Deutschland, Europa

Mallorca statt Nahost - Hohe Nachfrage nach SpanienflĂŒgen

26.03.2026 - 10:34:56 | dpa.de

Seit Beginn des Iran-Kriegs zieht es mehr Urlauber nach Westeuropa. Eurowings stockt das Angebot krĂ€ftig auf – ein Klassiker ist besonders gefragt. Aus Spanien kommen aber schlechte News.

Wegen der hohen Nachfrage fliegt Eurowings zusÀtzliche Verbindungen nach Westeuropa. (Archivbild) - Foto: Christoph Schmidt/dpa
Wegen der hohen Nachfrage fliegt Eurowings zusÀtzliche Verbindungen nach Westeuropa. (Archivbild) - Foto: Christoph Schmidt/dpa

Deutschlands grĂ¶ĂŸte Direktfluggesellschaft Eurowings hat zu Ostern eine verstĂ€rkte Nachfrage nach Westeuropa-FlĂŒgen registriert. Man beobachte seit Beginn des Iran-Kriegs eine dynamische Verlagerung der Verkehrsströme, teilt die Lufthansa-Tochter mit. Daher habe man bis Ende Mai rund 170 zusĂ€tzliche FlĂŒge aufgesetzt, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Es wĂŒrden rund 36.000 PlĂ€tze zusĂ€tzlich angeboten. 

Allein am bevorstehenden ersten Ferienwochenende fliegt Eurowings rund 200.000 Passagiere in die Ferien. Besonders gefragt sei nach verhaltenem Buchungsstart die Balearen-Insel Mallorca, die allein rund 100 Mal zusÀtzlich von deutschen FlughÀfen angesteuert wird. Weitere zusÀtzliche Verbindungen gehen auf die Kanaren sowie nach Målaga, Neapel, Faro und Nizza.

Streiks könnten Osterreiseverkehr in Spanien stören

Spanien-Besucher mĂŒssen sich unterdessen ausgerechnet zur Osterreisezeit wegen eines Streiks des Bodenpersonals auf Schlangen und Verzögerungen am Flughafen einstellen. Die BeschĂ€ftigten des Abfertigers Groundforce wollen bereits ab Freitag unbefristet in den Ausstand treten. Sie wollen montags, mittwochs und freitags in mehreren Zeitfenstern die Arbeit ruhen lassen. Bei einem weiteren grĂ¶ĂŸeren Unternehmen (Menzies) soll an diesem Wochenende sowie zwischen den 2. bis dem 6. April ganztĂ€gig gestreikt werden.

Betroffen sind insbesondere GepÀckabfertigung, Boarding und Flugzeugabfertigung an zahlreichen spanischen FlughÀfen, darunter in Palma de Mallorca, auf den Kanaren sowie auch in Madrid, Barcelona und Målaga. Der Hintergrund sind Forderungen der Gewerkschaften nach höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen.

Trotz der ArbeitskÀmpfe ist in Spanien nicht bzw. nur mit wenigen AusfÀllen zu rechnen. Wegen der von der spanischen Gesetzgebung vorgeschriebenen Aufrechterhaltung von sogenannten «Mindestdiensten» darf meistens nur ein kleiner Teil der Arbeiter in den Ausstand treten.

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