Tag der Architektur Juni: 141 Objekte in 76 NRW-StÀdten
Veröffentlicht am: 27.05.2026 um 07:02 Uhr | Redaktion boerse-global.deAm 27. und 28. Juni öffnet Nordrhein-Westfalen seine TĂŒren fĂŒr den Tag der Architektur. 141 Objekte in 76 StĂ€dten sind Teil des landesweiten Programms. Telgte prĂ€sentiert gleich drei Vorhaben, die fĂŒr modernes Bauen stehen.
Vom Wohnhaus bis zum Gymnasium
In der HerrenstraĂe wird ein Wohnhaus vorgestellt. Es zeigt, wie innerstĂ€dtische Verdichtung und moderne Ăsthetik heute aussehen können. Ein weiteres Highlight: die Propsteikirche St. Clemens. Historische Bausubstanz wurde hier fĂŒr die Gegenwart erhalten und weiterentwickelt.
WĂ€hrend StĂ€dte wie Telgte massiv in ihre Infrastruktur investieren, eröffnen sich fĂŒr vorausschauende Anleger völlig neue Perspektiven im Bausektor. Dieser kostenlose Report zeigt Ihnen, wie Sie vom aktuellen Aufschwung in den Bereichen Energie und MobilitĂ€t profitieren können. Massiven Bau-Boom fĂŒr das eigene Depot nutzen
Den Reigen ergĂ€nzt der Neubau des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums. Das Projekt unterstreicht, wie wichtig moderne Lernumgebungen fĂŒr die kommunale Infrastruktur sind.
Saerbeck plant Kreativhaus aus alter Schule
Nur wenige Kilometer entfernt tut sich ebenfalls etwas. In Saerbeck wurden am Montag die Vorplanungen fĂŒr den Neubau der Alten Hauptschule vorgestellt. Das BĂŒro Archplan hat das Konzept entworfen: Die Schule soll in ein sogenanntes Kreativhaus verwandelt werden.
Die architektonische Vision steht. Die Finanzierung ist dagegen noch nicht abschlieĂend geklĂ€rt. Der Trend ist klar: Leerstehende Bildungseinrichtungen werden umgenutzt und wieder gesellschaftlich nutzbar gemacht.
Holzhybridbauweise halbiert CO2-Emissionen
Ein groĂes Thema der Bauwirtschaft ist der ökologische FuĂabdruck. Holzhybridbauten gewinnen dabei massiv an Bedeutung. Unternehmen wie Rubner zeigen: Im Vergleich zu konventionellen Bauweisen lassen sich die CO2-Emissionen halbieren.
Besonders im Bildungsbau wird diese Technik eingesetzt. In Kassel entstand die Offene Schule Waldau in Holzhybridbauweise â geplant von C.F. MĂžller Architects. Die Bauteile werden stark vorgefertigt. Das ermöglicht eine Montage, die 30 bis 40 Prozent schneller lĂ€uft als herkömmliche Verfahren.
Die GebĂ€ude erreichen hohe Standards wie die DGNB-Zertifizierung oder den Status eines KfW-Effizienzhauses 40. Ăhnlich arbeitet die Heinrich-Hoffmann-Schule in Darmstadt. Dort entstand ein Ensemble aus Grundschule, KindertagesstĂ€tte und Turnhalle in Massivholz- und Holzhybridbauweise. ErgĂ€nzt wird das Ganze durch DachbegrĂŒnung und Photovoltaik.
Der enorme Bedarf an spezialisierten Immobilien und nachhaltiger Infrastruktur bietet weit mehr als nur architektonische Highlights. Erfahren Sie in diesem Gratis-Leitfaden, warum Experten jetzt von einer historischen Einstiegschance bei Infrastruktur-Aktien sprechen. Kostenlosen Bau-Boom Report jetzt herunterladen
Aachen: Neues Zentrum fĂŒr Start-ups
Auf dem Campus Melaten in Aachen entsteht das AGIT Center for Advanced Technology (ACAT). Das GebĂ€ude ist speziell fĂŒr Start-ups, Scale-ups und Technologieunternehmen gedacht. Die BĂŒroflĂ€chen sind maximal flexibel gestaltet â angepasst an die dynamischen Wachstumsphasen junger Firmen.
Erste FlÀchen sind bereits reserviert. Die Nachfrage nach spezialisierten Immobilien im Technologieumfeld ist offenbar hoch.
Architektur grenzĂŒbergreifend
Auch in Ăsterreich dreht sich Ende Mai alles um Baukultur. Vom 28. bis 30. Mai finden die 13. Architekturtage statt. Das Leitthema: Infrastrukturen des Alltags. Mehr als 300 Veranstaltungen untersuchen Bauwerke, die oft im Hintergrund das tĂ€gliche Leben stĂŒtzen.
In Oberösterreich fĂŒhren Exkursionen zu einer BogenbrĂŒcke der Westbahnstrecke, einem Logistikzentrum in Sikla und einem Holzparkhaus in Hargassner. Auch die Wasserversorgung Wels-Steinhaus wird thematisiert.
In Niederösterreich liegt der Fokus auf dem verbindenden Element von Architektur. In Traiskirchen-Möllersdorf startet ein Programm mit Exkursionen und offenen Ateliers.
Hamburg setzt auf Beteiligung
Der 11. Hamburger Architektur Sommer lÀuft bereits seit Anfang Mai. Er dauert noch bis zum 31. Juli. Die Hansestadt verzichtet bewusst auf eine zentrale kuratorische Leitung. Das ermöglicht eine breite Beteiligung verschiedener Akteure.
Ein Beispiel fĂŒr experimentelles Bauen: ein Informationspavillon aus Birkenrinde. Entwickelt wurde er vom Kollektiv Frugal bauen in Zusammenarbeit mit der HafenCity UniversitĂ€t und SchĂŒlern.
Bauhaus-FĂŒhrung und weitere Termine
Die kommenden Wochen bieten zahlreiche Gelegenheiten, sich ĂŒber Baukultur zu informieren. Am Samstag, den 30. Mai, fĂŒhrt eine tour durch das UNESCO-Welterbe Bauhaus-Ensemble in Bernau.
In Hamburg setzt der Architektur Sommer seine Reihe mit rund 300 Veranstaltungen fort. Sie laufen noch bis in den Hochsommer hinein.
FĂŒr Kommunen wie Telgte und Saerbeck markieren die aktuellen PrĂ€sentationen wichtige Meilensteine. Die Ergebnisse werden das Gesicht der Region ĂŒber Jahrzehnte prĂ€gen.
