Steuerberater feuern Mandanten? Bei diesen 5 Situationen sollte sich eine Kanzlei von einem Mandanten trennen
10.09.2024 - 08:00:00"Sind Mandanten beratungsresistent, chronisch unpĂŒnktlich oder ziehen mit ihrem Steuerberater nicht an einem Strang, kann es durchaus sinnvoll sein, sich von diesen Mandanten zu verabschieden, um mehr Zeit fĂŒr andere Mandanten zu schaffen", erklĂ€rt Michael Wohlfart. Als Kanzleiberater konnte er bereits ĂŒber 250 Steuerkanzleien bei der Optimierung ihrer Mandantenstruktur unterstĂŒtzen. In diesem Artikel verrĂ€t er fĂŒnf Situationen, die fĂŒr eine Steuerkanzlei ein Signal sein sollten, sich von einem Mandanten zu trennen.
1. UnzuverlÀssige und beratungsresistente Mandanten
Es gibt Mandanten, die unzuverlĂ€ssig oder unverschĂ€mt sind oder sich einfach nicht beraten lassen wollen und auf eigene Faust Entscheidungen treffen, ohne die Meinung ihres Steuerberaters einzuholen. Solche Personen sind hĂ€ufig schwierig zu betreuen und verursachen unnötigen Arbeitsaufwand. Steuerkanzleien sollten sich von solchen Mandanten trennen und ihre Zeit lieber denjenigen widmen, die Beratung und UnterstĂŒtzung zu schĂ€tzen wissen.
2. Illegale AktivitÀten der Mandanten
FĂŒr Steuerkanzleien ist es entscheidend, dass sie sich an ethische Standards halten und sicherstellen, dass sie keine illegalen AktivitĂ€ten unterstĂŒtzen. In FĂ€llen, in denen ein Mandant seine Steuern auf ungesetzliche Weise reduziert oder andere illegale AktivitĂ€ten durchfĂŒhrt, können sich Steuerkanzleien einem erheblichen Haftungsrisiko aussetzen. DarĂŒber hinaus können rechtswidrige AktivitĂ€ten die Reputation einer Steuerkanzlei beeintrĂ€chtigen und das Vertrauen ihrer Kunden und der breiteren Ăffentlichkeit erschĂŒttern.
3. Zu hohe Grundauslastung
FĂŒr Steuerkanzleien ist es nicht immer einfach, die Balance zwischen der Betreuung einer ausreichenden Anzahl von Mandanten und der Erhaltung einer hohen ArbeitsqualitĂ€t zu finden. Insbesondere eine zu hohe Grundauslastung kann zu einer Ăberbelastung fĂŒhren, die sich negativ auf die Bearbeitungszeiten auswirkt und die QualitĂ€t der Arbeit beeintrĂ€chtigt. Auch in solchen FĂ€llen ist es wichtig, dass Steuerkanzleien sich von einigen Mandanten trennen und sich auf die Betreuung einer angemessenen Anzahl von Mandanten konzentrieren, um eine hohe QualitĂ€t der Arbeit sicherzustellen.
4. MandantenbedĂŒrfnisse liegen auĂerhalb der eigenen Kompetenz
Es ergibt zudem keinen Sinn, einen Mandanten zu betreuen, der weit auĂerhalb der eigenen Kompetenz liegt, da dies zu einer unnötig langen Bearbeitungsdauer, einer mangelnden QualitĂ€t der Arbeit und möglicherweise zu rechtlichen Problemen fĂŒhren kann. Ein gutes Beispiel dafĂŒr ist die Betreuung eines eCommerce-Unternehmens, das sehr komplex ist und spezielle Kenntnisse und Erfahrungen erfordert. In solchen FĂ€llen ist es sinnvoll, die Mandanten an einen Steuerberater abzugeben, der sich genau auf solche Mandanten spezialisiert hat. Letztendlich ist es wichtig, dass Steuerkanzleien die eigenen StĂ€rken und SchwĂ€chen genau kennen und sicherstellen, dass sie nur Mandanten betreuen, bei denen sie einen echten Mehrwert bieten und ihre Kompetenzen voll ausspielen können.
5. Rechnungen werden nicht bezahlt
Schlussendlich verursachen Mandanten, die nicht zahlen, nicht nur finanzielle Probleme, sondern auch zusÀtzlichen Arbeitsaufwand. Auch von diesen Kandidaten sollten Steuerkanzleien daher vorzugsweise absehen, um ihre finanzielle StabilitÀt zu gewÀhrleisten und ihre KapazitÀten auf zahlungsbereite Mandanten zu konzentrieren.
Fazit
AbschlieĂend lĂ€sst sich sagen, dass die Wahl der richtigen Mandanten fĂŒr Steuerkanzleien von entscheidender Bedeutung ist. Kunden, die unzuverlĂ€ssig oder beratungsresistent sind, ihre Rechnungen nicht bezahlen, illegale AktivitĂ€ten durchfĂŒhren oder auĂerhalb der Kompetenz der Kanzlei liegen, können zu unnötigem Arbeitsaufwand, Haftungsrisiken und einem schlechten Ruf fĂŒhren.
Steuerkanzleien sollten daher sorgfĂ€ltig prĂŒfen, mit wem sie zusammenarbeiten und sicherstellen, dass sie ihre GeschĂ€ftsbeziehungen auf eine solide und vertrauenswĂŒrdige Basis stellen. Letztendlich ermöglicht die sorgfĂ€ltige Auswahl der Mandanten den Steuerkanzleien, ihre Zeit und Ressourcen optimal zu nutzen und eine qualitativ hochwertige Arbeit zu leisten, die ihren Mandanten einen echten Mehrwert stiftet.
Ăber Michael Wohlfart:
Michael Wohlfart ist Kanzleiberater und - gemeinsam mit Bastian Schoder - einer der beiden GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Kanzleibooster GmbH. Die Experten unterstĂŒtzen zusammen mit ihrem Team Steuerberater dabei, ihre Kanzlei entspannter zu fĂŒhren, ohne hierfĂŒr mehr Personal einstellen zu mĂŒssen. So haben sie bereits ĂŒber 250 Kanzleien dabei geholfen, die Kanzleileitung deutlich zu entlasten, die ProduktivitĂ€t zu steigern und die Mandantenstruktur signifikant zu verbessern. Mehr Informationen dazu unter: https://kanzleibooster.de/
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