Sicherheitsbeauftragte: alfatraining startet 12-Wochen-Kurse mit TÜV-Zertifikat
Veröffentlicht am: 03.08.2026 um 07:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Anfang August hat der Bildungsanbieter alfatraining den Start neuer zertifizierter Lehrgänge für angehende IT-Sicherheitsbeauftragte bekannt gegeben. Die Programme zielen darauf ab, Fachkräfte in der Umsetzung physischer und technischer Sicherheitsmaßnahmen gemäß aktuellen Compliance-Standards zu qualifizieren. In einer Zeit zunehmender digitaler Bedrohungen rücken dabei insbesondere anerkannte Zertifizierungen und die Einhaltung nationaler sowie internationaler Normen in den Fokus der beruflichen Weiterbildung.
Fokus auf Netzwerksicherheit und anerkannte Prüfsiegel
Einer der zentralen Lehrgänge kombiniert die Qualifizierung zum IT-Security-Beauftragten mit der Vorbereitung auf das CCNA-Zertifikat (200-301). Dieser Kurs ist auf eine Dauer von 12 Wochen in Vollzeit ausgelegt. Die Teilnehmenden erwerben Kenntnisse in den Bereichen Netzwerkgrundlagen, Routing und Switching sowie umfassende Sicherheitskonzepte.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Ausbildung ist die Ausrichtung an etablierten Standards wie der ISO/IEC 27001 und dem BSI-Grundschutz. Die Qualifikation zum IT-Security-Beauftragten wird dabei durch den TÜV Rheinland geprüft, was die Einhaltung definierter Qualitätskriterien sicherstellen soll. Als Voraussetzung für diesen Ausbildungsweg nennt der Anbieter Netzwerkgrundkenntnisse sowie Englischkenntnisse, um die technischen Lerninhalte bearbeiten zu können.
Kombination mit Projektmanagement und IT-Service-Strukturen
Parallel dazu startete ein spezialisierter Lehrgang, der die Rolle des IT-Sicherheitsbeauftragten mit modernen Management-Methoden verknüpft. Neben den Kerninhalten der IT-Sicherheit umfasst dieses 12-wöchige Vollzeitprogramm Zertifizierungen in den Bereichen Projektmanagement nach GPM sowie ITIL 5 Foundation und PRINCE2 7 Foundation.
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Diese Verbindung soll sicherstellen, dass Sicherheitsbeauftragte nicht nur technische Risiken bewerten, sondern diese auch in strukturierte Projektumfelder und Service-Strukturen integrieren können. Die Absolventen erhalten hierfür entsprechende Prüfungsvoucher, um die Abschlüsse nach den aktuellen Versionen der jeweiligen Frameworks zu erlangen.
Spezialisierung auf Cybersecurity und Incident Response
Für Fachkräfte mit bereits vorhandener Berufserfahrung wurde zudem ein kompakterer, achtwöchiger Lehrgang konzipiert. Dieser fokussiert sich auf die Abschlüsse zum IT-Security-Administrator (CompTIA Security+ SY0-701) und zum IT-Cybersecurity-Analyst (CompTIA CySA+ CS0-003).
Die Lehrgangsinhalte konzentrieren sich hierbei auf operative Aspekte der Informationssicherheit, darunter Risikomanagement, Bedrohungserkennung und Incident Response. Um den Anforderungen der modernen IT-Landschaft gerecht zu werden, beinhalten die Schulungen zudem Bezüge zur künstlichen Intelligenz im Sicherheitskontext. Empfohlen werden für diesen Pfad zwei Jahre IT-Erfahrung sowie Kenntnisse auf dem Niveau von Network+.
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Finanzierungsmöglichkeiten und methodischer Aufbau
Sämtliche neu gestarteten Qualifizierungen sind als Vollzeitprogramme konzipiert und können über einen Bildungsgutschein gefördert werden. Damit richtet sich das Angebot sowohl an Arbeitssuchende als auch an Beschäftigte, die ihre Kompetenzen im Bereich der betrieblichen Sicherheit ausbauen müssen.
Die Vermittlung der Inhalte erfolgt nach Angaben des Anbieters unter Berücksichtigung aktueller technologischer Entwicklungen. Durch die Ausrichtung an den Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und internationaler Normorganisationen sollen die Absolventen in die Lage versetzt werden, die IT-Infrastrukturen ihrer Unternehmen systematisch gegen Angriffe zu schützen und rechtliche Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
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