FachkrÀftemangel im Handwerk: Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH klÀrt auf, warum das Problem oft hausgemacht ist
23.04.2026 - 07:28:55 | presseportal.de
Der Betriebsalltag im Handwerk folgt oft einem vertrauten Muster: Der Betrieb lĂ€uft, die AuftrĂ€ge sind da, die Kunden sind zufrieden und die Nachfrage scheint stabil. Doch was auf den ersten Blick solide erscheint, weist bei genauerer Betrachtung erhebliche Unstimmigkeiten auf. Viele Handwerksunternehmen arbeiten am Limit, jonglieren zwischen Baustelle, BĂŒro und MitarbeiterfĂŒhrung und finden kaum Zeit fĂŒr strategische Themen. Gleichzeitig fehlen in zahlreichen Betrieben klare AblĂ€ufe, strukturierte Einarbeitungen und definierte Verantwortlichkeiten. Neue Mitarbeiter starten ohne klare Orientierung. Das fĂŒhrt nicht nur zu einer gröĂeren Unsicherheit und FehleranfĂ€lligkeit, sondern auch zu einer wachsenden Unzufriedenheit im bestehenden Team. âWenn Betriebe diese strukturellen SchwĂ€chen nicht erkennen und beheben, verlieren sie langfristig nicht nur FachkrĂ€fte, sondern auch ihre eigene StabilitĂ€tâ, warnt Liborio Manciavillano, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der HWS Handwerks-Schmiede GmbH.
âDas eigentliche Problem ist selten der Markt. Es sind fehlende Strukturen, unklare Prozesse und mangelnde FĂŒhrung im eigenen Betrieb â doch das lĂ€sst sich Ă€ndernâ, betont Liborio Manciavillano. Als GeschĂ€ftsfĂŒhrer der HWS Handwerks-Schmiede GmbH kennt er die Herausforderungen aus eigener Erfahrung: Bereits 2013 grĂŒndete er selbst einen Handwerksbetrieb und entwickelte spĂ€ter ein Trainingskonzept, das gezielt auf die strukturellen SchwĂ€chen mittelstĂ€ndischer Betriebe eingeht. Ăber zwölf Monate hinweg vermittelt die HWS Handwerks-Schmiede GmbH moderne Methoden in den Bereichen UnternehmensfĂŒhrung, Mitarbeitergewinnung und Kundenakquise. Ziel ist es, klare Strukturen zu schaffen, Prozesse zu stabilisieren und Betriebe so aufzustellen, dass sie unabhĂ€ngig vom Inhaber funktionieren und nachhaltig wachsen können. Diese AnsĂ€tze vertieft er auch in seinem Buch âSelbst, aber nicht mehr stĂ€ndig â Warum Unternehmer im Handwerk anders denken mĂŒssenâ, in dem er anhand konkreter Fallbeispiele zeigt, wie Betriebe durch klare Prozesse und definierte Verantwortlichkeiten ihre AbhĂ€ngigkeit vom Inhaber reduzieren.
Das eigentliche Problem: Wenn der Markt als Ausrede herhalten muss
Der FachkrĂ€ftemangel im Handwerk ist real und wird hĂ€ufig als Folge eines verĂ€nderten Arbeitsmarktes betrachtet, doch er entsteht nicht allein durch einen generellen RĂŒckgang verfĂŒgbarer ArbeitskrĂ€fte. Denn in der Praxis orientieren sich FachkrĂ€fte klar an organisierten Unternehmen mit verlĂ€sslichen AblĂ€ufen und nachvollziehbaren Arbeitsbedingungen. Fehlen diese Grundlagen, sinken die Effizienz und die AttraktivitĂ€t des Betriebs gleichermaĂen: Fehlende ArbeitsablĂ€ufe fĂŒhren dazu, dass Mitarbeiter tĂ€glich improvisieren mĂŒssen. Das erhöht die FehleranfĂ€lligkeit, senkt die Zufriedenheit im Team und kostet den Inhaber am Ende mehr Zeit, als es spart.
Auch ein mangelhaftes Onboarding kann Handwerksbetrieben teuer zu stehen kommen: Ohne strukturierte Einarbeitung bleiben Erwartungen diffus und bezwecken einen holprigen Start, der die Bindung frĂŒh schwĂ€cht. HĂ€ufig fehlen klare EinarbeitungsplĂ€ne, vorbereitete Arbeitsmittel oder feste Ansprechpartner. Neue Mitarbeiter mĂŒssen sich AblĂ€ufe selbst erschlieĂen, erhalten widersprĂŒchliche Anweisungen oder wissen nicht, woran ihre Leistung gemessen wird. Das fĂŒhrt zu Unsicherheit, vermeidbaren Fehlern und einer schnellen inneren Distanz zum Betrieb.
Diese internen SchwĂ€chen wirken sich unmittelbar auf die Wahrnehmung nach auĂen aus. Wer keinen Einblick in sein Unternehmen samt Team, Arbeitsweise und möglichen Entwicklungschancen bietet, bleibt hinter den Erwartungen der FachkrĂ€fte zurĂŒck und verliert sie an Betriebe, die genau das bieten.
Vom Chaos zur Klarheit: Wie Handwerksbetriebe FachkrÀfte gewinnen und halten
Um den FachkrĂ€ftemangel im Handwerk nachhaltig zu lösen, braucht es einen klaren Perspektivwechsel und konkrete MaĂnahmen. Ein zentraler Schritt hierfĂŒr ist die EinfĂŒhrung strukturierter Prozesse. Statt auf einzelne MaĂnahmen zu setzen, geht es darum, ein stimmiges Gesamtbild zu schaffen: klare Prozesse, verlĂ€ssliche AblĂ€ufe und eine Struktur, die den Alltag spĂŒrbar entlastet. Wenn wiederkehrende Aufgaben sauber definiert sind, reduziert das Fehler, spart Zeit und schafft Orientierung im Team. Ein entscheidender Baustein dabei ist ein strukturiertes Onboarding. Neue Mitarbeiter mĂŒssen nicht nur fachlich eingearbeitet werden, sondern auch verstehen, wie der Betrieb funktioniert â wer wofĂŒr zustĂ€ndig ist, welche AblĂ€ufe gelten und welche Erwartungen bestehen. Fehlen klare EinarbeitungsplĂ€ne, vorbereitete Arbeitsmittel oder feste Ansprechpartner, entsteht schnell Unsicherheit. Mitarbeiter arbeiten sich mĂŒhsam ein, machen vermeidbare Fehler und fĂŒhlen sich selten wirklich integriert. Eine strukturierte Einarbeitung hingegen schafft von Beginn an Klarheit, gibt Sicherheit im Arbeitsalltag und fördert die Identifikation mit dem Betrieb. âEin neuer Mitarbeiter entscheidet in den ersten Wochen, ob er bleibt. Wer diese Phase dem Zufall ĂŒberlĂ€sst, verliert gute Leute, bevor sie ĂŒberhaupt angekommen sindâ, so Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH.
Darauf aufbauend gewinnt auch die FĂŒhrungsstruktur an Bedeutung. In vielen Betrieben bleiben Entscheidungen beim Inhaber gebĂŒndelt, nicht aus strategischer Absicht, sondern weil klare Rollen und ZustĂ€ndigkeiten fehlen. In der Folge warten Mitarbeiter hĂ€ufig auf Anweisungen, Verantwortung wird vermieden und der Inhaber bleibt dauerhaft im operativen TagesgeschĂ€ft gefangen. Erst wenn Verantwortlichkeiten klar definiert sind und Mitarbeiter wissen, in welchem Rahmen sie eigenstĂ€ndig handeln können, entsteht echte VerlĂ€sslichkeit im Betriebsalltag. Entscheidungen werden schneller getroffen, AblĂ€ufe stabilisieren sich und das Team entwickelt mehr Eigenverantwortung. Der Inhaber gewinnt Freiraum fĂŒr strategische Aufgaben, wĂ€hrend gleichzeitig die Motivation und Leistungsbereitschaft im Team steigen. âFachliche Kompetenz macht einen guten Handwerker â aber noch keinen guten Unternehmerâ, betont Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH. âWer seinen Betrieb wachsen lassen will, muss lernen, loszulassen und zu fĂŒhren.â
Erst wenn diese internen Voraussetzungen greifen, wird auch die AuĂenwirkung messbar wirksam. FachkrĂ€fte prĂŒfen heute gezielt, wie ein Betrieb organisiert ist, wie gearbeitet wird und welche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen. Wer diese Punkte nicht klar kommuniziert, wird im Auswahlprozess frĂŒh aussortiert. Ein Betrieb, der Einblicke in AblĂ€ufe, Teamstruktur und Arbeitsalltag gibt, reduziert Unsicherheit auf Bewerberseite und erhöht die Passgenauigkeit der Bewerbungen. So entsteht eine Arbeitgeberpositionierung, die nicht nur Reichweite erzeugt, sondern gezielt qualifizierte FachkrĂ€fte anspricht und bindet.
Der Weg nach vorne: StabilitÀt, Wachstum und ein Betrieb, der funktioniert
Gelingt es Handwerksbetrieben, die genannten Strukturen konsequent umzusetzen, verĂ€ndert sich die Situation spĂŒrbar. Mitarbeiter finden sich schneller zurecht, ĂŒbernehmen eigenstĂ€ndig Verantwortung und bleiben dem Betrieb langfristig erhalten. Gleichzeitig wird der Inhaber im TagesgeschĂ€ft deutlich entlastet und gewinnt den nötigen Freiraum, um sich auf die Weiterentwicklung des Unternehmens zu konzentrieren.
So entsteht Schritt fĂŒr Schritt ein Betrieb, der nicht mehr von einzelnen Personen abhĂ€ngt, sondern als System funktioniert. Wachstum wird planbar und Prozesse bleiben stabil â auch bei steigender Auslastung. Die HWS Handwerks-Schmiede GmbH begleitet Handwerksunternehmen genau auf diesem Weg und unterstĂŒtzt sie dabei, aus gewachsenen Strukturen klare Systeme zu entwickeln. âUnternehmer im Handwerk mĂŒssen lernen, nicht nur im Betrieb zu arbeiten, sondern am Betriebâ, betont Liborio Manciavillano abschlieĂend. âSo wird aus einem scheinbar unlösbaren FachkrĂ€fteproblem eine Frage der richtigen Aufstellung â und damit eine konkrete Chance fĂŒr Entwicklung.â
Sie wollen Ihren Handwerksbetrieb strukturiert aufstellen, Mitarbeiter langfristig binden und als attraktiver Arbeitgeber sichtbar werden? Dann melden Sie sich jetzt bei Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH und vereinbaren Sie ein unverbindliches ErstgesprÀch!
Pressekontakt:
HWS Handwerks-Schmiede GmbH
E-Mail: info@handwerks-schmiede.de
Website: https://www.handwerks-schmiede.de
Ruben SchÀfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de
Original-Content von: HWS Handwerks-Schmiede GmbH ĂŒbermittelt durch news aktuell
Wirtschaftsnachrichten lesen ist gut - trading-notes lesen ist besser!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
