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Autonome Drohnen mit Onboard-KI im Infrastrukturbau: Nicolai Nolle von viscan verrĂ€t, wie Echtzeiterkennung die BaustellenĂŒberwachung grundlegend verĂ€ndern kann

22.06.2026 - 09:01:32 | presseportal.de

Stuttgart - Große Infrastrukturprojekte erzeugen heute tĂ€glich riesige Mengen an Bild-, Mess- und Zustandsdaten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Dokumentation, Transparenz und Baufortschrittskontrolle kontinuierlich. Viele PrĂŒf- und Überwachungsaufgaben werden jedoch noch immer manuell durchgefĂŒhrt. Mit autonomen Drohnen und Onboard-KI entsteht nun eine neue Generation digitaler Baustellenwerkzeuge. Welche Möglichkeiten diese Entwicklung bietet, erfahren Sie hier.

Autonome Drohnen mit Onboard-KI im Infrastrukturbau: Nicolai Nolle von viscan verrĂ€t, wie Echtzeiterkennung die BaustellenĂŒberwachung grundlegend verĂ€ndern kann - Bild: presseportal.de
Autonome Drohnen mit Onboard-KI im Infrastrukturbau: Nicolai Nolle von viscan verrĂ€t, wie Echtzeiterkennung die BaustellenĂŒberwachung grundlegend verĂ€ndern kann - Bild: presseportal.de

Die Vermessung und Überwachung von Infrastrukturbaustellen hat sich in den vergangenen Jahren stark verĂ€ndert. Öffentliche Auftraggeber, Bauunternehmen und IngenieurbĂŒros mĂŒssen heute deutlich schneller auf VerĂ€nderungen reagieren, Fortschritte dokumentieren und Entscheidungen auf belastbare Daten stĂŒtzen. Gleichzeitig wachsen die Projekte in ihrer KomplexitĂ€t: Straßen, BrĂŒcken, Schienenwege oder Leitungsnetze erstrecken sich hĂ€ufig ĂŒber große FlĂ€chen, die sich nur mit erheblichem personellem Aufwand kontrollieren lassen. Zwar haben Drohnen die Datenerfassung bereits deutlich vereinfacht, doch bislang beginnt die eigentliche Arbeit oft erst nach dem Flug. Rohdaten mĂŒssen ausgewertet, Modelle berechnet und VerĂ€nderungen manuell identifiziert werden. Dadurch entstehen Zeitverluste, die in dynamischen Bauprojekten zunehmend zum Problem werden. „Wer auf großen Infrastrukturbaustellen weiterhin auf rein manuelle Kontrollprozesse setzt, verliert nicht nur Zeit bei der Auswertung – er riskiert auch, dass Abweichungen, MaterialengpĂ€sse oder kritische ZustandsverĂ€nderungen zu spĂ€t erkannt werden, um noch rechtzeitig gegenzusteuern“, sagt Nicolai Nolle von viscan.

„Umso wichtiger ist es, Informationen nicht erst nach der Datenauswertung sichtbar zu machen, sondern bereits wĂ€hrend der Datenerfassung nutzbar werden zu lassen“, erlĂ€utert Nicolai Nolle. Genau an diesem Punkt setzt die Arbeit von viscan an. Das Unternehmen entwickelt digitale Lösungen fĂŒr Baustellen im Infrastrukturbau und setzt Drohnentechnologie, digitale Vermessung sowie digitale Baustellendokumentation bereits in realen Projekten ein. Seit Jahren beschĂ€ftigt sich viscan mit der Frage, wie sich Daten effizienter erfassen, auswerten und fĂŒr Projektbeteiligte nutzbar machen lassen. Aus diesem Ansatz heraus werden autonome Drohnensysteme mit Onboard-KI entwickelt, unter realen Bedingungen getestet und kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel ist es, wiederkehrende Kontroll- und Überwachungsaufgaben zu automatisieren, große Datenmengen schneller auszuwerten und Projektverantwortlichen frĂŒhzeitig relevante Hinweise zu liefern. Die Entwicklung zeigt deutlich: Drohnen werden zunehmend von reinen Datensammlern zu intelligenten Assistenzsystemen, die Baustellenprozesse aktiv unterstĂŒtzen.

Von der Datenerfassung zur intelligenten Analyse

Der entscheidende Unterschied zwischen herkömmlichen DrohneneinsĂ€tzen und autonomen Systemen mit Onboard-KI liegt in der Art der Datenverarbeitung. WĂ€hrend klassische VermessungsflĂŒge in erster Linie Rohdaten erfassen, die erst nach dem Flug ausgewertet werden, können moderne KI-Drohnen bereits wĂ€hrend der Datenerfassung erste Analysen durchfĂŒhren. „Die grĂ¶ĂŸte StĂ€rke von KI liegt damit dort, wo Menschen bislang viel Zeit mit Suchen, Vergleichen und ZĂ€hlen verbringen mussten“, erklĂ€rt Nicolai Nolle. Bisher wurden Luftbilder zunĂ€chst aufgenommen und anschließend zu Punktwolken, Orthofotos oder 3D-Modellen verarbeitet. Erst danach konnten Baufortschritte bewertet, VerĂ€nderungen erkannt oder AuffĂ€lligkeiten identifiziert werden. Dieser Prozess liefert zwar prĂ€zise Ergebnisse, erfordert jedoch zusĂ€tzliche Zeit fĂŒr die Auswertung. Mit Onboard-KI entsteht ein zusĂ€tzlicher Verarbeitungsschritt direkt wĂ€hrend oder unmittelbar nach der Aufnahme. Die Drohne analysiert Bildinhalte bereits wĂ€hrend des Fluges und kann Personen, Fahrzeuge, Maschinen, Materiallager oder andere klar erkennbare Objekte identifizieren. Dadurch werden relevante Informationen frĂŒher sichtbar, ohne dass sĂ€mtliche Daten zunĂ€chst vollstĂ€ndig ausgewertet werden mĂŒssen.

Besonders interessant ist diese Entwicklung fĂŒr große Infrastrukturprojekte. Dort entstehen tĂ€glich enorme Datenmengen, deren manuelle PrĂŒfung erhebliche Ressourcen bindet. Die Echtzeiterkennung, welche bis zu einem gewissen Grad bereits heute funktioniert, hilft dabei, AuffĂ€lligkeiten schneller zu erkennen und den Fokus gezielt auf relevante Bereiche zu lenken. Das ersetzt zwar nicht die fachliche Bewertung durch Bauleiter, Vermesser oder Projektsteuerer, schafft jedoch eine deutlich effizientere Grundlage fĂŒr Entscheidungen.

viscan: Wo autonome KI-Drohnen bereits heute konkrete Mehrwerte schaffen

„Wir konzentrieren uns bewusst auf AnwendungsfĂ€lle, die hĂ€ufig auftreten, visuell eindeutig erkennbar sind und einen klaren praktischen Nutzen bieten“, erlĂ€utert Nicolai Nolle. Zu diesen Anwendungen gehört beispielsweise die automatisierte MaterialzĂ€hlung auf LagerflĂ€chen. Statt BestĂ€nde regelmĂ€ĂŸig manuell zu erfassen, kann die KI Materialien auf Luftbildern identifizieren, zĂ€hlen und VerĂ€nderungen dokumentieren. Auch die Objekterkennung zĂ€hlt zu den wichtigen Einsatzgebieten: Maschinen, Fahrzeuge, Personen oder Hindernisse lassen sich automatisiert erfassen und dokumentieren, was die Transparenz auf großen Baustellen erhöht und die digitale Baustellendokumentation unterstĂŒtzt.

DarĂŒber hinaus gewinnt die Schadstellenerkennung zunehmend an Bedeutung und funktioniert zunehmend zuverlĂ€ssiger. Die von viscan eingesetzten und trainierten KI-Systeme werden unter anderem darauf vorbereitet, sichtbare SchĂ€den an Straßen oder Bauwerken systematisch zu identifizieren. AuffĂ€lligkeiten können dadurch frĂŒhzeitig markiert und anschließend fachlich geprĂŒft werden. Um die ErkennungsqualitĂ€t weiter zu verbessern, arbeitet viscan mit eigenen Trainingsdaten aus realen Infrastrukturprojekten. So lassen sich die Systeme gezielt auf typische Baustellensituationen und wiederkehrende Aufgaben vorbereiten.

Besonders großes Potenzial sehen viele Experten jedoch bei der Baufortschrittskontrolle und im VerĂ€nderungsmanagement. Werden aktuelle Aufnahmen automatisch mit frĂŒheren DatensĂ€tzen verglichen, lassen sich Fortschritte, Abweichungen oder ungeplante Entwicklungen deutlich schneller erkennen. Gerade bei weitlĂ€ufigen Infrastrukturprojekten entsteht dadurch ein erheblicher Informationsvorsprung. Hinzu kommt ein weiterer Vorteil autonomer Drohnensysteme: Definierte Flugrouten können regelmĂ€ĂŸig automatisiert abgeflogen werden. Dadurch entstehen vergleichbare DatensĂ€tze ĂŒber lĂ€ngere ZeitrĂ€ume hinweg, die VerĂ€nderungen auf Baustellen besonders zuverlĂ€ssig sichtbar machen und gleichzeitig den Aufwand fĂŒr wiederkehrende KontrollflĂŒge deutlich reduzieren.

Der Weg zur erfolgreichen Nutzung: Chancen realistisch bewerten

Die beschriebenen Einsatzmöglichkeiten zeigen zwar das große Potenzial autonomer KI-Drohnen, in der Praxis hĂ€ngt der Nutzen jedoch maßgeblich davon ab, wie gezielt die Technologie eingesetzt wird. Der erfolgreiche Einsatz beginnt daher nicht bei der Drohne selbst, sondern bei der Auswahl geeigneter AnwendungsfĂ€lle. Besonders sinnvoll sind Prozesse, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, klar definierte Aufgaben umfassen und bislang mit hohem manuellem Aufwand verbunden sind. Dazu gehören beispielsweise Materialerfassungen, Zustandsvergleiche oder die Suche nach bestimmten Objekten auf weitlĂ€ufigen Baustellen. „KI ist kein Ersatz fĂŒr Fachwissen, sondern ein Werkzeug, das Experten bei klar definierten Aufgaben unterstĂŒtzt“, betont Nicolai Nolle. Genau deshalb sollten Bauunternehmen und öffentliche Auftraggeber die Technologie mit realistischen Erwartungen betrachten.

Damit die Systeme zuverlĂ€ssig arbeiten, spielt zudem die QualitĂ€t der Trainingsdaten eine zentrale Rolle. KI-Systeme liefern besonders prĂ€zise Ergebnisse, wenn die gesuchten Objekte hĂ€ufig vorkommen, klar erkennbar sind und ausreichend Beispieldaten zur VerfĂŒgung stehen. Schwieriger wird es bei komplexen Sachverhalten, die eine fachliche Interpretation erfordern oder auf Bildern nicht eindeutig sichtbar sind.

Hinzu kommt, dass Onboard-KI bestehende Vermessungsprozesse ergĂ€nzt, aber nicht vollstĂ€ndig ersetzt. Das klassische Post-Processing bleibt weiterhin ein wichtiger Bestandteil moderner Vermessungsprojekte. Punktwolken, Orthofotos, 3D-Modelle und detaillierte Analysen entstehen auch kĂŒnftig durch nachgelagerte Auswertungen. Die StĂ€rke der Onboard-KI liegt deshalb weniger in der vollstĂ€ndigen Automatisierung als vielmehr darin, relevante Informationen deutlich frĂŒher bereitzustellen und den gesamten Auswertungsprozess gezielt zu unterstĂŒtzen.

Die digitale Baustelle der Zukunft beginnt bereits heute

„Die Entwicklung geht klar in Richtung intelligenter Assistenzsysteme, die Daten nicht nur erfassen, sondern aktiv nutzbar machen“, sagt Nicolai Nolle. Autonome Drohnen mit Onboard-KI ermöglichen eine kontinuierlichere Überwachung großer Baustellen, beschleunigen die Dokumentation und schaffen eine fundierte Grundlage fĂŒr datenbasierte Entscheidungen.

Gleichzeitig arbeitet viscan bereits an der Integration spezialisierter KI-Agenten. Diese sollen kĂŒnftig Projektwissen, Baustellendaten und kundenspezifische Informationen stĂ€rker miteinander verknĂŒpfen, um Projektbeteiligte bei fachlichen Fragestellungen gezielt zu unterstĂŒtzen. Die Entwicklung solcher Systeme befindet sich derzeit noch in der Aufbauphase, zeigt jedoch bereits, wohin sich digitale Baustellenlösungen entwickeln. „Der praktische Nutzen von KI-Drohnen liegt nicht in einer vollstĂ€ndig automatisierten Baustelle. Er liegt in schnellerer Information, weniger manueller Auswertung, besserer Kontrolle und belastbareren Entscheidungen – und genau das ist es, was Bauleiter, Projektsteuerer und Auftraggeber im Infrastrukturbau heute brauchen“, fasst Nicolai Nolle zusammen.

Sie möchten erfahren, wie autonome Drohnen, Onboard-KI und digitale Baustellendokumentation Ihre Infrastrukturprojekte effizienter, transparenter und datenbasierter machen können? Dann sichern Sie sich jetzt ein unverbindliches ErstgesprÀch mit Nicolai Nolle und dem Team von viscan!

Pressekontakt:

viscan GmbH
Vertreten durch: Nicolai Nolle und Sebastian Lazic
E-Mail: info@viscan.de
Website: https://viscan.de/

Ruben SchÀfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de

Original-Content von: viscan GmbH ĂŒbermittelt durch news aktuell

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