwierig.

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